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Moderne Grabbepflanzung (Frühling, Sommer, Herbst & Winter)

Alles was Sie über Grabbepflanzung wissen müssen

Ein Ort des Gedenkens. Ein Ort der Erinnerung. Ein Ort des Wiederkehrens. All das und noch viel mehr stellt die Grabstätte eines geliebten Menschen für uns dar. Vor allem die Grabgestaltung bzw. Grabbepflanzung nimmt einen wesentlichen Anteil in der Trauerbewältigung ein, unabhängig ob Sie eine Erst- oder Neubepflanzung durchführen. Jedoch gibt es bei der Friedhofsbepflanzung einiges zu beachten, wie beispielsweise die Friedhofsordnung oder -satzung. Daneben gibt es eine Fülle an Ideen und Aufteilungen um ein Grab zu bepflanzen. Bei Doppelgräbern wird zum Beispiel häufig in 25 Prozent Rahmenbepflanzung, 60 Prozent Bodendecker, sowie 15 Prozent Wechselbepflanzung unterteilt. Wenn Ihnen das zu klassisch ist, gibt es heute aber auch allerhand Möglichkeiten ein Grab modern zu gestalten. Wir haben Ihnen folgend alles was Sie darüber wissen müssen aufgeschlüsselt.

 

 

Auswahl der geeigneten Pflanzen

Sobald Sie sich entschlossen haben die Grabstätte eines geliebten Menschen zu bepflanzen geht es auch schon an die Planung. Im Mittelpunkt dabei stehen in erster Linie geeignete Pflanzen für die Grabbepflanzung. Dabei sind verschiedene Aspekte zu beachten: Zum einen Teilt sich die Bepflanzung einer Grabstätte wie genannt vorrangig in Rahmenbepflanzung, Bodendecker und Wechselbepflanzung auf. Zum anderen müssen die jeweiligen Jahreszeiten und Standortfaktoren wie Sonne bzw. Schatten berücksichtigt werden. Auch die Frage nach Immergrünen und besonders pflegeleichten Pflanzen steht im Raum. Alles Wichtige dazu erfahren sie im Folgenden.

 

Immergrüne Pflanzen

Sie sind nicht nur praktisch, sondern auch symbolträchtig. Immergrüne Grabbepflanzung steht für das Beständige und die Unsterblichkeit. Folgerichtig behält immergrüne Grabbepflanzung auch über den Winter seinen Blattschmuck. Das macht immergrüne Pflanzen zum idealen Trauerbegleiter auf dem Friedhof. Sorten wie das Kleine Immergrün (Vinca minor) sind besonders begehrt. Die Blüten des Kleinen Immergrüns erblühen im Frühjahr in einem herrlichen hellblau-violett. Zu den altbekannten immergrünen Pflanzen zählen daneben Pflanzen wie der Buchsbaum, die Stechpalme oder Mahonie. Angemessen für die Rahmenbepflanzung ist überdies die immergrüne Heckenmyrthe (Loncera nitida). Auch zu Efeu (Hedera helix) wird gern gegriffen, vor allem als Bodendecker. Doch Obacht: Efeu wuchert meist stark und unkontrolliert. Das notwendige Nachstutzen erhöht den Pflegeaufwand. Geeignetere Bodendecker sind zum Beispiel das Fiederpolster (Cotula squalida).

Rahmenbepflanzung fasst die Grabstätte ein

Unter die Rahmenbepflanzung fällt jegliche Vegetation, die das Grab umfasst. Gemeint sind damit vor allem Heckengewächse und Gehölze. Gehölze wie Eibe eignen sich dabei gut für Grabstätten im Schatten. Für sonnig gelegene Gräber kommen beispielsweise Zypressen in Frage. Ordnen Sie jedoch Heckengewächse, Nadel- und Laubhölzer nicht symmetrisch, sondern asymmetrisch an. Eine asymmetrische Rahmenbepflanzung hilft die Grabfläche optisch zu vergrößern. Das kann vor allem für Einzelgräber sinnvoll sein. Allerdings können die Pflanzen auch in ihrer Größe kleinen Gräbern angepasst werden. Lassen Sie sich bei kleinen Gehölzen jedoch im Zweifel vom Friedhofsgärtner beraten. Nicht selten legen vermeintliche kleine Gehölze einen rasanten und unangebracht opulenten Wuchs hin.

