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Küchenbeleuchtung - Decken, Wände & Schränke beleuchten

Ideen für eine stimmungsvolle Beleuchtung in einer gemütlichen und sicheren Küche

Küchenbeleuchtung erscheint auf den ersten Blick ein simples Thema zu sein. Man denkt an irgendeine Lampe, Hauptsache der Raum ist nicht dunkel. Das dies in einem Zimmer, in dem mit gefährlichen Gegenständen wie Messern, Scheren oder Spießen hantiert wird nicht ausreicht, liegt aber bei genauerer Betrachtung auf der Hand. Aber worauf musst Du bei der Auswahl der Leuchtmittel achten? Welche Küchenbeleuchtung ist ein Muss, welche eher optional? Wie viel Licht ist gut und für welche Tätigkeiten benötigst Du es? Diese und weitere Fragen sollen in diesem Ratgeber-Text behandelt werden, um Dir dabei zu helfen Dich nicht im Thema zu verlieren, sondern eine Übersicht über die wirklich wichtigen Dinge bei der Beleuchtung einer Küche in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus wollen wir tolle Ideen und Anregungen liefern. Du wirst entdecken, dass es viele Möglichkeiten gibt sich kreativ bei der Gestaltung der Küchenbeleuchtung auszuleben.

 

Leuchtmittel

Glühbirne, LED und Co - Für welches Leuchtmittel sollte man sich bei der Küchenbeleuchtung entscheiden?

In der heutigen Zeit drehen sich viele Fragen des alltäglichen Lebens um die Umwelt und deren Belastung respektive Ausbeutung durch den Homo Sapiens. Klimawandel ist wohl einer der meistdiskutierten Begriffe in den Medien und der Politik. Maßnahmen werden getroffen, um ihn aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen, damit die Lebensbedingungen auf der Erde für Mensch, Tier und Pflanze nicht untragbar werden. Doch bis auf den hohen Entscheidungsebenen Vorschläge kreiert und durchgesetzt werden, kann es aufgrund von Bürokratie oft lange Zeit dauern. Aus diesem Grund fragen sich viele Personen, was sie selbst in ihrem Alltag unternehmen können, um umweltbewusster zu leben. Bei der Wahl der Leuchtmittel für die eigene Wohnung ergeben sich einige Möglichkeiten, die Vor- und Nachteile bieten und im Folgenden aufgelistet werden, damit Du eine Wahl für deine Küchenbeleuchtung treffen kannst, die Deinen Vorstellungen entspricht.

Küchenlampen Wohnideen

Die perfekte Kücheneinrichtung zusammenzustellen ist wie bei einem 5-Gänge-Menü: man nehme verschiedene Zutaten und füge sie zusammen. Eine Grundbeleuchtung ist die Hauptzutat in der Küche und kann beispielsweise mit modernen Hängelampen oder Deckenleuchten erreicht werden. Spots und Strahler sind vor allem über der Arbeitsplatte und dem Kochbereich vom Vorteil, damit Sie ohne Probleme Pfeffer und Salz beim Kochen unterscheiden können. Im dunklen in der Küche zu stehen und zu kochen führt wohlmöglich nicht zum bestmöglichen Ergebnis. Bei uns können Sie Inspirationen und Ideen für Ihre Küchenbeleuchtung sammeln, damit jeder Gang in und zur Küche ein Erlebnis wird.

