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Kinderzimmer einrichten & gestalten - Baue Deinem Kind ein Königreich!

Tolle Tipps & Tricks für glückliche Kinderaugen

Hurra! Endlich ist es soweit. Ein neues Leben erblickt die Welt und macht aus Dir und Deinem Partner ein Elternpaar. Ganz egal, ob Du ein Babyzimmer schon eingerichtet hast oder nicht, irgendwann wird es auf dem Programm stehen. In der Vielzahl aus Anbietern und Herstellern von Paidi, Ikea bis Nostalgie im Kinderzimmer nicht den Überblick zu verlieren, ist schon schwierig. Welche Möbel brauchst Du, wie richtest Du welche Zimmertypen ein und was hast Du zu beachten? Der folgende Beitrag soll Dir dabei mit Tipps und Tricks zur Seite stehen und Dir einen kompletten Eindruck vermitteln.

 

Möbel fürs Kinderzimmer

Bei der Einrichtung im Kinderzimmer musst Du einen schwierigen Spagat bewältigen: auf der einen Seite muss das Zimmer kindgerecht sein, aber ohne zu sehr auf ein Thema ausgerichtet zu sein (was sich morgen bei Deinem Kind wieder ändern könnte) und auf der anderen Seite darf es aber auch nicht zu erwachsen sein. Schließlich soll es dem Kind die Möglichkeit geben sich kreativ entfalten zu können. Abhilfe kannst Du z. B. mit zeitlosen Möbeln in hellen Holzfarben oder Weiß schaffen. Zu diesen themenlosen Möbeln gesellen sich aber allerhand Materialien zum Buden bauen, Basteln oder zum Verkleiden. Auch Bilder- und Posterleisten für das schnelle auf- und abhängen von Bildern eigenen sich bestens. Tipp: Je älter Dein Kind ist, desto mehr solltest Du es in die Gestaltung der Räume mit einbeziehen. Am Ende sollte ein Kompromiss stehen, der Dir und Deinem Kind gefällt.

Kinderzimmer Wohnideen

Für die kleinen Knirpse hat das Kinderzimmer eine große Bedeutung. Hier wird gespielt, gekrabbelt, gelesen und geschlafen. Hier findet die Prägungsphase unserer Kleinsten statt. Die Welt in der die Kinder & Babys aufwachsen ist faktisch eine Miniaturausgabe unserer Erwachsenenwelt. Im Rahmen der Kinderzimmergestaltung haben wir als Eltern die Chance unseren Kindern ein kleines Spielparadies zu erschaffen und die geistige und soziale Entwicklung auf diese Weise zu fördern. Auf diesen Seiten haben wir euch Bilder und Beispiele aus aller Welt zusammengetragen. Lasst Euch beim Einrichten und Gestalten inspirieren und findet tolle Ideen zum Nachmachen und Kombinieren.

Aufbewahrungsmöglichkeiten: Schränke, Regale, Kisten & Co.

Tja, mit der Ordnung im Kinderzimmer ist es so eine Sache. Aber mal ehrlich: Wie oft befinden sich auch die Fächer, Kisten, Schubladen und Körbe außerhalb der Reichweite Deines Kindes? Oder wie oft kann Dein Kind das Möbelstück gar nicht bedienen? Die Lösung sind also kindgerechte Stauraummöglichkeiten. Bis weit hinein ins Schulalter sind einfache Möglichkeiten ein Muss. Besonders eignen sich halbhohe und offene Regale. In den unteren leicht erreichbaren Fächer sind allerhand Kisten und Körbe mit Bastelutensilien, Bausteinen und anderem Spielzeug Deines Kindes. Auch die Lieblingsbücher Deines Kindes finden hier Platz. Alle Dinge, die Dein Kind nicht auf eigenen Griff benötigt wie z. B. Kleidung, Bettwäsche oder ähnliches wird in blickdichten Kinderzimmerschränken verstaut. Diese Schränke dürfen dann auch etwas größer ausfallen. Zur Sicherheit befestigst Du große Möbel an der Wand. Dann wird auch beim Toben im Kinderzimmer nichts schiefgehen. Tipp: Die Spielzeuge Deines Kleinen bzw. Deiner Kleinen gehen gerne auf Wanderschaft und breiten sich in der ganzen Wohnung aus. Wir kennen das alle. Stelle Doch Deinem Kind eine mobile Aufbewahrungsbox oder ein Körbchen oder ähnliches zur Verfügung. Damit werden schnurstracks sämtliche umherliegende Spielzeuge eingesammelt und wieder ins Kinderzimmer gestellt. Das sichert nicht nur Spielspaß, sondern schützt auch vor Verlust des geliebten Spielzeuges.

 

Kinderbetten – welches ist das Richtige?

Das richtige Bett für unsere Kleinen ist äußerst wichtig. Denn wenn Deine Kinder gut schlafen, hast Du auch eine Chance gut zu schlafen. Dafür solltest Du das Bett den Bedürfnissen des Kindes anpassen. So achtest Du bei Kindermatratzen z. B. darauf, dass der kleine Kinderkörper nur 3 bis 4 cm einsinkt. Als Material sind Kaltschaum- und Latexmatratzen sehr beliebt, da sie sich gut an Körperkonturen anpassen, preiswert und atmungsaktiv sind. Da Kinder stets wachsen, ist es definitiv von Vorteil, wenn das Bett auch wächst. Das spart allzu häufige Neuanschaffungen. So gibt es beispielsweise Gitterbetten, welche bis zum 5. Lebensjahr des Kindes mitwachsen können. Je größer Dein Kind wird, desto mehr Stäbe kannst Du beispielsweise entfernen. Auch Liegehöhe und Liegefläche können angepasst werden. Wichtig ist, dass das Kinderbett eine hohe Stabilität aufweist. Schließlich nutzen die Kleinen ihr Bett auch häufig als Spielort.