 

Bodendecker – schön und pflegeleicht

Ein essenzieller Teil der Grabgestaltung sind Bodendecker. Sie sind besonders geeignet, da sie ihre Blätter nicht verlieren und sich in der Fläche großzügig verbreiten. Unkraut wird somit keine Chance gegeben. Bodendecker blühen mehrere Saisons und haben dabei nur einen geringen Pflegebedarf. Folglich werden Bodendecker gern als Alternative für eine pflegeleichte Grabgestaltung genutzt. Ein Großteil der Bodendecker haben keine oder nur wenig grünen Blüten. Ausnahmen stellen unter anderem das Großkelchige Johanniskraut (Hypericum calycinum), das Immergrün (Vinca) oder die Elfenblume (Epimedium) dar. Die Elfenblume blüht beispielsweise im Frühsommer und nimmt dabei Rosa-, Weiß- oder Gelbtöne an. Elfenblumen sind zudem frosthart. Auch der Steinbrech kommt farbenfroh mit Gelb, Purpur oder Rot zwischen April und Juni daher. Bei der Wahl der Pflanzen berücksichtigen Sie am besten die Farbpräferenzen des Verstorbenen und die Farbe des Grabsteins. Es sollte ein harmonisches und friedvolles Gesamtbild entstehen. Besonders toll sieht es zudem aus, wenn die Bodendecker diagonal gepflanzt und beschnitten werden. Die so entstehenden Flächen eignen sich für saisonal blütenträchtige Blumen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. So können beispielsweise auch Ziergräser gezielt mit Bodendeckern genutzt werden. Entweder werden sie als einzelne Grasstauden eingepflanzt oder sogar für die komplette Grabfläche genutzt. In diesem Fall sollten verschieden hohe Gräser eingesetzt werden. Für die Grabgestaltung kommen zum Beispiel das hohe Pampasgras oder das Lampenputzergras. Letzteres bildet zwischen August und Oktober auffällige Blüten aus.

 

Tipp: Passen sie die Art des Bodendeckers an die Größe des Grabes an. Auf kleinen Grabstätten kommen kleinblättrige Arten und auf großen Grabstätten großblättrige Arten besser zur Geltung. Besonders toll sieht es aus, wenn die Bodendecker diagonal gepflanzt und beschnitten werden.

Pflegeleichte Pflanzen

Neben der Ästhetik steht vor allem der Pflegeaufwand im Vordergrund. Es gibt ein großes Sortiment an ganzjährig pflegeleichter Grabbepflanzung. Allgemein empfehlen sich robuste und winterharte Pflanzen. Auch sollten diese im Zweifel eher langsam wachsen. Ist die Grabstätte größtenteils der Sonne ausgesetzt eignen sich beispielsweise Sukkulenten wie Hauswurz (Sempervivum) oder der Kriechende Günsel (Ajuga reptans). Für schattige Plätze kommen Purpurglückchen (Heuchera) oder Fliederpolster (Leptinella squalida) in Frage. Diesen Pflanzen ist nicht nur eine gehörige Widerstandsfähigkeit, sondern auch dekorative Blüten mitgegeben. Wollen Sie ein besonders pflegeleichtes Grab, empfiehlt es sich daneben das Grab großflächig mit den oben beschriebenen Bodendeckern zu bepflanzen.

Den Pflegeaufwand für das Grab möglichst geringhalten

Auch wenn die Fürsorge um die Grabstätte eines geliebten Menschen eine große Abhilfe in der Trauerarbeit darstellen kann, so ist es uns teilweise nicht immer möglich diese Fürsorge zu leisten. Oft sind große Entfernungen zur Grabstätte oder wenig Zeit die Hauptgründe. Pflegeleichte Gräber sind hier eine praktische Alternative. Um den Pflegeaufwand der Grabstätte effektiv zu minimieren bzw. gering zu halten empfiehlt es sich auf Bodendecker zu setzen. Dabei bedeutet eine größere Fläche an Bodendeckern ein weniger an Pflegeaufwand. Bodendecker sind in der Regel robust und pflegeleicht. Zusätzlich machen Bodendecker das Sprießen von Unkraut zunichte. Wichtig ist allerdings, dass Sie schnellwachsende Pflanzen vermeiden. Somit muss nicht ständig gestutzt werden. Daneben bieten sich mehrjährige Pflanzen und Stauden an, die konsequenter weise nicht kurzfristig gewechselt werden müssen. Auch robuste und winterharte Arten können verwendet werden. Gern genutzt werden unter anderem der Lebensbaum (Thuja), der Hauswurz (Sempervivum) oder der Mauerpfeffer (Sedum). Lässt die örtliche Friedhofsatzung es zu, können auch anstelle von Blumenbeeten Steinplatten und Liegesteine zur pflegeleichten Grabgestaltung genutzt werden. Da durch Steinelemente jedoch unter anderem Regenwasser nicht so gut ablaufen kann, sind sie mit unter durch die jeweilige Friedhofssatzung untersagt. Als Alternative für offene Bodenstellen können auch Kies oder Rindenmulch genutzt werden.

 

Standorte für die Bepflanzung

Neben wichtigen Faktoren wie den Vorlieben des Verstorbenen, der Hinterbliebenen bzw. des möglichen Pflegeaufwandes, bestimmt auch der Standort des Grabes die Auswahl der Bepflanzung stark. In diesem Punkt unterscheidet sich eine Grabstätte nicht sonderlich von einem Blumenbeet im Garten. Grob wird zwischen schattigen bzw. halbschattigen und sonnigen Standorten unterschieden. Wird der Standort der Grabstätte nicht berücksichtigt kann es zu unschönen Verbrennungen und Vertrocknung der Grabbepflanzung kommen. Andersherum gedeihen viele Pflanzen nicht im Schatten.

