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Terrassengestaltung – Terrasse anlegen und kreativ gestalten

Hier findest Du alles rund um die Terrasse: Wir zeigen Dir zahlreiche Möglichkeiten, wie Du Boden, Überdachung, Sichtschutz & Co. Deiner Terrasse anlegen und gestalten kannst. Außerdem geben wir Dir schöne, gemütliche & kreative Gestaltungsideen in den unterschiedlichen Stilen!

Die Terrasse – an wohl keinem anderen Ort des Grundstücks verbringt man so viel Zeit. Für manch einen ergänzt sie den Wohnraum nach außen ins Grüne, für andere ist sie ein Gartenersatz, wo man sich der Natur näher fühlt. Gerade im Sommer verbringen die meisten Haus- und Wohnungsbesitzer etliche Stunden am Tag auf der Terrasse. Schließlich ist sie ein Ort der Erholung und des Zusammenkommens – hier lässt es sich nicht nur hervorragend entspannen, sonnenbaden oder lesen, sondern auch mit Freunden und Familie zusammensitzen, grillen und die Sterne beobachten. Damit eine einfache Terrasse zu einer echten Wohlfühloase wird, braucht es etwas Planung und ein paar Handgriffe. In diesem Beitrag geben wir Dir einen Überblick über verschiedene Elemente und kreative Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen Du Deine Terrasse in einen gemütlichen Ort zum Wohlfühlen verwandeln kannst. Dafür stellen wir Dir Beispiele für verschiedene Stile für Deine Terrasse vor und geben Dir Tipps und Hinweise mit auf den Weg, wie Du Deine Terrasse am besten optisch aufwerten kannst.

 

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Lesedauer 90 Minuten

 

Terrassen Ideen zum Nachmachen

Na, noch auf der Suche nach Ideen, Beispielen und Bildern für Deine Terrassengestaltung? Das Internet ist mittlerweile voll von Bildern auf Pinterest oder „mein schöner Garten“. Hier findest Du alles was Du wissen musst zum Thema Garten und Terrassengestaltung von Sichtschutz bis Pflanzen auf einen Klick. Stell Dir nur mal vor: es ist Sommer und nach einem harten Arbeitstag flüchtest Du Dich schnellstmöglich auf Deine Terrasse mit dem modernen Bodenbelag aus Granit und Beton, umringt von kleinen Steinbeeten. Oder Doch lieber auf Deiner Gartencouch auf der Holzterrasse, mit den vielen Pflanzen und dem bewussten Hauch Kitsch? Egal wie Du es machst, lass Dich auf purovivo inspirieren und mach einen Garten zu Deinem Garten!

 

Schritt für Schritt zur perfekten Terrasse

  1. Stil wählen – Wollen Sie lieber eine moderne Terrasse oder eine Terrasse im Landhausstil?
  2. Bodenbelag – Sie haben die Wahl aus Holz, Beton, Naturstein & Co!
  3. Terrassenüberdachung – Aus Holz, Metall, Glas oder Kunststoff?
  4. Sichtschutz & Windschutz – Privatsphäre ist wichtig, wenn es um die Gestaltung der Terrasse geht.
  5. Sonnenschutz – Nie wieder Sonnenbrand im Sommer mit Sonnensegel, Markise und vielen mehr.
  6. Möbel & Dekoration – Eine gemütliche Sitzecke, gepaart mit den passenden Accessoires, ist ein Muss auf der Terrasse
  7. Kosten kalkulieren & Budgetplanung – Wie viel kostet es eine Terrasse zu gestalten?

 

Bodenbeläge für Terrasse & Balkon im Überblick

Welche Materialien eignen sich für den Bodenbelag einer Terrasse?

Wenn Du eine Terrasse gestalten willst, ist der richtige Bodenbelag das erste Element, mit dem Du Dich auseinandersetzen musst. Denn der Bodenbelag legt sozusagen die Grundlage für die Atmosphäre auf Deiner Terrasse, weshalb er eine wichtige Rolle bei der Gestaltung spielt. Grundsätzlich kann der Terrassenboden mit Dielen belegt oder mit Steinen bzw. Fliesen gepflastert werden. Wähle am besten dasjenige Material aus, das mit Deinem restlichen Einrichtungsstil am besten harmoniert, aber das auch mit den gegebenen Wetterverhältnissen klarkommt. Wohnst Du zum Beispiel in einer sehr niederschlagsreichen Region, sind empfindliche Holzdielen für die Terrasse eher weniger empfehlenswert. Stattdessen solltest Du in diesem Fall eher auf robuste und witterungsbeständige Materialien zurückgreifen, die durch häufige Niederschläge nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier eignen sich zum Beispiel Verbundwerkstoffe, die die Vorteile mehrerer Rohstoffe vereinen.