Themenbetten

Irgendwann wird der Moment kommen, an dem Dein Kind ein Themenbett haben möchte. Vielleicht von seinem bzw. ihrer Lieblingsfigur. Vielleicht soll es auch einem Rennauto, Flugzeug oder ähnlichem gleichen. Hier hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder Du erfüllst ihm bzw. ihr diesen Wunsch und läufst Gefahr den (oftmals schnell) wechselnden Präferenzen Deines Kindes hinterher zu laufen; oder Du wählst eine schlichtere Bettvariante und stattest sie mit Bettwäsche, Kissen und Plüschtieren der geforderten Kinderhelden aus. Das Leben ist ein Kompromiss.

 

Kojenbetten

Ist Dein Kind dem Kleinkindalter entwachsen bieten sich zahlreiche neue Möglichkeiten für Kinderbetten, wie z. B. Kojenbetten. Der Vorteil an diesen halbhohen Betten ist, die meist darunter verstaubaren zusätzlichen Matratzen für weitere Schlafgäste oder zusätzlicher Stauraum in Form von Regaleinsätzen. Dort können z. B. die wichtigsten Spielsachen verstaut werden. Griffbereit sozusagen.

 

Hoch- und Etagenbetten

Auch Hoch- und Etagenbetten werden gehäuft als Wunsch von Kindern geäußert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Auch Hochbetten können mitunter mitwachsen, sie sind häufig mit Rutschen, Steuerrädern oder Stoffgardinen versehen und ermuntern Dein Kind zum Spielen und Du kannst den unter der Liegefläche befindlichen Raum als erweiterten Stauraum nutzen. Etagenbetten eignen sich dagegen, wenn Dein Kind oft Schlafgäste hat, aber auch wenn Du z. B. zwei Kinder hast, die gerne im selben Raum schlafen würden. Das ist oft bei Kindern mit enger Bindung der Fall. Achtung: Bevor Du Dich für Hoch-, Halbhoch- Etagenbett und Co. entscheidest, solltest Du die Sicherheit des Kindes beim Erklimmen von Leitern und Stufen testen! Im Allgemeinen wird von der Nutzung dieser Betten unter 5 Jahren abgeraten.

modisches Jungenzimmer

modisches Jungenzimmer © Photographee.eu – Shutterstock.com

Tipps zur Bettengröße

Die Höhe eines Kinder-Einzelbettes sollte so gestaltet sein, dass das Kind sicher und ohne große Verrenkungen ein- und aussteigen kann. Die gängigen Größen für Bett und Matratze sind 70 cm, 90 cm oder 120 cm mal 140 cm bzw. 190 cm. Für die Maße Deines Bettes orientierst Du Dich am besten an der Größe des Kinderzimmers, sowie des Alters und der Größe Deines Kindes. Zum Beispiel sollten Kinder ab 4 Jahren ein mindestens 90 cm breites und 140 cm langes Bett haben.

 

Tische zum Malen, Schreiben, Basteln

Oft erliegen wir dem Irrtum, dass ein Schreibtisch im Kinderzimmer obsolet ist. Schließlich malen die Kleinen meist sowieso im Wohnzimmer oder am Esstisch und Hausaufgaben werden oft im Hort erledigt. Aber wo soll Dein Kind ungestört seine bzw. ihre Kreativität ausleben? Und was ist, wenn Doch mal Schreibarbeit zu erledigen ist? Wie Du merkst brauchst Du also einen Schreibtisch zum Malen und Basteln. Auch hier gibt es Konstruktionen, die mitwachsen und so ein langfristiges Vergnügen darstellen. Je nach Zimmergröße kannst Du auch große Schreibtische nutzen und auf einen mitwachsenden Stuhl setzen. Im Hinblick auf das Design kannst Du ruhig auf zeitlose Modelle z. B. aus hellem Holz und Weiß setzen. Etwas Stimmung kommt dann durch bunte Kisten und andere Behältnisse z. B. für Bastelutensilien auf, die Du auf dem Schreibtisch platzierst.

 

Stühle – es soll auch mal gefläzt werden

Klar, wenn das Kind nicht im Stehen malen und schreiben soll, braucht es wohl einen Stuhl. Wie bereits bemerkt ist es sinnvoll auf mitwachsende Möbel zu setzen. Ob dezente Holzstühle oder gepolsterte Bürostuhl-Varianten für Kinder, am besten entscheidest Du mit Deinem Kind zusammen, wie bequem es das Sitzen haben möchte. Aber auch fernab vom kindlichen Arbeitsplatz wollen Kinder ab und zu mal etwas faulenzen. Wie wäre es mit einem klassischen Sitzsack auf dem einfach mal nach Herzenslust gefläzt werden kann?

 

Kinderzimmer richtig einrichten

Geht es an das Kinderzimmer begeben wir uns nicht selten auf die schier endlose Suche nach Ideen, um das Kinderzimmer möglichst richtig einzurichten. Wir suchen nach Gestaltungsideen für Jungen- und Mädchenzimmer und und und. Dabei kann die Lösung so einfach sein! Denn häufig teilen uns die Kleinen bereits ihre Wünsche und Bedürfnisse mit. Das kann uns Orientierungshilfe geben. Bedenke immer, dass sich vor allem Dein Kind wohlfühlen muss. Tipp: Auf die Frage, ab wann Du ein Kinderzimmer einrichten solltest, gibt es keine allgemeine Antwort. Meistens kommt das Thema bei 1 bis 3 Jährigen Kindern auf, zumindest Ecken und Bereiche für die Kleinen als Rückzugsorte zu gestalten. Ob und wie viel das Kind als Rückzugsfläche braucht ist aber individuell unterschiedlich. Versuche auf die Bedürfnisse Deines Kindes zu hören.