Glühbirne

Die Glühbirne ist das älteste und dadurch wohl bekannteste elektrische Leuchtmittel der Menschheit. Seine Anfänge gehen auf den schottischen Physiker und Erfinder James Bowman Lindsay zurück, der im Jahr 1835 erstmals eine Glühlampe einer Öffentlichkeit vorstellte. Üblicherweise besteht sie aus einer Glaskuppel in der sich ein Draht befindet, der mittels Strom erhitzt und so zum hellen Glühen gebracht wird. Vorzüge dieser Technik sind, dass eine Glühbirne eine sehr warmes, natürliches Licht erzeugt, einfach in der Herstellung ist und keine giftigen Stoffe enthält. Dafür ist die Lebensdauer auf etwa 1000 Stunden begrenzt, der geringste Wert aller derzeit verbreiteten Leuchtmittel. Außerdem hat sie einen sehr hohen Stromverbrauch. Sie ist dimmbar und kann nach Defekt einfach im Hausmüll entsorgt werden. Aufgrund der eher schlechten Umweltbilanz hat die Europäische Union entschieden, dass Glühbirnen nicht mehr weiter produziert werden. Das bedeutet, dass inzwischen nur noch Lagerbestände aufgebraucht werden und dieses Leuchtmittel ausgedient hat.

 

Halogenlampe

Im Grunde handelt es sich bei einer Halogenlampe um eine abgewandelte Form der Glühbirne. Sie unterscheidet sich nur durch die Verwendung der Halogene Jod oder Brom, die innerhalb des Glaskolbens dazu führen, dass der Glühfaden eine längere Laufzeit erhält. Diese Nichtmetalle sind in Gasform enthalten und gesundheits- sowie umweltschädlich werden aber in geringen Mengen als ungefährlich eingestuft. Halogenlampen erzeugen ein ähnlich naturbelassenes Licht mit einer Farbtemperatur von ungefähr 3200 Kelvin. Durch die Stoffe kann eine Halogenlampe bis zu 2000 Stunden brennen bevor sie den Geist aufgibt. Auch der Energieverbrauch wird durch die größere Lichtausbeute gesenkt. Halogenlampen können genau wie Glühbirnen im Hausmüll entsorgt werden und sind in den meisten Fällen dimmbar. Es existieren ferner weitaus kleinere Modelle, die platzsparend und gut fokussierbar sind.

 

Einbaustrahler_Küche

Einige Lampen wie LED gibt es auch als Einbaustrahler zu kaufen © Jaroslav Moravcik – shutterstock.com

 

Energiesparlampe

Der Begriff Energiesparlampe muss hier zunächst genauer definiert werden, da er synonym für alle stromsparenden Leuchtmittel gebraucht wird. Hier gemeint sind Lampen, die mithilfe von Quecksilber und Phosphor Licht erzeugen. Wer aufpasst entdeckt hier schon einen ersten Nachteil dieser Variante, denn Quecksilber ist sehr giftig für den Menschen. Folglich muss aufgepasst werden, wenn eine Lampe kaputt gehen sollte. Tritt dieser Fall ein, muss das Zimmer sofort gründlich gelüftet und der zerstörte Artikel zur nächsten Müllsammelstelle gebracht werden. Der Name verrät bereits den größten Nutzen dieser Lampenart, denn durch die hohe Effektivität ist der Stromverbrauch sehr gering. Andere Begriffe für die Energiesparleuchte sind Gasentladungslampe oder fluoreszierende Kompaktleuchtstofflampe. Je nach Zweck, kannst Du eine von drei möglichen Lichtfarben wählen warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß. Die Nutzungsdauer beträgt bis zu 15000 Stunden und ist deswegen nicht nur was für das schlechte Gewissen, sondern auch Deinen Geldbeutel. Allerdings haben einige Menschen ein Problem mit der längeren Anschaltzeit, da die komplette Leuchtkraft erst nach einigen Augenblicken erreicht wird. Darüber hinaus sind die meisten Leuchtstoffröhren nicht oder nur schwer dimmbar zu erhalten. Auf keinen Fall darf eine Energiesparlampe im Hausmüll entsorgt werden.