Materialien für Terrassenböden

Auswahl verschiedener Materialien für Terrassenböden im Überblick. ©PuroVivo.de

Terrassendielen aus WPC & BPC (Kunststoff)

Eine immer beliebtere Alternative zu Holzdielen sind Terrassendielen aus Wood-Plastic-Composites (WPC). Dabei handelt es sich um einen Verbundwerkstoff aus Holz und Kunststoff, der technisch hergestellt wird. Es gibt WPC in verschiedenen Farben, mit groben sowie mit feinen Rillen. Vorteile sind die Beständigkeit der Farbe sowie allgemein eine lange Lebensdauer bei nur geringem Pflegeaufwand. Ganz ähnlich ist auch das Material BPC: Bamboo-Plastic-Composite. Dies ist ebenfalls ein technisch hergestellter Verbundstoff, allerdings aus Bambusfasern und Kunststoff. Dielen aus BPC sehen relativ natürlich und holzähnlich aus, sind verhältnismäßig wasserresistent, sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie sich bei hoher Sonneneinstrahlung stark aufheizen und Du dann kaum noch barfuß auf ihnen laufen kannst. Für Südterrassen eignen sie sich daher nicht. Deine Terrassendielen kannst Du in unserem Onlineshop oder bei Obi, Hornbach, IKEA oder Bauhaus kaufen. Hier gibt es in der Regel stets gute Angebote.

 

Terrassendielen aus Holz

Eine sehr beliebte Alternative zu gepflasterten Böden sind Terrassendielen. Diese lassen sich einfach verlegen und sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Der absolute Klassiker unter den Terrassendielen ist Holz, mit dem Natur pur garantiert ist. Holz verleiht Deiner Terrasse nicht nur ein warmes und gemütliches Flair, es fügt sich auch hervorragend in die natürliche Umgebung eines Gartens ein. Dielen aus Holz sind außerdem sehr stabil und heizen sich nicht so stark auf. Das ist besonders im Sommer von Vorteil, wenn Du auf Deiner Terrasse barfuß herumlaufen möchtest. Allerdings kann die Oberfläche von Holzdielen im Laufe der Jahre ein wenig verblassen und Farbe verlieren, weshalb eine regelmäßige Pflege wichtig ist. Als Bodenbeläge für eine Terrasse kommen verschiedene Hölzer in Frage:

 

  • Harthölzer: Damit sind Laubbäume gemeint, deren Holz besonders fest sind. Beispiele sind einheimische Bäume wie Eiche, Buche oder Esche, aber auch exotische Arten wie Bangkirai, Cumaru oder Garapa.

 

  • Nadelhölzer: Diese sind im Vergleich zu den Harthölzern weniger dicht und daher leichter. Dies hat allerdings zur Folge, dass Dielen aus Nadelholz nicht ganz so widerstandsfähig sind wie härtere Hölzer, zum Beispiel gegenüber Wettereinflüssen. Der Vorteil von Nadelhölzern wie Lärche, Kiefer oder Douglasie ist jedoch definitiv der deutlich niedrigere Kostenpunkt.

 

  • Thermisch modifizierte Hölzer (TMT): Hölzer wie Fichte oder Esche werden speziellen Wärmebehandlungen unterzogen, um sie widerstandsfähiger zu machen. Du erkennst das sogenannte „Thermoholz“ unter anderem daran, dass es dunkler als im unbehandelten Zustand ist.
Kleine Terrasse mit Sichtschutz gestalten

Kleine Terrasse mit Kiesbeet, Sichtschutz und modernen Outdoor-Sesseln. © Delphotostock – Adobe Stock