 

Ein Jungs-Zimmer muss nicht immer blau sein und nicht jedes Mädchen mag es pink.

 

Kinderzimmer einrichten für Jungen & Mädchen

Bestimmte Klischees werden sich ewig halten. Jeder hat sofort das Bild des rosa Prinzessinnenzimmers bei Kinderzimmer für Mädchen im Kopf. Ähnlich verhält es sich mit blauen Jungen-Zimmern am besten mit Bett im Rennautoformat. Dabei gilt: Sobald Das Kind auf seine bzw. ihre Präferenzen aufmerksam machen kann, solltest Du versuchen auf diese einzugehen. Das ist manchmal schon mit dem Eintritt ins Laufalter der Fall oder ca. ab 2 Jahren. Was ist z. B. wenn das kleines Mädchen gar kein Prinzessinnenzimmer möchte? Auch Dein Kind hat bereits seine individuelle Persönlichkeit. Achte darauf, welche Farben und Themen es wirklich spannend findet und orientiere Dich daran. Wichtig sind auf jeden Fall ein bequemes Bett, offene und gut erreichbare Stauraummöglichkeiten, Schreibtisch und Stuhl. Zeitlose Designs eignen sich dabei besonders. So lassen sich z. B. weiße Möbel noch bunt und individuell dekorieren. Sie sind somit variabel an die zum Teil wechselnden Bedürfnisse des Kindes anpassbar.

Kinderzimmer einrichten für Babys

Drei Attribute sollte das Babyzimmer aufweisen: Freundlichkeit, Helligkeit und vor allem Sicherheit und Geborgenheit. Dabei gehören ein Babybett und eine Wickelkommode zur absoluten Grundausstattung. Meist schlafen die Kleinen die ersten Monate noch im elterlichen Schlafzimmer aber ab nach ca. 6 Monaten ist Dein Baby auch mit einem größeren Babybett (im eigenen Zimmer) zufrieden. Besonders eignen sich Gitterbetten. Die meisten sind höhenverstellbar und haben herausnehmbare Gitterstäbe. So kann das Möbelstück mitwachsen oder in ein Kinderbett umgewandelt werden. Deine Wickelkommode sollte aus praktischen Gründen im Kinderzimmer stehen. Idealerweise hat sie eine gepolsterte und vor allem abwaschbare Auflage. Die Höhe der Kommode passt Du an Deine Körpergröße an. Dein Rücken wird es Dir danken. Achtung: Achte darauf, dass alle Möbel im Babyzimmer abgerundete Kanten und Ecken haben. Möbel wie Wickelkommode und Co. haben ausreichend Fallschutz zu bieten. Beim Gitterbett sollte der Gitterabstand so gering sein, dass kein Kinderkopf hindurchpasst. Betthimmel, Nestchen und Co. werden von Kinderärzten mittlerweile nicht mehr für das Babyzimmer empfohlen. Hinzu kommt: alles was an der Wand ist, wie z. B. Lampen, Bilderrahmen und ähnliches muss unbedingt sicher befestigt werden.

Kinderzimmer mit Etagenbett © Vadim Ovchinnikov – shutterstock.com

 

Kinderzimmer einrichten für 2 Kinder

Manchmal gibt der Platz zu Hause einfach kein zweites Kinderzimmer her. Die naheliegende Lösung ist, beide Kinder einfach in ein Zimmer einzuquartieren. Doch kann das gelingen? Und ist das förderlich? Grundsätzlich gibt es dazu eine Faustregel: Sind beide Kinder im gleichen Alter und vom gleichen Geschlecht, kommen sie meist besser zusammen in einem Zimmer aus. Gleiches gilt, wenn Deine Kinder ähnliche Interessen und Spiel-Präferenzen haben. Bei einem zu großen Altersunterschied solltest Du dagegen lieber von einem gemeinsamen Zimmer absehen. Grob vereinfacht gibt es bei gemeinsamen Kinderzimmer zwei Möglichkeiten der Einrichtung: Zum einen die Gestaltung als zusammenhängende Einheit, also als Ganzes und zum anderen die getrennte Gestaltung des Zimmers mit separaten Bereichen für jedes Kind.

 

Ein Zusammenhängendes Kinderzimmer für zwei Kinder

Die optische Einheit des Zimmers unterstreichst Du mit ähnlichen Farben, gleichen Möbeldesigns und Textilien. Das schafft Harmonie. Auch das gemeinsame Kinderzimmer kann über verschiedene Raumbereiche, wie z. B. Schlaf-, Spiel- und (je nach Alter) Arbeitsbereich verfügen. Allerdings verfügen immer beide Kinder über jeden Bereich. Zum Beispiel besteht der Schlafbereichen aus einem zusammenhängenden Bettsystem wie Etagenbetten und ähnlichem. Der Spielbereich ist z. B. ein großer bunter Teppich mit offenem Regalsystem in dem die Spielsachen unterkommen. Und als Schreibtisch dient ein großer, ausladender Tisch an der Wand, den beide Kinder gleichzeitig nutzen können. Tipp: für eine dezente Individuelle Note kaufst Du für jedes Kind die gleichen Möbel, verzierst Diese aber unterschiedlich mit verschiedenen Stickern.