LED-Lampe

Mit der LED-Lampe sind wir bei der modernsten Variante von elektronischen Leuchtmitteln angekommen. Sie wird im allgemeinen als Zukunft der Beleuchtung angesehen, weil sie im Vergleich zu anderen Techniken viele Vorteile und nur wenige Mankos aufweist. Zunächst ist sie umweltfreundlich aufgrund einer weitaus längeren Lebensdauer zwischen 20000 und 50000 Stunden und einer Energieersparnis von bis zu 90% gegenüber anderen Technologien. Sie eignen sich also sehr gut für die Küchenbeleuchtung. LED ist eine Abkürzung für lichtemmitierende Diode und beschreibt damit gleichzeitig die Funktionsweise. Der Strom fließt durch die Diode und erzeugt somit Licht, welches in seinen Eigenschaften vom Material des digitalen Halbleiters abhängt. LED-Lampen bieten Dir viele Gestaltungsmöglichkeiten, weil die Lichtfarbe zwischen unterschiedlichen Weißtönen und knalligen Farben wie Rot, Blau oder Orange mit einem Farbwechsler geändert werden kann. LEDs sind besonders schaltfest und platzsparend. Ihre Leuchtkraft lässt sich gut bündeln und genau ausrichten, sodass Lichtverschmutzung abnimmt. Durch die kompakte Bauweise bieten sie auch den Herstellern von Lampen mehr Möglichkeiten für ausgefallene Designs. Der Sicherheitsaspekt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, denn durch die geringe Wärmeentwicklung sinkt die Brandgefahr. Spezieller Tipp für Technikfreaks: LED-Lampen lassen sich über das Internet per App steuern und können sogar WLAN-Signale weiterleiten. Die wenigen Nachteile dieser Lichtart bestehen in den hohen Anschaffungskosten (welche allerdings durch ihre lange Nutzbarkeit ausgeglichen wird) und der Möglichkeit eines leichten Flackerns. Bei billigen Importwaren kann darüber hinaus das Licht etwas unnatürlich wirken. Durch ein eingeschränktes Frequenzspektrum scheint LED-Licht oft etwas kälter und ungemütlicher. Umwelttechnologisch den größten Nachteil bringt die LED-Lampe durch den Gebrauch von seltenen Erden bei der Herstellung und die Problematik des nicht ausgebauten Recyclings. Es wird jedoch sowohl von Herstellern, als auch von der EU an den bekannten Problemen gearbeitet, sodass diese in Zukunft bereits ausgemerzt sein könnten.

 

Vier Elemente einer Küchenbeleuchtung

Diese vier Beleuchtungskomponenten dürfen in keiner Küche fehlen

Für eine optimale Küchenbeleuchtung benötigst Du vier Bestandteile. Die Grundbeleuchtung, Arbeitslicht, Esslicht und Akzente. Dies ergibt sich aus den unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten des Zimmers, denn üblicherweise wird darin nicht nur gekocht, sondern vor allem in Wohnküchen auch gegessen und gemütliche Zeit verbracht. Gerade in WGs ist die Küche in Ermangelung eines Wohnzimmers oft der Treffpunkt aller Mitbewohner und sollte darum behaglich daherkommen. Wenn es aber um das Zubereiten von Speisen geht, muss die Küche zweckdienlich sein. Dies gilt auch für die Beleuchtung.

 

Küche_Abstelllampe

Einige Deckenlampen lassen sich auch geschickt zu Ablageflächen umfunktionieren © Kostsov – shutterstock.com

 

Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung bildet den Anfang und die Basis für eine ausgewogene Küchenbeleuchtung. Sie dient der generellen Orientierung im Raum und ist im Normalfall die erste Lichtquelle, die eingeschaltet wird und danach im Hintergrund an bleibt. Ergo bilden Deckenleuchten ein gutes Fundament. Sie sind das Hauptlicht von dem alle anderen Lichter beeinflusst werden. Genauso schön können Pendelleuchten auf das Ambiente wirken. Die am besten geeignetsten Materialien sind Metall, Edelstahl und Glas, weil sie pflegeleicht sind und Du diese bei Verschmutzung einfach abwischen kannst. Gerade in einer Küche lässt es sich nicht vermeiden, dass Kochdämpfe entstehen und sich an den Lampen absetzen. Lampenschirme solltest Du hier dementsprechend vermeiden, denn sie speichern Gerüche und können mit der Zeit vergilben. Wenn die Lampe eine Ummantelung haben soll, dann muss diese eine möglichst offene Form haben, um die gesamte Küche zu illuminieren. Chic sieht hier z.B. eine LED-Deckenlampe aus. Experten raten zu einer Helligkeit von 300 Lumen pro Quadratmeter Fläche. Als Farbe bietet sich ein Warmweiß eher als grelle Töne an.