Bankirai

Bankirai (auch Bangkirai und Bangirai) zählt bereits seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Harthölzern für den Außenbereich. Das liegt vor allem daran, dass sich das aus Asien stammende Tropenholz durch seine besondere Härte, enorme Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und somit eine herausragende Haltbarkeit auszeichnet. Je nach Bewitterung und Pflege kannst Du hier über 25 Jahre Lebenszeit erwarten. Bankirai hat eine mittelbraune bis rötlich-braune Färbung und eine eher zurückhaltende Maserung. Trotz der hohen Witterungsbeständigkeit solltest Du Deine Bankirai-Dielen regelmäßig nachölen, um die schöne Farbe zu erhalten. Denn wie so viele andere Holzarten nimmt auch Bankirai mit der Zeit durch Regen und Sonneneinstrahlung eine silbrig-graue Farbe an. Im Umgang mit dem Tropenholz solltest Du beachten, dass seine enthaltenen Gerbstoffe auf Eisen reagieren. Verwende daher beim Verlegen nur Edelstahlschrauben. Auch Gartenmöbel aus Metall können Flecken auf dem Holzboden hinterlassen. Achte beim Kauf Deiner Dielen außerdem darauf, dass sie mit dem FSC-Siegel versehen wurden. Dieses verspricht eine umweltverträgliche, nachhaltige Forstwirtschaft. Denn aufgrund des sehr langsamen Wuchses des Bankirai-Baumes, was wiederum die hohe Widerstandsfähigkeit des Holzes erklärt, ist es sehr schwer bis unmöglich, die Pflanze nachhaltig in Plantagen anzubauen. Das macht die Ökobilanz des Tropenholzes extrem negativ. Möchtest Du absolut sicher gehen, dass Dein Terrassenholz nicht zum Raubbau an der Natur beiträgt, solltest Du auf Tropenholz verzichten und zu heimischen Hölzern greifen. Für den Terrassenbau eignen sich hier besonders Douglasie und kesseldruckimprägnierte Kiefer.

 

 

Douglasie

Das abriebfeste Holz der Douglasie gehört zu den mittelharten Hölzern und ist vor allem für den Terrassenboden sehr beliebt. Douglasienholz ist vorwiegend hellrötlich bis braun gefärbt, dunkelt bei Lichteinfluss meist aber noch etwas nach. Für viele besonders attraktiv ist der auffallend wellige Verlauf der Jahresringe, wobei die Maserung des Holzes trotzdem gleichmäßig und ruhig wirkt. Douglasie verfügt über einen natürlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Der hohe Harzanteil der Holzdielen wirkt wie eine Art Imprägnierung, die weitgehend vor Feuchtigkeit, Pilzbefall und Schädlingen schützt. Das macht sie widerstandsfähiger als andere Holzarten, wie beispielsweise Lärche. Dafür ist Douglasie ebenso wie Lärche im Vergleich zu Bankirai oder Bambus nicht sehr lange haltbar. Beide Holzarten haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren  und bilden im Laufe der Zeit eine silbergraue Patina, weshalb ein regelmäßiger Lasuranstrich nötig ist.

Terrassengestaltung mit geräumigem Loungebereich

Geräumige Terrasse mit Loungemöbeln und Dekoration in leuchtenden Sommerfarben. © bialasiewicz – envatoelements

Lärche

Holzdielen für die Terrasse bestehen in Deutschland und Österreich meist aus Lärche. Hierbei handelt es sich meist um Europäische oder Sibirische Lärche, die sich lediglich in ihrer Farbe etwas unterscheiden. Somit sind Dielen aus dem Holz der Sibirischen Lärche gelblich-braun und das der Europäischen Lärche eher orange-braun, also ein wenig dunkler. Dank reicher Kontraste ist die Maserung bei Lärchenholz sehr gut sichtbar. Sind die Lärchendielen jedoch längere Zeit Wind und Wetter ausgesetzt, vergraut das Holz. Möchtest Du diesem Vergrauen aus optischen Gründen entgegenwirken, kannst Du die ursprüngliche Farbe des Lärchenholzes mit regelmäßigen Lasuranstrichen beibehalten. Im Gegensatz zu anderen Holzarten ist Lärche deutlich widerstandsfähiger und witterungsbeständiger. Schließlich ist Lärchenholz die schwerste und härteste Nadelholzart Europas. Aufgrund der straffen Struktur solltest Du jedoch die Schraubenlöcher beim Verlegen vorbohren. Verwende Schrauben aus Edelstahl, um Rostbildung zu vermeiden.