 

Getrennte Bereiche im gemeinsamen Kinderzimmer

Um Deinen Kindern auch etwas Freiraum im gemeinsamen Zimmer zukommen zu lassen gestaltest Du jedem Kind individuelle Bereiche. Es entstehen also zwei Kinderzimmer in einem Raum. Idealerweise kommen dann beide Kinder in einem großen Zimmer unter, damit diese Gestaltungsart realisiert werden kann. Das gemeinsame Kinderzimmer sollte ein möglichst großes Zimmer sein, damit beiden Kindern auch genügend Platz zukommt. Zuerst guckst Du, ob der Raum architektonische Besonderheiten wie z. B. Nischen aufweist. Diese können Trennungen unterstützen. Auch mittige Zimmertüren, Fenster, Balkone und Co. teilen bereits von sich aus den Raum optisch. Hinzu kommen clevere Möbel wie Raumteiler, unterschiedliche Teppiche, Gardinen und Vorhänge. Wichtig ist das beide Raumhälften einen gleich großen Zugang zu Licht- und Luftquellen haben.

 

Tipps und Tricks für gemeinsame Kinderzimmer

Zuerst schaust Du, ob Du Deine Wohnung nicht evtl. umgestalten kannst, sodass zwei separate Kinderzimmer entstehen. Wenn das nicht möglich ist, solltest Du prüfen, ob es möglich wäre gewisse Raumbereiche auszulagern. Könnte der Spiel- oder Arbeitsbereich in einen anderen Raum verlegt werden? Oder könnte in der Wohnung ein gemeinsames Ankleidezimmer entstehen, der Kleiderschränke im Schlaf- und Kinderzimmer obsolet macht? Darüber hinaus solltest Du im gemeinsamen Kinderzimmer auf einheitliche Bodenbeläge und Wandfarben setzen. Das schafft ein zusammenhängendes Band. Für individuelle Bereiche kannst Du verschieden gemusterte Teppiche oder auch individuelle Wandsticker verwenden. Das gleiche gilt für die Möbel: zusammenpassende Möbel, die individuell aufgehübscht werden können eignen sich im gemeinsamen Kinderzimmer besonders. Rennautos und Prinzessinnen harmonieren eventuell nicht so gut miteinander.

 

 

 

 

 

Kinderzimmer in verschiedenen Größen

Ähnlich variable wie der Nachwuchs können auch die Räume sein, aus denen Du ein Kinderzimmer zaubern musst. Von groß bis klein bzw. schmal und verwinkelt bis groß stellen Räume teilweise genauso hohe Anforderung an Deine Einrichtungsfähigkeiten, wie die Bedürfnisse Deiner Kinder. Wie Du diesen Herr wirst, erfährst Du folgend.

Das Video – Kinderzimmer einrichten

 

Kleines Kinderzimmer einrichten

Oftmals bleibt für das Kinderreich nur ein kleines, manchmal nur ein sehr kleines Kinderzimmer übrig, das für maximalen Komfort sehr platzsparend eingerichtet werden muss. Zum Glück gibt es Mittel und Wege genau das zu erreichen. Zu Beginn fragst Du Dich, ob alle wichtigen Abläufe im Kinderzimmer angesiedelt sein müssen. Vielleicht kannst Du ja auch im ausladenden Esszimmer eine Spielecke einrichten, um das Kinderzimmer zu entlasten. Vielleicht ist ja auch die Gestaltung eines gemeinsamen Anziehzimmers möglich, dass Kleiderschränke und Co. im Kinderzimmer obsolet macht? Alles was hier nicht ausgelagert werden kann, muss dann aber wohl im Kinderzimmer stattfinden. Trotzdem sollten Bereiche wie Spiel- und Kuschelecke im Zweifel der Vortritt gewährt werden. Wichtig ist, dass der kleine Räum nicht zu überladen wirkt. Weniger ist hier wieder mehr. Setze auf wenige, schlanke Möbel, die nicht unbedingt weit in die Tiefe, sondern dafür weit in die Höhe gehen. Schlanke, offene Regale nutzen den Platz bis unter die Decke optimal aus. Im Kinderzimmer sollten solche Möbel allerdings fest an der Wand fixiert werden, damit sie nicht umfallen können. Auch das klassische Hochbett eignet sich hervorragend um wenig Raum optimal zu nutzen. Was Du beim Hochbett zu beachten hast, haben wir bereits weiter oben geklärt. Hochbetten eignen sich auch, wenn du ein kleines Kinderzimmer für zwei Kinder einrichten musst. Darüber hinaus solltest Du kleinen Räumen viel Tageslicht ermöglichen. Stelle also keine großen Möbel in Fensternähe auf, welche das kostbare Tageslicht verschlucken können. Um den Raum optisch zu erhellen und gemütlich zu machen empfehlen Experten bis zu 5 verschiedene Lichtquellen. Diese reichen von Tageslicht, einer Decken- oder Wandlampe, bis zu Stehlampen, Leselampen, Lichterketten oder Nachtlichtern. Auch die Ordnung darf nicht zu kurz kommen. Dafür setzt Du auf Boxen und Kisten, die mit Spielsachen und anderen Utensilien gefüllt werden. Diese passen perfekt in Regale, Schränke, unter Schreibtische und Betten und nutzen ebenfalls den wenigen Stauraum optimal. Ähnlich gut verhält es sich mit Eckregalen und Netzen in Ecken und Nischen. Neben dem bereits beschriebenen Hochbett brauchst Du auch unbedingt multifunktionale Möbel. So können Schreibtische und Stühle bei Bedarf geklappt werden oder Deine Kommode zum Wickeltisch umfunktioniert werden. Tipp: Bei kleinen Räumen kaufst Du am besten die Einrichtung nach und nach. So kannst Du immer Schritt für Schritt entscheiden was dazu kommt. Damit vermeidest Du unnützes zu kaufen und den kleinen Raum vollzustellen.