 

Arbeitslicht

Solange nicht Tiefkühlkost auf dem Speiseplan steht, braucht man Platz und Sicht, um sein Essen zuzubereiten. Dazu gehören waschen, schälen und schneiden, alles nach Möglichkeit verletzungsfrei. Hierfür eignen sich Unterbauleuchten, welche ganz einfach an der Unterseite von Hängeschränken angebracht werden. Ein neutralweißes kühles Licht eignet sich am besten für Handarbeiten in der Küche. Wenn Du Dich für LED-Spots oder einzelne Strahler entscheidest, sollten diese zwischen 50cm und 80cm Abstand zueinander haben. Das Wichtigste ist, dass die gesamte Arbeitsfläche gleichmäßig und hell ausgeleuchtet wird. Schatten jeglicher Art sind ein No-Go. Falls keine Hängeschränke vorhanden sind, gibt es weiterhin die Möglichkeit Steckdosenlampen zu installieren. Mit einem flexiblen Leuchtarm kannst Du sie je nach Zweck präzise ausrichten.

 

Küche_Arbeitslicht_LED

Ein gut ausgeleuchteter Arbeitsbereich ist auch für Hobbyköche immens wichtig © alexandre zveiger – shutterstock.com

 

Licht über dem Esstisch

„Das Auge isst mit” ist eine bekannte Redewendung und bezieht sich auf das Aussehen der Speisen. Und wie möchte man diese überhaupt beurteilen ohne das richtige Licht? Wenn Du einen Esstisch in der Küche hast, lohnt es sich über Pendel- oder Hängeleuchten nachzudenken, die direkt darüber angebracht werden. Die Lampe sollte dabei die Form des Tisches imitieren, das heißt ist der Tisch rund, sollte der Beleuchtungskörper ebenfalls rund sein, ist er rechteckig, kann dies durch eine rechteckige Leuchte komplementiert werden. Besonders chic kann ein edler Kronleuchter wirken. Egal für welches Modell Du Dich entscheidest, es muss mit mindestens 60cm Abstand von der Tischplatte aufgehängt werden. Höhenverstellbare Modelle sind hier klar im Vorteil. Im Gegensatz zum Arbeitslicht darf dieses Licht warmweiß sein, um Behaglichkeit zu schaffen. Ideal wäre eine Dimmfunktion, damit die Atmosphäre für unterschiedliche Situationen geschaffen werden kann. Das Mittagessen mit den Kindern kann ruhig etwas helleres Licht vertragen, wohingegen ein romantisches Dinner zu Zweit erst mit dunklerem Licht das richtige Ambiente bekommt.

 

 

Akzente bei der Küchenbeleuchtung setzen

Akzente in der Küche setzen bedeutet nicht nur eine schöne Stelle zu betonen, sondern kann ebenso praktische Gründe haben. Die Möglichkeiten sind vielfältig und Regeln existieren nicht. Auch örtlich sind Dir keine Grenzen gesetzt, denn Licht muss nicht immer nur von oben kommen.

 

Schrankbeleuchtungen

Schrankleuchten sehen nicht nur sehr edel aus, sondern helfen Dir das Geschirr und andere Gegenstände besser zu finden. Dabei können diese sowohl außen als auch innen angebracht werden. LED-Einbauleuchten eignen sich für die Montage innerhalb von Schränken. Sie verschmelzen dabei mit dem Möbelstück und bilden eine charmante Einheit. Einzelne Spots oder Assistenzleuchten sind eine simple Variante für die Bestrahlung von außen auf die Schränke. Sie haben den Vorteil gegenüber Innenbeleuchtung, dass sie nicht von Gegenständen im Schrank zugestellt und somit blockiert werden können.