 

Keramische Fliesen & Feinsteinzeug als Terrassenboden

Fliesen eignen sich nicht nur für das Bad und für die Küche – wir können sie auch im Außenbereich, zum Beispiel auf der Terrasse einsetzen. Optisch macht ein gefliester Terrassenboden natürlich einiges her, doch für das richtige Ergebnis müssen die Fliesen einige Kriterien erfüllen. Die Außenfliesen sind hohen Temperaturschwankungen und Nässe ausgesetzt und dürfen nicht zu rutschig sein. Damit auf der Terrasse keine Unfälle passieren, ist es wichtig, auf die Rutschfesteklasse zu achten. Dabei musst Du allerdings bedenken, dass eine Fliese, die sehr rutschfest ist, weniger leicht zu reinigen ist. Allgemein zeichnet sich der Fliesenboden jedoch als sehr pflegeleicht und robust aus und lässt sich durch die Verwendung von verschiedenen Verlegemustern, Fliesenfarben und -arten auch nach Deinem individuellen Geschmack herrichten. Für das Fliesen Deines Außenbereichs eignen sich diese fünf Arten besonders:

 

 

Holzfliesen als Terrassenbelag

Wenn Du nun im ersten Moment denkst „Holz und Fliesen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?“, kannst Du staunen, denn das ist es nicht. Es handelt sich bei diesem innovativen Bodenbelag um eine spezielle Konstruktion, die für den Außenbereich entwickelt wurde und besteht entweder aus Echt-Holz (zum Beispiel Douglasie oder Lärche) oder aus WPC (Wood-Plastic-Composites). Die sogenannten Holzfliesen haben dabei die Form einer handelsüblichen quadratischen Fliese (meist 30 x 30 cm) sie sind jedoch auch in anderen Formaten erhältlich (z.B. 60 x 40 cm). Die Holzfliesen benötigen einen festen und ebenen Untergrund, dabei ist ein verdichtetes Kiesbett ausreichend. Für den nötigen Wasserablauf sollte auch ein Gefälle vorhanden sein. Die Echt-Holzfliesen benötigen außerdem eine Unterkonstruktion, an der die Fliesen (mit dem üblichen Fugenabstand) verschraubt werden. Die innovativen WPC-Fliesen verfügen in der Regel über ein Klicksystem. Hier können die Fliesen einfach ineinander befestigen und auch genauso leicht wieder lösen.

Gemütliche Terrasse mit Hängesessel. Der Bodenbelag besteht aus wetterfestem Holz.

Gemütliche Terrasse mit Hängesessel. Der Bodenbelag besteht aus wetterfestem Holz.

 

Terrassenplatten & Terrassensteine aus Naturstein

Auch Naturstein kann sich für die Gestaltung der Terrasse eignen. Hier ist aber unbedingt darauf zu achten, dass die Hersteller die Produkte für den Außenbereich kennzeichnen. Ansonsten können Wasserflecken oder Brüche entstehen. Für die Terrasse werden zum Beispiel Sandstein- oder Granitplatten hergestellt. Auch Marmor- und Schieferplatten sind erhältlich. Dabei kann man die Natursteine nicht nur als Bodenplatten für die Terrasse verwenden, sondern auch gewisse Akzente mit Terrassensteinen anderer Art setzen. Natursteinplatten sind vergleichsweise kostenintensiv, weisen aber laut Experten (bei der richtigen Pflege) eine extrem ausdauernde Haltbarkeit auf. Auch hier gibt es verschiedene Formen, Größen und Farben, die in der Kombination Deinen individuellen Terrassen-Look ergeben. Wenn Du es modern magst und Deine Terrasse zu einem Designer-Statement werden soll, kannst Du auch auf besonders große Terrassenplatten zurückgreifen (zum Beispiel mit den Maßen 100 x 100 cm). So wird Deine Steinterrasse zu einem echten Hingucker.