 

Schmales Kinderzimmer einrichten

Ein Sonderfall von kleinen Zimmern stellen schmale Räume dar. Zusätzlich zu dem bereits oben gesagtem, achtest Du in schmalen Zimmern darauf, dass kein Tunneleffekt bzw. Durchgangscharakter entsteht. Das erreichst Du indem Du beispielsweise Möbelstücke von der Wand wegstellst. Zudem kannst Du die kurzen Seiten in dunkleren Zimmerfarben streichen. Das schafft optisch mehr Tiefe. Möbeltechnisch nutzt Du die Gegebenheiten eines Kinderzimmers aus. Das kürzere Kinderbett kommt an die Stirnseite des Raumes. Anstelle von Couch und Kindersofa kommen Sitzsäcke und Modulkissen zum Einsatz. Auch offene Regalsysteme ziehst Du geschlossenen Schränken vor.

Kinderzimmer für Jugendliche

Hier zeigen wir Euch tolle Ideen und Beispiele zum Einrichten eines Jugendzimmers mit Wandgestaltungen und Möbeln. Die Aufgabe das Jugendzimmer einzurichten und die richtige Farbe und Wandgestaltung zu wählen ist nicht ganz einfach. Der Sprung vom Kind zum Jugendlichen ist mit vielen Bedürfnissen verbunden, die im neuen Jungen- oder Mädchenzimmer ausgelebt werden müssen. So ist Privatsphäre plötzlich von größter Bedeutung, gleichzeitig sollen Freunde und Bekannte zum Staunen gebracht werden. Spielsachen werden zumindest am Anfang in Kisten versteckt. Bunte und aufregende Farben sind angesagt und Kontraste gewünscht.

Großes Kinderzimmer einrichten

Während Du Dich bei kleinen Räumen immer begrenzen musst, scheinen die Möglichkeiten bei großen Kinderzimmern schier grenzenlos zu sein. Den gegebenen Platz solltest Du auch auf alle Fälle ausnutzen. Schließlich toben die Kleinen ja auch nur zu gerne. Damit der große Raum nicht zu leer wirkt, eignen sich große Möbel. Neben großen Hinguckern lässt Du aber Platz, damit der Raum nicht zugestellt wirkt und auch Dein Kind bzw. Deine Kinder Platz haben ihre Gestaltungsideen einzubringen. Eine tolle Möglichkeit für die Nutzung großer Räume stellt die Untergliederung in Teilbereiche dar. Neben Schlaf- und Lesecke gbt es z. B. noch eine Spiel- und Arbeitsecke.

 

Beleuchtung im Kinderzimmer

Oft sind Kinderzimmer besonders hell und einladend gestaltet. Da wird sich oft gedacht, „eine Deckenleuchte wird schon reichen“. Dem ist aber nicht so. Neben großflächigen Deckenleuchten sind es vor allem kleine Lampen und Lichtquellen, die einzeln im Raum verteilt für Tiefe und Atmosphäre sorgen. Wandleuchten, Tischlampen und Lichterketten vertreiben neben Nacht- und Pendelleuchte erst die Dunkelheit und nächtliche Ungeheuer. Ein gut beleuchtetes Kinderzimmer ermöglicht Deinem Kind erst ein selbstständiges Lesen, Malen und Spielen in den Abendstunden vor dem zu Bett gehen.

 

Deckenlampen, Pendelleuchten & Co.

Wichtig in Kinderzimmern ist die Grundbeleuchtung. Vor allem warme und blendfreie Lichter eignen sich dafür. Im Fokus sollten immer die Zimmerbereiche stehen, die am häufigsten genutzt werden. In der Regel sind das die Spielfläche und der Mal- und Schreibtisch. Je nach Raumgröße eignen sich entweder Deckenlampen oder Pendelleuchten. Da Pendelleuchten eher nach unten strahlen, leuchten sie im Vergleich zu anderen Deckenleuchten punktueller. Sie sind eher für kleinere Räume, aber auch in Babyzimmern geeignet. In letzteren setzt Du am besten auf Dimmbarkeit, da Licht im Babyzimmer mehr dekorativ als erhellend sein muss. Apropos Dimmbarkeit: Es gibt auch Pendelleuchten-Modelle, welche nach unten geschlossen sind. Dadurch sind sie blendfrei und strahlen ein gleichmäßigeres und weicheres Licht aus.

 

Bei der Einrichtung des Kinderzimmers kommt es auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes an.

 

Leselampen

Leselampen kommen vor allem als Tischlampen auf dem Schreibtisch zum Einsatz, wo sie unseren Kindern ein konzentriertes und augenschonendes Basteln, Malen und Arbeiten ermöglich sollen. Auch als Stehlampen oder als Wandlampe an der Wand befestigt können sie z. B. Lese- und Sitzecken erhellen. Der Vorteil einer Wandlampe ist dort offensichtlich: Im Gegensatz zu einer Stehlampe kann sie nicht umfallen. Mit Leselampen und Co. stellst Du also vorrangig eine punktuelle Beleuchtung her, im Gegensatz zu Pendelleuchten und Deckenlampen. Achtung: Auch bei Tischlampen solltest Du die Standfestigkeit im Blick haben. Frage Dich zudem wie heiß die Lampe werden kann und ob sich Dein Kind daran verbrennen könnte. Am besten positionierst Du den Schreibtisch in der Nähe des Fensters, damit viel Tageslicht darauf fällt und zumindest am Tag die Leselampe nur ergänzend wirkt. Ein Schreibtisch steht idealerweise so, dass das Licht seitlich auf den Tisch fällt. Zusätzlich sollte es bei Rechtshändern von links einfallen und bei Linkshändern von rechts. Dadurch fällt bei Schreibarbeiten kein Schatten auf das Geschriebene.