 

Bepflanzung für Sonnige Standorte

Ist das Grab mehrheitlich direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, so sollten Pflanzen für die Bepflanzung ausgewählt werden, die dieser Belastung standhalten. Für die Umrandung des Grabes kommen unter anderem Sedum, Sempervivum oder die buntlaubige Kriechspindel (Euonymus fortunei) in Frage. Allerdings macht letztere einen regelmäßigen Verschnitt nötig. Eine Wurzelsperre kann zusätzlich Abhilfe schaffen. Bei den Bodendeckern ist vor allem die Strauchveronika (Hebe), der buntlaubige Efeu (Hedera colchica) oder die Scheinbeere (Gaultheria) interessant. Alle Pflanzen zeichnen sich durch Genügsamkeit, Pflegearmut und Sonnenresistenz aus. Für die Wechselbepflanzung kann verstärkt zu saisonalen Blumen gegriffen werden. Ein langlebiger und durstarmer Kandidat ist unter anderem die Kalanchoe, welche von Mai bis Oktober blüht. Auch die Pentas ist ein Überlebenskünstler und zeigt ihre Blütenpracht darüber hinaus fast von Frühling bis Herbst durchgängig. Im Sommer tun sich zudem Nelken hervor. Nelken blühen je nach Sorte in den Sommermonaten am besten. Sie machen sich gut in der Sonne, sind aber auch für halbschattige Plätze die richtige Wahl.

 

Bepflanzung für Schattige Standorte

Pflanzen in schattigen Lagen haben dagegen eher einen geringen Wasserbedarf. Eine durch die Sonne begünstigte Ausdünstung kann schließlich nicht erwartet werden. Für die Rahmenbepflanzung im Schatten liegender Grabanlagen eignen sich unter anderem das fleißige Lieschen (Impatiens walleriana), der kriechende Günsel (Ajuga reptans) und die grünblättrige Kriechspindel (Euonymus fortunei). Die grünblättrige Kriechspindel kann auch als pflegeleichter Bodendecker genutzt werden. Ebenfalls eignet sich der Teppich-Phlox als Bodendecker für schattige Standorte. Zudem ziert der Teppich-Phlox Gärten und Gräber mit seiner Blütenpracht von Frühling bis Sommer, bevor er zum dichten Bodendecker wird. Bei der Wechselbepflanzung sollte die Wahl vorrangig auf Pflanzen fallen, welche auch ohne Sonnenlicht erblühen. So ist es zum Beispiel ratsam einen Rhododendron zu wählen, welcher auch im Schatten gut zurechtkommt. Allerdings ist der Rhododendron nicht wirklich pflegeleicht. An dieser Stelle können Buschwindröschchen (Anemone) auftrumpfen. Auch der Eisenhut (Aconitum) erblüht mit wenig Pflege, aber Achtung: Der Eisenhut ist sehr giftig und muss mit Vorsicht behandelt werden. Um eine ungewünschte Ausbreitung zu verhindern und ein einfaches Wechseln der Pflanzen zu begünstigen, empfiehlt es sich die Wechselbepflanzung in Grabschalen oder Töpfen einzupflanzen. Unabhängig des Standortes können Sie für einen verringerten Pflegeaufwand auch vermehrt zu steinernen Elementen greifen. Diese können in Form von dekorativen Steinumrandungen, Kiesflächen oder Trittplatten Einzug in die Grabstätte finden. Beachten sie jedoch die örtlich geltende Friedhofssatzung. Die Friedhofssatzung kann beispielsweise die Verwendung von Steinplatten auch untersagen.

 

Ganzjährig moderne Grabbepflanzung

Die Grabbepflanzung kann auf Jahrhunderte alte Traditionen und Riten zurückblicken. Nichtsdestotrotz ist es möglich die Grabstätte eines geliebten Menschen auch anhand moderner Konventionen auszurichten. Die verschiedenen Bepflanzungsmöglichkeiten sind dabei Jahreszeiten abhängig. Wie Sie die Grabstätte ganzjährig ansehnlich bepflanzen und in Schuss halten haben wir weiterführend für Sie aufbereitet.

 

Grabbepflanzung im Frühling

Die Gestaltung der Grabstätte im Frühling beginnt mit der Wahl für die passende Umrandung. Die Wahl der passenden Grabumrandung stellt neben der Auswahl des Grabsteins eine der dauerhaftesten Entscheidungen der Grabgestaltung dar. Grob können zwischen Umrandungen aus Stein, sowie Umrandungen aus Heckenpflanzen und Stauden unterschieden werden. Letztere wirken wesentlich naturverbundener und können gerade im Frühjahr für die Grabbepflanzung eingesetzt werden. Neben traditionell gern genutzten immergrünen Heckenpflanzen gibt es eine Reihe an anschaulichen Alternativen. Dort zu nennen sind unter anderem der Buchsbaum (Buxus sempervirens), der Lebensbaum (Thuja ) oder die Heckenmyrthe (Lonicera nitida). Diese Pflanzen zeichnen sich zum Teil durch ihre Winterhärte aus. Der Buchsbaum und der Lebensbaum sind zudem immergrün. Auch blühende und farbige Hecken können bei der Grabgestaltung im Frühjahr genutzt werden, um Tristesse zu vertreiben. Beliebt sind beispielsweise Lavendel, Goldglöckchen oder Sonnenröschen.