 

 

Terrassenboden aus Beton

Eine weitere Option, den Bodenbelag Deiner Terrasse zu gestalten, sind Terrassenplatten aus Beton. Sie zeichnen sich durch eine hohe Langlebigkeit und eine extreme Wetterbeständigkeit aus. Zudem sind sie laut Herstellern, wie zum Beispiel KANN sehr pflegeleicht und facettenreich. Auch bei Betonplatten gibt es zahlreiche Auswahlmöglichkeiten an Farben und Formen, die Deine Terrasse zum gemütlichsten Ort des Hauses werden lassen. Verschiedene Verlegemuster (zum Beispiel Fischgrät-Verband oder Blockverband) der Platten können hier für noch mehr Individualität sorgen. Wer bei Beton nur an Einfarbiges grau denkt, wird sich wundern, was die Welt der Betonplatten so zu bieten hat: Von Holzoptik über mediterran-antike Muster lassen sich Betonplatten von Natursteinplatten nicht einschüchtern. Verschiedene Oberflächenstrukturen oder Imprägnierungen können hier auch dreckabweisend wirken. Betonplatten lassen sich (trotz ihres Gewichts) relativ leicht und schnell verlegen und gehören mit zu den kostengünstigsten Varianten der Bodengestaltung einer Terrasse.

 

Klickfliesen für den Balkonboden

Wie bereits bei den Holzfliesen erwähnt, gibt es innovative Klicksysteme, die das Befestigen von modernen Fliesen vereinfachen. Wenn das für Dich schon nach einer guten Nachricht klingt, kommt hier noch eine bessere: Diese einfach zu handhabenden Klickfliesen gibt es nicht nur in Holzoptik, sondern auch in vielen weiteren optischen Highlights. Die gängigsten Arten von Klickfliesen bestehen aus Holz, WPC und Naturstein. Wenn Du bereits einen flachen Untergrund hast, benötigst Du auch keine weitere aufwendige Unterkonstruktion für die Klickfliesen. Du kannst einfach loslegen und Deinem Zuhause ein neues Flair verleihen. Die Klickfliesen funktionieren auch auf dem Balkon und benötigen in der Regel wenig Pflege. Während Klickfliesen aus Holz eine eher gemütliche Atmosphäre ausstrahlen, bieten die WPC-Fliesen einen großen Gestaltungsfreiraum durch das vielfältige Angebot an verschiedenen Farben. Die Klickfliesen aus Naturstein sehen sehr edel aus und sind durchaus haltbar, heizen sich bei direkter Sonneneinstrahlung aber stark auf. Neben diesen klassischen Arten von Klickfliesen gibt es auch besonders kreative Alternativen mit bunten Mustern oder Pflastersteinoptik. Der Kreativität sind bei Klickfliesen keine Grenzen gesetzt.

 

 

Sonstige Bodenbeläge für Terrasse & Balkon

Wenn Du jetzt schon Volleinst überzeugt bist, Deine Terrasse zu fliesen oder pflastern, halte noch einen Moment inne, denn es gibt noch mehr Möglichkeiten! Wir fassen noch einmal zusammen: Das Pflastern und Fliesenlegen hat viele Vorteile, darunter auch eine lange Haltbarkeit und edler Look, doch man muss auch sagen, dass das Verlegen von Platten oder Fliesen insgesamt kostenaufwendig ist und viel Arbeit mit sich bringt. Es gibt durchaus günstigere Alternativen, die weniger arbeitsaufwendig sind und Deiner Terrasse oder Deinem Balkon ein gemütliches und wohnliches Flair verleihen. Natürlich musst Du selbst abwägen, welche Option für Dich und Dein Zuhause die richtige ist. Deshalb stellen wir Dir nun noch weitere Bodenbeläge für die Terrasse und den Balkon vor. Ein Tipp für große Terrassenflächen ist, verschiedene Bodenbeläge für die richtigen Akzente zu kombinieren. So kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kombination aus Klickfliesen und einer Terrassen-Umrandung aus Kies?