modernes Mädchenzimmer © Yuganov Konstantin – shutterstock.com

 

Nachttischlampen & Nachtlichter

Ja auch die gute alte Nachttischlampe will nicht vergessen werden. Auch sie dient abends als Leselampe. Für den gleichen Zweck kannst Du auch ganz ohne Nachttisch eine Wandleuchte am Kopfende des Kinderbettes anbringen. Neben einer erhellenden Wirkung beim Lesen, werden diese Lampen darüber hinaus bei Bedarf zur Einschlafhilfe. Schließlich ist die Dunkelheit vor allem kleinen Kindern oft nicht geheuer. Damit sie trotzdem beruhigt einschlafen können, kannst Du auch ein Nachtlicht aufstellen. Dieses verstrahlt sanftes, gedimmtes Licht, was einen geruhsamen Schlaf und dennoch Orientierung in der Nacht ermöglicht. Es gibt sogar Steckdosen-Nachtlichter, welche sich in der Dunkelheit am Abend automatisch ein und bei beginnender Helligkeit am Morgen automatisch ausschalten.

Tipp: Vergiss nicht die Verdunklung. Zu viel Licht gibt es nicht? Im Kinderzimmer leider schon. Wie sollen Deine Kleinen ordentlich Mittagsschlaf halten, wenn es tagsüber zu hell ist? Abhilfe schaffen Rollläden, Jalousinen, Vorhänge und Co.

 

Dekoration im Kinderzimmer

Viele Kinderzimmer gleichen leider einer Abstellkammer. Der Grund sind nicht zuletzt unüberschaubare Mengen an Dekorationen, Geschenke von Freunden und Verwandten, jegliche Utensilien und Spielsachen. Doch das muss nicht sein. Regelmäßiges ausmisten, sowie sparsame aber sinnvolle Dekoration verwandeln jeden Raum in ansehnliche Kinderzimmer. Auf überflüssige oder gefährliche Dekoration wie Vasen, Kerzenhalter, Glas etc. verzichtest Du von vornherein. Sinnvoller sind robuste und standfeste Gegenstände wie z. B. Kartons und Kisten, durch die das Kind sogar lernen kann Ordnung zu halten. Tipp: Verwende beim Dekorieren immer wieder die gleichen Farben. Das verhindert Unruhe im Raum.

 

Wandgestaltung im Kinderzimmer

Karge Wände will wirklich niemand, weder Du noch Dein Kind. Hinzukommt, dass Kinder Farben und Formen anders verarbeiten und ganz anders wiederum interpretieren. Damit kommt der Wand im Kinderzimmer eine große Bedeutung zu. Du hast die Qual der Wahl zwischen Streichen, Tapete, Bordüre und Co. Soweit möglich solltest Du dafür die Vorlieben Deines Kindes immer mit einbeziehen. Im Babyzimmer kannst Du z. B. neben farblichen Wandregalen, die zugleich eine tolle Aufbewahrungsmöglichkeit darstellen, auf zarte Pastelltöne und andere freundliche Wandfarben greifen. Nur nicht zu knallig. Das könnte sonst Den Schlaf Deines Babys beeinträchtigen, da die Farben zu aufwühlend sind. Auch bei Tapeten greifst Du am besten nicht zu aufregenden Modellen. Zu kleine Musterungen, genauso wie überdimensionale Wanddeko könnten aufgrund der noch nicht voll ausgeprägten Wahrnehmung des Babys als beängstigend empfunden werden. Je älter jedoch Kinder werden, desto ausgefallener kann auch die Wandgestaltung ausfallen. Meist variieren die Vorlieben je nach Alter, Geschlecht und den persönlichen Neigungen, aber unter dem Strich mögen viele Kinder vor allem fröhliche Farben. Ein absoluter Mehrwert sind in diesem Zusammenhang Wandbilder. Dafür kannst Du selbst gemalte Bilder, Wandtattoos oder Bilderdrucke nutzen. Zum Teil kannst Du auch aus Papierschnitten mit Deinem Kind selbst Wandbilder basteln und so dem Raum eine individuelle Note verleihen. Der Vorteil an Wandbildern ist, dass sie in der Regel nicht nur leicht aufzutragen, sondern auch wieder leicht abzunehmen sind. Somit kannst Du auch leicht einen Wechsel vollziehen, wenn sich die Vorlieben Deines Kindes geändert haben. Wenn Du das Kinderzimmer tapezieren möchtest, plane ruhig mal eine Wand mit Mustertapete ein, die Deinem Kind gefällt. Eine ebenfalls tolle Idee sind Ausmaltapeten. Diese erlauben Kindern ihr Zimmer selbst mitzugestalten. Damit es nicht zu bunt wird, wählst Du nur für eine kleine Wand oder ähnliches die Ausmaltapete. Auch Magnettapeten können eine tolle Variante sein. Visuell ähnlich anspruchsvoll sind Fototapeten, vielleicht ja mit Naturmotiven. Von Thementapeten solltest eher absehen, es sei denn Du hast kein Problem damit öfter zu renovieren, wenn sich die bevorzugten Themengebiete wieder geändert haben. Besser sind Teppiche, Kissen und Decken mit Motiven der Helden und Heldinnen Deiner Kinder.