 

Licht aus der Dunstabzugshaube

Dunstabzugshauben können einen Doppelzweck erfüllen: Zum einen ziehen sie die verbrauchte Luft ab, zum anderen haben viele eine integrierte Lampe. Diese hat den Vorteil die Herdplatten direkt zu erhellen, da sich die Haube darüber befindet. Das erspart eine gesonderte Lichtquelle und kann in Kombination mit anderen Leuchten zum Beispiel eine Suppe im Topf für Gäste in Szene setzen.

 

Leuchtende Griffleisten

Griffleisten bilden einen eher ungewöhnlichen Ort für Beleuchtung in der Küche ab, schaffen dafür aber einen umso individuelleren Gesamteindruck des Zimmers. Wenn Du keine von Experten eingebauten Lampen anbringen lassen hast, bleibt Dir immer noch die Möglichkeit mit LED-Stripes zu arbeiten. Diese lassen sich nämlich auch einfach selbst anbringen.

 

Küche_mit_LED_Streifen

Indirektes Licht gibt dem Zimmer ein modernes Flair © Marko Poplasen – shutterstock.com

 

Schubladenbeleuchtung

Nicht nur die Griffe, auch das Innenleben einer Schublade lässt sich ausleuchten. So entdeckt man sämtliches Besteck auf Anhieb und braucht nicht mehr zu suchen. Allerdings solltest Du in Hinblick auf das Stromsparen über Lichter nachdenken, die über Sensoren gesteuert werden, sodass keine Lampe sinnlos leuchtet oder von jemand vergisst diese nach Benutzung wieder auszuschalten.

 

Beleuchtete Küchenrückwand

Solltest Du ein Auge auf eine schöne Küchenrückwand geworfen haben, bedenke, dass man auch diese mit Licht inszenieren kann. Besonders gut funktioniert dies mit Rückwänden aus Glas. Gut ausgerichtete Lampen können wunderschöne Wirkungen erzielen und bilden einen Augenschmaus, sodass gleich mehrere Sinne in der Küche angesprochen werden.

 

Sockelbeleuchtung

Wenn das Licht weder von oben noch von hinten kommen soll, kann eine Sockelbeleuchtung viel Charme versprühen. Indirekte Leuchten, sogenannte Downlights, sind die wohl effektivsten Akzente, da sie an so ungewohnten Orten wie in der Nähe des Bodens an Fußleisten oder unterhalb von hängenden Schränken daher kommen. In Form von LED-Stripes zum selber anbringen sind sie in unterschiedlichen Farben erhältlich, oftmals kann eine Leiste sogar selbst in verschiedenen Tönen erstrahlen. Besonders wenn Du keine Chance hast Dimmer in der Küche zu installieren, können solche indirekten Lichter eine attraktive Aura heraufbeschwören. Lasse in diesem Fall die Grundbeleuchtung ausgeschaltet und nur durch die Akzente das richtige Flair zustandekommen.

 

LED-Strahler für Hot Spots

Eine letzte Alternative, um eine ganz spezielle Küchenbeleuchtung zu provozieren, bieten LED-Strahler. Punktuell eingesetzt betonen sie beispielsweise Bilder, Pflanzen oder andere schön Punkte im Raum. Damit lassen sich Blicke lenken und somit eine gewollte Wirkung auf Anwesende erzielen.

 

 

Natürliches Licht

Sonnenschein erhellt die Küche am natürlichsten

Eine wichtige Komponente darf in der Planung der Küchenbeleuchtung nicht zu kurz kommen: das natürliche Licht. Denn die Sonne ist nicht nur Spender von Leben, sondern bringt Wärme in die Wohnung. Nichts ist angenehmer als beim Frühstück von der aufgehenden Sonne an der Nase gekitzelt zu werden. Sonnenlicht gelangt durch Fenster hinein, also achte bei der Gestaltung der Lichtstimmung auf die Lage dieser im Raum und richte eventuell Deine Möbel passend danach aus. Leider kann man sich ein Fenster nicht einfach selbst basteln, deswegen muss man sich vor allem an die Gegebenheiten der Architektur anpassen. Aber gerade wenn Du die Küche neu einrichtest, solltest Du der Anordnung der Inneneinrichtung Aufmerksamkeit schenken und das einfallende Licht optimal ausnutzen.