Neben den umrandenden Pflanzen stellen die Bodendecker einen Großteil der Grabgestaltung dar. Da beliebte Bodendecker wie Efeu (Hedera helix), Zwergmispel (Cotoneaster) und Co. nicht nur pflegeleicht, sondern auch immergrün sind, werden sie gern genutzt, um den Pflegeaufwand gering zu halten. Wenn Sie jedoch näher an der Grabstätte wohnen bzw. mehr Zeit in die Grabpflege stecken können und wollen, bietet gerade der Frühling die Möglichkeit Polsterstauden zu pflanzen. Polsterstauden wie Blaukissen (Aubrieta), der gelbe Johannisstrauch (Hypericum polyphyllum), das gelbe Steinkraut (Alyssum) oder der bunte Mauerpfeffer (Sedum acre) finden als blühende Bodendecker Verwendung. Es steht Ihnen frei die Polsterstauden gemischt einzusetzen und hier und dort mit Tulpen, Narzissen und Maiglöckchen zu unterbrechen. Das macht die Grabstätte gerade im Frühling umso farbenfroher.

Je nach Präferenz kann der flächenmäßige Anteil für Wechselpflanzen bei der Grabstätte variieren. Bei Doppelgräbern werden meist 15 % genutzt, bei Reihengräbern auch mehr als ein Drittel der Fläche. Praktische Frühlingsblumen für die Grabgestaltung sind zum Beispiel die Elfenblume, das Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen oder das Tausendschön. Traditionell werden auch Stiefmütterchen genutzt. Stiefmütterchen verbreiten bereits früh im Jahr Farbe und wachsen an so gut wie jedem Ort. Durch Frühlingsblüher entsteht ein schönes Wechselspiel zu den Bodendeckern. Empfehlenswert ist eine dichte Bepflanzung aus Bodendeckern und Wechselbepflanzung. Dadurch wird die Erde beschattet und gekühlt, was die Gefahr eines Austrocknens minimiert.

Durch Frühlingsblüher entsteht ein schönes Wechselspiel zu den Bodendeckern.

 

Grabbepflanzung im Sommer

Die Grabgestaltung im Sommer ist von Pflanzen gekennzeichnet, die mit Wärme, Sonne und Trockenheit zurechtkommen. Von Vorteil ist zudem, wenn die begehrte Pflanze mit wenig Wasser auskommt und unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist. Gerade im Sommer ist daher Vegetation mit dem Prädikat „pflegeleicht“ angesagt. Wie im vorherigen Abschnitt beschrieben sind Grabanlagen in der Regel in drei Abschnitte aufgeteilt: Der Umrandung, den Bodendeckern und der Wechselbepflanzung. Es empfiehlt sich je nach Standort eine Rahmenbepflanzung, sowie Bodendecker auszuwählen, welche problemlos über das gesamte Jahr bzw. mehrere Jahre kommen. Die Wechselbepflanzung wird dann saisonal geändert. Sommerlich bepflanzte Gräber profitieren unter anderem von Lilien, Leberbalsam, der weißen Beetrose ‚Aspirin‘ oder den stehenden Petunien. All diese Sommerblumen kommen in halbschattigen bis sonnigen Standorten gut zurecht. Für schattigere Plätzchen empfehlen sich dagegen Knollenbegonien, tränendes Herz, das fleißige Lieschen und Co. Die genannten Arten können auch einfach und pflegeleicht in Schalen eingepflanzt werden. Es eignen sich zum Beispiel schlichte Tongefäße. So kann die Wechselbepflanzung auch leicht ausgetauscht werden. Der Wechsel zur Sommerbepflanzung kann zugleich genutzt werden, um frische Blumenerde auszubringen und die Graberde aufzulockern.

 

Moderne Herbst-Grabbepflanzung

Nach dem Sommer kommt allmählich die Tristesse. Die Tage werden kürzer, dunkler, nässer. Vielen Menschen setzt der Herbst zu. Gerade im Zuge der Trauerarbeit sollte der Tristesse jedoch mit einer ansehnlichen Grabgestaltung im Herbst entgegengetreten werden. Und es ist nicht unmöglich. Dank klassischer Herbstblüher besitzen Sie die Möglichkeit, die Grabstätte auch in der zweiten Jahreshälfte in ein Blumenmeer zu verwandeln. Das Vertreibt die Novemberdepression. Die Grabbepflanzung im Herbst zeichnet eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen Frost aus. Daher eignen sich vor allem winterharte Erika, Silberblätter oder Dahlien als saisonale Wechselbepflanzung im Herbst. Eine moderne Friedhofsbepflanzung im Herbst zeichnet sich seit den letzten Jahren auch durch dekorative Gräser aus. Beliebte Arten sind der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) und Blauschwingel (Festuca glauca), die in blauen Tönen Schönheit verbreiten. Auch das Federgras und Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) werden oft genutzt. Letzteres erblüht im herbsttypischen Gelb. Mit diesen Pflanzen können sie problemlos alle Sommerpflanzen auf der Grabanlage ersetzen. Achten Sie darauf, dass farbliche, aber harmonische Kontraste entstehen. Im Zweifel empfiehlt es sich die farblichen Präferenzen des bzw. der Verstorbenen zu berücksichtigen. Für die mit Mischbepflanzung gestaltete Grabanlage eignet sich ein aufgelockerter, humoser Boden. Bevor Sie die neuen Pflanzen einsetzen, graben Sie am besten noch einmal die Erde um und bringen etwas Kompost ein. Zu Beginn sollte noch etwas mehr gegossen werden. Ansonsten nur in langen Trockenperioden. Bei Temperaturen unter 0° Celsius ist Gießen obsolet. Je weiter Sie das Grab zur Herbstzeit auf Vordermann bringen, desto weniger Arbeit entsteht an Allerheiligen bzw. über die Wintermonate.