Teppiche im Kinderzimmer

Beim Teppich im Kinderzimmer scheiden sich meist die Eltern-Geister. Dabei haben Teppiche sehr viele Vorteile. Zum einen spielen die meisten Kinder sehr gerne auf dem Boden. Ein Teppich macht diese Angelegenheit viel komfortabler, wärmer und kuschliger. Auch unterstützt ein Teppich die Raumdämmung und lässt sich gut dafür nutzen einzelne Zimmerbereiche optisch zu gliedern. Beispielsweise kommen vor das Bett ein kleiner Vorleger und in die Spielecke ein großer Spielteppich. Auch Auslegware könnte für Dich interessant sein. In diesem Fall musst Du allerdings auf Qualität und eine hohe Fleckenunempfindlichkeit achten. Ein Kompromiss können an dieser Stelle Teppichfliesen darstellen: Falls doch mal ein Malheur passiert, tauschst Du einzelne Fliesen aus. Mit Teppichfliesen kannst Du zudem anregende Muster kreieren, die Deinem Kind und Dir sicher gefallen werden. Allerdings musst Du auch einige Dinge im Auge behalten. Falls das Kind unter Hausstauballergie, Asthma oder ähnlichem leidet, ist ein Teppich eher kontraproduktiv. Generell sollte der Kinderzimmerteppich pflegeleicht und fleckenunempfindlich sein. Darüber hinaus musst Du ihn dann auch regelmäßig saugen und reinigen, damit er nicht zum Staubfänger wird. Neben dem Pflegegrad muss der Teppich unbedingt schadstoffarm sein. Naturmaterialien wie Viskose, Bambusseide und Wolle eignen sich dafür. Bei Kunststofffasern solltest Du Dich im Zweifel bezüglich möglicher Schadstoffe beraten lassen. Tipp: Damit der flauschige Teppich nicht zur Stolperfalle wird platzierst Du ihn nicht innerhalb von Laufstraßen. Mitunter eignet es sich auch den Teppich mit doppelseitigem Klebeband am Boden zu fixieren.

Kinderzimmer machen sich toll im Kinderzimme © New Africa – shutterstock.com

 

Diese Dekoelemente brauchen Du und Dein Kind unbedingt

Gern vergessen aber unheimlich wichtig, ist die Kuschelecke. Gerade in den ersten Lebensjahren verspüren unsere Kleinen oft das Bedürfnis sich auch mal zurückzuziehen, um alleine in ein Buch zu gucken, zu spielen oder zu träumen. Die Lösung dafür sind Kuschelecken. Dafür reichen manchmal schon eine Matratze auf dem Boden, niedrige Sofas oder Indoor-Zelte. Auch Baldachine sind eine tolle Idee. Stelle sie z. B. in einer schattigen Ecke des Kinderzimmers auf. Als Unterlage dient ein flauschiger Teppich, sowie zahlreiche Kissen und Decken. Damit es nicht zu dunkel wird, platzierst Du noch eine Sternenlichterkette unter dem Baldachin. Ebenfalls gemütlich wird es durch Sitzsäcke und Sitzkissen, mit denen Du auch eine Sitzecke gestalten kannst. Um dem Kinderzimmer das gewisse etwas zu verleihen eigenen sich unter anderem auch Kinderspiegel, Kinderwanduhren und auch bunte Kisten und Boxen. Durch letztere können Deine Kinder auch spielend leicht lernen Ordnung zu halten. Mit Dekoration kannst Du darüber hinaus schöne Akzente setzen in dem Du als Motive für Kissen, Decken, Wandkalender und Co. die Lieblingsfiguren und – Themen Deiner Kinder aufgreifst.Wichtig ist nur, dass Du den Raum nicht mit Dekoration überfrachtest. Weniger ist bekanntlich mehr.

 

Sicherheit im Kinderzimmer - Darauf solltest Du achten!

Oft gibt es Streit bei Paaren, wenn es um die Einrichtung des Kinderzimmers geht. Bei einem Punkt sind sich alle Beteiligten dann aber doch einig: Sicher muss es sein! Doch was gibt es zu beachten? Die Gefahrenquellen können mannigfaltig sein. Im Groben geben wir Dir drei Tipps auf den Weg. Erstens achtest Du auf einen sicheren Stand. Alle hohen Möbel, wie Schränke, Regale, Hochbetten und zum Teil auch Kommoden sind an der Wand befestigt, sodass sie nicht umfallen können. Hinzukommt, dass Du Hochbetten und ähnliche Klettermöbel Kindern unter 5 Jahren nicht zumuten solltest. Bei Wickelkommoden und Hochsitzen lässt Du das Kind nie unbeobachtet, da die Gefahr herunter- bzw. umzufallen hier am Größten ist. Zweitens sollten alle verwendeten Materialien im Kinderzimmer Schadstoffarm sein. Das gilt für alle Möbel, für Bodenbeläge wie Teppich und Co. und für die eingesetzten Wandfarben und Tapeten. Mit unter können Dir Gütesiegel erste Anhaltspunkte liefern: Bei Wandfarben weist unter anderem der „Blaue Engel“ auf Produkte mit wenig Schadstoffen hin. Bei Teppichen eignen sich vorrangig Naturmaterialien, welche ohne Insektizide behandelt worden sind. Das Siegel des „GUT“ (Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden) weist darauf hin. Bei Möbeln nimmst Du idealerweise Voll- oder Massivholzmöbel. MDF-Möbel sind häufig mit Lacken überzogen, die Schadstoffe enthalten können. Um auf Nummer sicher zu gehen, lässt Du Kinderzimmermöbel nach dem Aufbau in einem anderen Zimmer eine Woche ausgasen, bevor Du sie im Kinderzimmer aufstellst. Tipp Nummer Drei, wechsle die Perspektive! Geh ruhig mal auf die Knie, um die Perspektive von Kindern zu durchleben. Du erlebst das Kinderzimmer aus einem anderen Blickwinkel. Ecken und Kanten von Möbeln werden zur potenziellen Gefahrenquelle. Kunststoffverkleidungen schaffen Abhilfe. Teppiche können zwar Stürze mindern, jedoch dürfen sie keine Falten werfen. Rutschfeste Unterlagen schaffen Abhilfe. Auch herunterhängende Kabel werden außer Reichweite gebracht. Für Steckdosen gibt es kinderfreundliche Steckdosenverkleidungen. Mit steigendem Alter weist Du die Kleinen selbst auf Gefahrenquellen hin und setzt klare Regeln für den Umgang mit diesen. Absolute Sicherheit gibt es nicht, aber Du kannst Gefahren deutlich minimieren.