Farbgestaltung und Materialien

Wie gebraucht man Farben und Materialien um Lichtgestaltung zu unterstützen?

Auch wenn diese Frag schon die Inneneinrichtung der Küche streift, handelt es sich um einen Punkt, den Du beim Arrangement des Lichtspiels beachten solltest. Generell gilt, dass helle Farben, sowohl an Wänden als auch Möbeln, zu einem helleren Gesamteindruck führen. Das liegt auch daran, dass sie das Sonnenlicht gut reflektieren. Ebenso hält es sich mit Glas oder Stahl als Material für Tische, Stühle und Arbeitsplatten. Sonnenlicht kann Glas durchdringen und so wird es nicht aufgehalten, wenn es die Tiefen der Küche erreicht.

 

 

Smartes Licht

Für die praktisch Denkenden unter den Hobbyköchen

Der Begriff „Smart Home“ hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen und beschreibt die Umwandlung des Hauses in ein leichter zu steuerndes und quasi mitdenkendes Gebilde. Natürlich gehört da auch die Beleuchtung dazu. Immer mehr Lampen lassen sich deswegen über Apps steuern. Ebenso verbreitet sind Zeitschaltfunktionen und Sprachsteuerung für Licht und Heizung. Wenn Du ohnehin jeden Morgen zur gleichen Zeit in die Küche gehst, kannst Du das Licht ebenso automatisch anschalten lassen. Es kommt außerdem oft vor, dass man die Küche mit vollen Einkaufstaschen betritt oder mit Tellern verlässt. wenn man die Hände nicht frei hat, kann es ein Segen sein das Licht einfach mit Worten anzuschalten. So kann sich jeder sein Leben einfacher machen.

 

Fazit

„Es ist besser ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen”
(Konfuzius)

 

Die Küche ist heute nicht mehr nur der Ort, an dem Essen zubereitet wird. Vielmehr wird dort gespeist, gelacht und gesellig miteinander Zeit verbracht. Für all diese unterschiedlichen Zwecke benötigt man Licht und zwar der jeweiligen Situation angepasstes. Mit diesem Beitrag haben wir Dir die vier wichtigen Arten der Küchenbeleuchtung erklärt: das Hauptlicht, das Arbeitslicht, das Licht über dem Essenstisch und Lichtakzente in vielerlei Ausrichtungen. Du solltest allgemein darauf achten, dass alle Teile deiner Küche ausreichend Licht erhalten und nicht im Dunkeln bleiben. Als Leuchtmittel existieren mit LED-Lampen umweltfreundliche Alternativen im Vergleich zu Halogen oder Glühbirnen. Alles in allem solltest Du vor allem beherzigen, dass Du Dich in dieser Küche zu jeder Zeit wohlfühlst. Wir hoffen, dass wir dabei helfen konnten.

 

Küchenleuchten Wohnideen

Die perfekte Kücheneinrichtung zusammenzustellen ist wie bei einem 5-Gänge-Menü: man nehme verschiedene Zutaten und füge sie zusammen. Eine Grundbeleuchtung ist die Hauptzutat in der Küche und kann beispielsweise mit modernen Hängelampen oder Deckenleuchten erreicht werden. Spots und Strahler sind vor allem über der Arbeitsplatte und dem Kochbereich vom Vorteil, damit Sie ohne Probleme Pfeffer und Salz beim Kochen unterscheiden können. Im dunklen in der Küche zu stehen und zu kochen führt wohlmöglich nicht zum bestmöglichen Ergebnis. Bei uns können Sie Inspirationen und Ideen für Ihre Küchenbeleuchtung sammeln, damit jeder Gang in und zur Küche ein Erlebnis wird.

Über den Autor

Leif Rabus
Über den Autor: Leif Rabus

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