 

Tipp: Setzen sie die Herbstblumen im Vergleich zu den Sommerblumen etwas enger zusammen. Aufgrund des im Herbst geringeren Wachstums, werden so ungewollte und unschöne Lücken in der Grabbepflanzung vermieden.

 

Dekorativ gestaltetes Einzelgrab

Allerheiligen – Blütezeit der Grabgestaltung

Die Grabgestaltung in der Zeit von Allerheiligen, also in der Zeit vor dem 1. November und dem 2. November (Allerseelen) ist die Höchstzeit der Grabdekoration. Traditionell wird das Grab mit Gestecken geschmückt. Hinzukommen Blautannen- bzw. Kiefern-Zweige. Diese werden fächerförmig an freie Grabstellen gelegt. Durch die Verwendung von Befestigungsnadeln trotzen sie auch stürmischen Verhältnissen. Versehen Sie das Grab zudem mit einem Trauergesteck und einer Grablampe. Für eine besondere Note und einem individuellen Gruß an den bzw. die Verstorbene können auch selbstgemachte Gestecke verwendet werden. Als Zutaten dient die klassische Herbstvegetation: Moos, Nadelzweige, Holzstücke, Hagebutten, Tannenzapfen und Co. Diese werden individuell in präferierte Größe, Farbe und Form zueinander angeordnet und auf dem Grab platziert. Weiterhin eignet sich für die Grabbepflanzung an Allerheiligen, wie generell im Herbst und Winter, eine winterharte Vegetation. Auffallend ansehnlich sind zum Beispiel die zarten Alpenveilchen, mit ihren herzförmigen Blättern. Ähnlich atemberaubend sind farbenprächtige Hornveilchen (Viola Cornuta). Als winterharte Bodendecker kommen sehr robuste Arten wie die Kissen-Alster, der Himalaya-Storchschnabel (Geranium himalayense) oder das Polster-Phlox (Phlox subulata) in Frage. Alle genannten Arten ertragen Temperaturen bis weit unter dem Gefrierpunkt.

 

Tipp: Allerheiligen eignet sich hervorragend, um noch einmal die Graberde zu wechseln und nicht winterharte Pflanzen gegeben falls auszutauschen.

 

Winter – Immergrüne und robuste Grabbepflanzung.

Sobald sich das Jahr dem Ende neigt und die Tage kürzer und kälter werden, sollten Sie in der Grabgestaltung langsam auf eine winterharte Grabbepflanzung umsteigen. Diese muss nicht öde und trist aussehen. Dank Blattschmuckpflanzen, immergrünen Bodendeckern und Winterblühen wird auch an grauen Tagen dem Winter Einhalt geboten. Vorrangig orientiert sich die Grabbepflanzung im Winter an Bodendeckern. Wie bereits erwähnt, stellen Bodendecker Pflanzen dar, welche ihre Blätter nicht verlieren und breitflächig wachsen. Sie zeichnen sich in der Regel durch einen geringen Pflegeaufwand aus. Besonders schöne Gattungen für den Winter sind unter anderem der goldgelbe Gold-Efeu, die Moosbeere oder die blaugrüne Walzen-Wolfsmilch. Für besonders schattige Anlagen kommen zudem die Kriechspindel, rote Teppich- oder die Goldbeere schön zur Geltung. Für die saisonale Wechselbepflanzung kommen entweder Blattschmuckpflanzen oder Winterblüher in Frage.  Als Blattschmuckpflanzen werden beispielsweise winterharte Stauden bezeichnet, welche mit ornamentalen Blattformen auffallen. Zu den schönsten Blattschmuckpflanzen für die die Grabgestaltung im Winter zählen das rosa-violette Purpurglöckchen, die Bergenie oder das Silberglöckchen ‚Fire Alarm‘ mit rot leuchtenden Blättern.  Um bei Bedarf weitere farbige Akzente zu setzen und der Melancholie die Stirn zu bieten, können Winterblühe genutzt werden. Von Nevember bis April erblüht beispielsweise die Winterheide ‚White Perfection‘ im unschuldigen weiß. Ab Ende Dezember das blaue Leberblümchen ‚Winterfreude‘. Sollte das Grab noch freie Stellen aufweisen, sind dekorative Tannen- oder Fichtenäste eine gute Idee.