 

 

Fazit

Patentlösungen für das Einrichten eines Kinderzimmers gibt es leider nicht. Wobei es Dir erheblich helfen wird, mit zunehmenden Alter das Kind in die Planung des Kinderzimmers mit einzubeziehen. Unabhängig der Raumgröße und der Kinderanzahl im Kinderzimmer hilft es Dir immer den Raum in verschiedene Bereiche zu untergliedern. Dabei können Dir multifunktionale Möbel, unterschiedliche Teppiche und individuelle Wandgestaltung helfen. Unabhängig der verschiedenen Gestaltungsideen, ist es aber immer wichtig die Sicherheit im Auge zu behalten. Standfeste Möbel mit abgerundeten Kanten, glatte und rutschfeste Teppiche, sowie schadstoffarme Materialien helfen Deinem Kind sich gefahrlos im eigenen Reich auszuprobieren. Je besser es Deinem Kind im Kinderzimmer geht, desto besser wird es Dir gehen.

 

Kinderzimmer Inspirationen

Die schönsten Ideen für Mädchen & Jungen - Für die kleinen Knirpse hat das Kinderzimmer eine große Bedeutung. Hier wird gespielt, gekrabbelt, gelesen und geschlafen. Hier findet die Prägungsphase unserer Kleinsten statt. Die Welt in der die Kinder & Babys aufwachsen ist faktisch eine Miniaturausgabe unserer Erwachsenenwelt. Im Rahmen der Kinderzimmergestaltung haben wir als Eltern die Chance unseren Kindern ein kleines Spielparadies zu erschaffen und die geistige und soziale Entwicklung auf diese Weise zu fördern. Auf diesen Seiten haben wir euch Bilder und Beispiele aus aller Welt zusammengetragen. Lasst Euch beim Einrichten und Gestalten inspirieren und findet tolle Ideen zum Nachmachen und Kombinieren.

Häufige Fragen (FAQ)

Ab wann brauchen Kinder ein eigenes Zimmer?zuklappenaufklappen
Bezüglich Baby-Zimmern gibt es keine Musterlösung. Hier sollte individuell entschieden werden. Auch Kleinkinder brauchen nicht zwingend ein eigenes Zimmer, aber zumindest ein eigenes Eckchen. Ab ca. 3 Jahren ist ein eigenes Kinderzimmer sinnvoll. Sollten Deine Kinder in einem gemeinsamen Kinderzimmer untergebracht sein, solltest Du ihnen spätestens mit Eintritt in die Pubertät ein eigenes Reich zugestehen.
Welches Kinderbett ist das Richtige?zuklappenaufklappen
In den ersten Lebensjahren eignen sich Betten und Möbel die mitwachsen besonders. Zum Beispiel gibt es Gitterbetten, die bis zum 5. Lebensjahr mitwachsen können. Kinderbetten sollten stets an die Höhe des Kindes angepasst sein, damit das Kind sicher in das und aus dem Bett kommt. Ab 5 Jahren und bei ausreichender Klettersicherheit können auch halbhohe Betten und ähnliches genutzt werden.
Wie groß sollte ein Kinderbett sein?zuklappenaufklappen
Die gängigen Größen für Bett und Matratze sind 70 cm, 90 cm oder 120 cm mal 140 cm bzw. 190 cm. Die Bettengröße orientiert sich zum einen an der Größe des Kindes und zum anderen an der Größe des Raumes. Kinder ab 4 Jahren sollten beispielsweise mindestens ein Bett mit den Maßen 90 cm x 140 cm bekommen. Hinzukommt die Höhe eines Bettes: Sie sollte stets so gewählt werden, dass Dein Kind sicher in das und aus dem Bett kommt.
Kann ich ein Kinderzimmer für zwei Kinder einrichten?zuklappenaufklappen
Ja, das Einrichten gemeinsamer Kinderzimmer ist möglich. Achte jedoch darauf, dass die Kinder sich ausreichend vertragen und sicher ihnen eigene Bereiche und Ecken zu. Die Faustregel besagt, dass Kinder mit ähnlichem Alter, gleichem Geschlecht und Spielpräferenzen besonders gut miteinander auskommen. Spätestens mit Eintritt in die Pubertät wird jedoch dazu geraten Kindern ein eigenes Zimmer einzurichten.
Wie stelle ich Sicherheit im Kinderzimmer her?zuklappenaufklappen
Achte auf standfeste Möbel. Verschraube z. B. Schränke an der Wand. Auch Lampen dürfen nicht um- bzw. von der Wand abfallen. Möbelkanten solltest Du zudem abrunden, sowie Steckdosen sichern. Wandfarbe und Kinderteppiche müssen Schadstoffarm sein. Teppiche müssen zusätzlich glatt verlegt werden, sodass keine Stolperfallen entstehen.

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Johannes Schmiege
Über den Autor: Johannes Schmiege

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