 

Tipp: Die winterliche Bepflanzung des Grabes kann mit einem Herbstputz verbunden werden. Fegen Sie altes Laub zusammen und entfernen sie verblühte und kranke Pflanzen. Entsorgen Sie am besten alles auf dem Kompost. Im letzten Schritt tauschen sie nicht winterharte gegen winterharte Bepflanzung ein und lockern die Erde mit einer kleinen Hake etwas auf.

 

Pflegeleichte Grabgestaltung mit Pflanzen

Grab ist nicht gleich Grab. Grob kann zwischen Einzelgräbern, Doppelgräbern und Urnengräbern unterschieden werden. Doch welche Unterschiede bzw. Möglichkeiten birgt das für die Grabbepflanzung? Folgend erfahren Sie mehr.

 

Einzelgrab bepflanzen

Vor der Bepflanzung des Einzelgrabes sollten sie sich für mögliche Aufteilungsoptionen entscheiden. Meist werden Einzelgräber in 15 % Rahmenbepflanzung, 50 % Bodendeckern, sowie 35 % Wechselbepflanzung aufgeteilt. Die genaue Aufteilung liegt natürlich in Ihrer Hand. Fragen Sie sich zudem wie die Pflanzen angeordnet werden sollen. Bei einer symmetrischen Gestaltung wird die Grabanlage in zwei gleichgroße Hälften geteilt, welche deckungsgleich gestaltet werden. Bei einer asymmetrischen Gestaltung ordnen sie unterschiedliche große Flächen zueinander an. Das wirkt meist spannender als eine symmetrische Gestaltung. Für die Rahmenbepflanzung eignen sich unter anderem langsam wachsende Nadelgehölze, Stauden oder Laubgehölze. Als Bodendecker werden gerne Kriechmispel oder Efeu (Hedera helix) verwendet. Die Wechselbepflanzung des Einzelgrabes kann in Grabvasen und Grabschalen erfolgen. Dadurch können saisonale Blumen und Co. schnell und flexibel ausgetauscht werden. Dadurch sieht das Einzelgrab stets stilvoll gestaltet aus, trotz geringerem Pflegeaufwandes. Blumenschalen eignen sich auch zur zusätzlichen Dekoration der Grabstätte. Ebenso Grabgestecke. Diese können nicht nur ganzjährig genutzt werden, sondern entlasten zudem Ihren grünen Daumen. Toll eingerahmt wird das Einzelgrab auch durch Tannengrün und Koniferenzweige. Koniferenzweige verwelken erst nach sechs Wochen und sind deswegen auch eine gute Winteralternative für das Einzelgrab. Versuchen Sie bei der Bepflanzung des Einzelgrabes die Präferenzen des Verstorbenen zu würdigen. Diese können sich zum Beispiel in besonderen Pflanzen oder Blütenfarben ausdrücken.

 

Bepflanzung eines Doppelgrabes

Doppelgräber symbolisieren eine ganz besondere Verbundenheit zweier oder mehrerer Menschen, selbst über dem Tod hinaus. Sie stellen eine Möglichkeit dar, mehrere Personen gemeinsam im selben Grab beizusetzen. Demzufolge sind sie vor allem bei Ehepartnern beliebt. Aber auch als Familiengräber kommen Doppelgräber in Frage. Neben der symbolischen Bedeutung fallen Doppelgräber zudem durch einen verminderten Pflegeaufwand auf. Aufgrund der Größe ergeben sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als bei einem Einzelgrab. Das zeigt sich auch in der Grabbepflanzung eines Doppelgrabs. Doppelgräber stellen die größte Pflanzfläche auf dem Friedhof dar und bieten den größten Gestaltungsraum. Ähnlich wie bei anderen Grabarten gilt es auch bei der pflanzlichen Grabgestaltung von Doppelgräbern daran, Rahmenpflanzen, Bodendecker und saisonale Wechselbepflanzung gekonnt miteinander zu inszenieren. Als Randbepflanzung eignen sich vor allem robuste Gattungen wie Sedium und die buntlaubige Kriechspindel (Euonymus fortunei). Beide Arten kommen auch gut mit Trockenheit zurecht. Daneben sind Bodendecker hervorragend geeignet um großflächige Doppelgräber einfach und schön zu bepflanzen. Wem der immergrüne Wuchs nicht zusagt, kann zu Sorten wie dem Polsterphlox (Phlox subulata) greifen. Einmal gepflanzt verwandelt der Polsterphlox das Grab in einen bunten Teppich und das für das gesamte Jahr. Auch die Rote Schneebeere (Gaultheria procumbens) setzt dank ihrer roten Beere hübsche Farbtupfer. Die saisonale Wechselbepflanzung richtet sich natürlich in erster Linie an den Jahreszeiten aus. Im Frühling kommen beispielsweise Frühblüher wie Narzissen, Hyazinthen und Co. zum Einsatz. Im Sommer klassische Blumen wie Geranien oder Margeriten. Die zweite Jahreshälfte startet mit Herbstblühern. Unter anderem sind Chrysanthemen sehr ansehnlich. Auch für den Winter gibt es bunte Farbtupfer, zum Beispiel in Form von Christrosen. Für schöne Akzente können Sie wahlweise die Blumen als kleine Grüppchen zusammen zwischen die Bodendecker setzen. Das schafft tolle farbliche Kontraste zum Immergrün der Bodendecker. Wichtig ist, dass Sie die Standortpräferenzen der einzelnen Pflanzen berücksichtigen, die sie verwenden wollen. Jede Pflanze hat andere Gießgewohnheiten und Lichtpräferenzen. Für heiße, sonnige Plätze eignen sich zum Beispiel Sukkulenten. Im Schatten gedeiht das fleißige Lieschen prächtig.

 

Urnengrab gestalten

Eine Urnenbeisetzung folgt als Konsequenz einer Feuerbestattung. Diese wird zumeist vor dem Ableben des bzw. der Verstorbenen bereits festgelegt oder geschieht auf ausdrücklichem Wunsch der Angehörigen. Bei Urnengräbern wird zwischen Reihen-, Wahl- und anonymen Gräbern unterschieden. Bei der Grabgestaltung eines Urnengrabes kommen vor allem Reihen- und Wahlgräber in Betracht. Bei anonymen Urnengräbern kennt nur die Friedhofsverwaltung den genauen Platz der Grabstätte. Bei der Gestaltung und Bepflanzung von Urnengräbern wird grob zwischen einer symmetrischen und asymmetrischen Gestaltung unterschieden. Bei einer symmetrischen Grabgestaltung wird das Urnengrab gedanklich mit einer Mittellinie versehen. Eine asymmetrische Gestaltung erfolgt freier. Beliebt ist dort die Dreiecksform. Wichtig ist vor allem, dass die Bepflanzung farblich und förmlich am Urnengrabstein angepasst wird. Ansonsten wird eher saisonal dekoriert. Dafür eignet sich eine Bepflanzung in Schalen und Vasen, die schnell und einfach ausgetauscht werden kann. Im Frühling erfreuen sich zum Beispiel Narzissen oder Schneeglöckchen einer großen Beliebtheit. Im Sommer wird je nach Art des Standortes bepflanzt: Viel Sonne verkraftet unter anderem Lilien und Löwenmaul. Im Schatten fühlt sich dagegen das fleißige Lieschen oder die Silberblatt-Taubnessel wohl. In der zweiten Jahreshälfte werden auf kälteunempfindliche Sorten wie Astern umgestiegen. Im Winter können auch Hagebuttenzweige oder Tannengrün genutzt werden. Diese kommen auch häufig in Form von Gestecken und Kränzen auf das Urnengrab. Als pflanzliche Umrandung für ein Urnengrab dienen beispielsweise blühende Hecken. Ganzjährig können zudem Gräser wie Kalmusgras oder Federgras zur Dekoration der Grabstätte genutzt werden. Wollen Sie mehr zum Thema Urnengrab gestalten erfahren? Dann können sie auf stilvolle-grabsteine.de weiterlesen.

 

Tipp: Egal ob Einzel-, Doppel- oder Urnengrab, es empfiehlt sich immer das Grab saisonal den Jahreszeiten entsprechend zu gestalten.

Tipps & Beispiele für die Grabbepflanzung

Es gibt viele Möglichkeiten heute für die Grabgestaltung. Um sich in dem Wirrwarr an Optionen nicht zu verlieren haben wir Ihnen folgend noch einige Tipps & Beispiele für die Grabbepflanzung aufgelistet:

 

  • Bevor Sie das Grab gestalten, empfiehlt es sich die jeweilige Friedhofssatzung zu studieren. Das erspart späteres korrigieren, falls gewisse Elemente nicht Satzungskonform sind.
  • Gießen sie eine Grabstätte am Morgen. Ansonsten verbrennt die Mittagssonne nasse Pflanzen und abends hat die Bepflanzung nicht mehr die Chance zu trocknen. Das begünstigt den Befall mit Pilzen.
  • Die Größe der einzelnen Pflanzen orientiert sich idealerweise an der Größe der Grabanlage. Kleine Urnengräbern profitieren beispielsweise von kleinen und zarten Pflanzen.
  • Beachten Sie den Standort des Grabes. Ist die Bepflanzung eher der Sonne ausgesetzt oder steht sie im Schatten bzw. Halbschatten?
  • Vor allem bei Blütenträchtiger Vegetation sollten Sie regelmäßig die verwelkten Blüten ausputzen bzw. entfernen oder verblühte Blütenstände abschneiden.
  • Befinden sich in unmittelbarer Nähe der Grabstätte Gehölze und große Bäume? Dann ist es empfehlenswert in regelmäßigen Abständen die Pflanzenerde der Grabstätte auszutauschen. Sonst sorgen die Wurzeln der großen Gewächse dafür, dass die Nährstoffe die Nährstoffe die frisch eingesetzte Wechselbepflanzung nicht erreichen. Der Austausch der Erde kann dabei saisonal und in Verbindung mit etwas Dünger erfolgen.
  • Eine besonders pflegeleichte und dekorative Methode der Grabgestaltung bietet die Verwendung von Kies, Steinen und Steinplatten. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Friedhofsverwaltung, ob ein Gebrauch gemäß der Satzung möglich ist.
  • Umranden sie die Stätte mit Gehölzen wie zum Beispiel Eibe. Der Rest aus Bodendeckern und Wechselbepflanzung sollte ein Mix aus robusten, winterharten Pflanzen sein, die ganzjährig eingesetzt werden können. Garniert wird das Ensemble mit saisonalen Blühern. Diese können in Schalen und Vasen für einen schnellen Austausch gepflanzt werden. Berücksichtigen sie bei der Gestaltung jeweils die momentane Jahreszeit. Haben Sie nicht die Möglichkeit der Pflege nachzukommen, könnte ein dauerhaft beauftragter Friedhofsgärtner Abhilfe schaffen.

 

Für weitere Beispiele, sehen Sie sich ruhig unsere Fotos zur Grabbepflanzung an.

 

Zusammenfassung

Viele Hinterbliebene hegen den Wunsch das Grab eines geliebten Menschen ganzjährig zu gestalten und zu pflegen. Auf diese Weise soll dem bzw. der Verstorbenen Respekt erwiesen und die Trauer bewältigt werden. Die Gestaltung eines Grabes mit Pflanzen bietet dabei die Möglichkeit jedem Grab eine individuelle Note zu verleihen. Für die Umrandung der Anlage werden immergrüne Hecken oder Gehölzer genommen. Auch werden Gräber oft mit einer großen Fläche an Bodendeckern versehen. Saisonal wird zudem Wechselbepflanzung gesetzt, um frische Akzente und Kontraste zu schaffen. Allerhand Gestaltungsoptionen dafür, haben wir Ihnen in diesem Beitrag vorgestellt. Haben Sie noch nicht genug zum Thema Grabbepflanzung erfahren, können sie auf serafinum.de hier weiterlesen.

Häufige Fragen (FAQ)

🌼 Wann wird im Frühjahr das Grab bepflanzt?zuklappenaufklappen

Sobald der Boden frostfrei ist, kann es losgehen. Das kann je nachdem schon ab Januar, Februar oder März der Fall sein. Der Jahreszeit und Optik angemessen sind zum Beispiel Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. Neben Zwiebelblumen kommen auch winterharte Gattungen wie die Myosotis (Vergissmeinnicht) in Frage.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

🌼 Welche Pflanzen eignen sich für den Friedhof?zuklappenaufklappen

Prinzipiell eignen sich alle Pflanzen, die zugleich stilvoll und beruhigend wirken. Dadurch werden sie dem Friedhof als Ort der Ruhestätte gerecht. Das drückt sich auch in der Bedeutung der Pflanzen aus wie dem Vergissmeinnicht. Daneben eignen sich Pflanzen, die durch einen langsamen Wuchs und hoher Resistenz gegen Wind und Wetter gesegnet sind. Dadurch ist ein würdevolles Aussehen der Grabanlage ganzjährig garantiert.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

🌼 Wie oft muss gegossen werden?zuklappenaufklappen

Das ist von mehreren Faktoren abhängig. Entscheidend sind unter anderem die Jahreszeit, der Standort des Grabes (schattig bzw. halbschattig oder sonnig) und die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen. Im Zweifel erhalten Sie Auskunft beim Friedhofsgärtner.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

🌼 Wie gestalte ich ein Grab pflegeleicht?zuklappenaufklappen

Gräber können auf verschiedenen Wegen pflegeleicht gestaltet werden. Es empfiehlt sich ein Großteil der Pflanzfläche mit pflegeleichten Bodendeckern zu versehen. Zudem sollten mehrjährig Blühende Pflanzen anstelle von saisonalen Wechselpflanzen eingesetzt werden. Lässt es die örtliche Friedhofssatzung zu, kann auch anstelle von Pflanzen auf Steinplatten, Kies oder Rindenmulch zurückgegriffen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier. 

🌼 Wie mache ich ein Grab winterfest?zuklappenaufklappen

Am wichtigsten ist es, verblühte und verwelkte Sommerpflanzen von der Grabanlage zu entfernen. Mehrjährige Pflanzen müssen je nach Art und Gattung auch in Form geschnitten und gestutzt werden. Idealerweise wird zudem das Laub auf der Grabstätte beseitigt und auf den Kompost gegeben. Beim Einsetzen neuer, winterharter Pflanzen kann die Erde zusätzlich mit einer kleinen Hake aufgelockert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Über den Autor

Dierk
Über den Autor: Dierk

Steinbildhauer mit Leib & Seele! Seit Generationen leben wir diese Tradition zusammen mit unseren Bildhauern und erschaffen einzigartige Grabstätten aus Naturstein. Mit unserem großen europaweiten Steinmetz-Netzwerk können wir unsere Grabdenkmale zum Festpreis in Deutschland, Österreich & der Schweiz anbieten

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