 

 

 

Kies

Eine besonders günstige Option bieten Kies und Splitt. Die kleinen Steine bieten eine robuste Grundlage für Deine Terrasse und ermöglichen ein einfaches Absickern von Regenwasser. Während Zierkies abgerundete Kanten hat, ist Ziersplit naturbelassen und hat seine natürlichen Ecken und Kanten. Wenn Du gerne barfuß läufst, solltest Du auf jeden Fall auf Zierkies setzen. Natürlich sind beide Varianten in verschiedenen Farben und Steingrößen erhältlich – so kannst Du auch hier Deiner Terrasse einen individuellen Look verleihen. Ziersplitt verfügt durch den natürlich kantigen Aufbau über mehr Griffigkeit und gibt somit Deinen Gartenmöbeln mehr Halt. Damit Deine Kies- oder Splittfläche auch dableibt, wo Du sie angelegt hast, empfiehlt sich ein wabenähnliches Gitter. Das Gitter dient als Unterkonstruktion, damit Deine Terrasse auch ihre Formstabilität beibehält und die Steine weniger leicht verrutschen. Pflastersteine oder Randsteine kannst Du hier optimal als Umrandung einsetzten und Deiner Terrasse einen einzigartigen Look verpassen.

Terrasse aus Kies mit Blumenbeeten an den Seiten

Kies für den Terrassenboden ist eine besonders günstige und einfache Alternative. © Paul Maguire – Shutterstock.com

Steinteppich

Ein Steinteppich besteht ähnlich wie Fliesen aus Fertigelementen, die aneinandergesetzt werden. Vorstellen kann man sich diese Fertigelemente als aneinandergeklebte Kieselsteine, die entweder geklebt oder mithilfe eines Klick-Systems aneinander geklickt werden. Auch hier sind Deiner gestalterischen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Steinteppiche werden mit innovativen Technologien hergestellt und sind moderne Gestaltungselemente, die sowohl für Außen- als auch Innenbereiche verwendet werden können. Beim Verlegen auf Deiner Terrasse (oder Deinem Balkon) solltest Du unbedingt darauf achten, dass der Steinteppich Deiner Wahl auch für Außenflächen geeignet ist. Ein Vorteil von Steinteppichen ist, dass sie auch auf alte Bodenbeläge, wie zum Beispiel einem alten Betonplatten-Boden, der Dir nicht mehr gefällt, aufgelegt werden können. So entsteht im Handumdrehen ein neuer Look, der dem alten nicht mehr ähnelt. Der Steinteppich eignet sich somit nicht nur optimal für den Terrassen-Neubau, sondern auch für die Terrassensanierung und Umgestaltung.

 

Kunstrasen

Du möchtest keinen Steinboden, sondern etwas mehr Natur- und Garten-Feeling? Dann ist vielleicht Kunstrasen die richtige Wahl. Hierbei gibt es vier wichtige Messgrößen, die maßgeblich bestimmen, wie echt Deine grüne Oase wirkt:

 

  • Material: Je weicher das Material (Garn) verarbeitet ist, desto authentischer wirkt der Rasen.
  • Grasnarbe: Je höher der Rasen ist, desto authentischer wirkt er.
  • Stichzahl: Je dichter der Rasen verarbeitet ist, desto authentischer wirkt er.
  • Farbe: Je besser die Farbzusammenstellung, desto authentischer wirkt er.

 

Kunstrasen ist pflegeleicht und leicht zu verlegen. Er kann für die Reinigung und Pflege abgekehrt oder abgesaugt werden. Besonders praktisch ist auch, dass er unkompliziert auf alten Untergrund, wie zum Beispiel einen alten Betonplatten-Boden oder den Balkon einer Mietwohnung gelegt werden kann. Auch als Umrandung für die Terrasse kann er genutzt werden. Kunstrasen ist witterungsbeständig und kann ohne Bedenken barfuß betreten werden.

 

Paletten

Ein Trend, der aus der Kategorie des Upcyclings kommt, ist die Terrasse vollständig aus Europaletten zu bauen. Dabei besteht auch der Boden aus aneinander geschraubten (alten oder neuen) Europaletten. Damit die Zwischenräume hier nicht zu groß sind und die Möbel auch guten Halt finden, sind zusätzliche Leisten notwendig, die in den Leerräumen der Paletten befestigt werden. Diese Do It Yourself-Idee stammt von Bloggern, die alten und unbrauchbaren Gegenständen einen neuen Sinn und damit zusätzlichen Wert verleihen wollen. Die Haltbarkeit des Terrassenbodens aus Europaletten, der das ganze Jahr der Witterung ausgesetzt ist, ist unklar. Wem die Langlebigkeit der Terrasse am Herzen liegt und in der nächsten Terrassen-Saison nicht nachbessern möchte, sollte sich für eine andere Alternative entscheiden. Doch für Heimwerker, die das nächste DIY-Projekt suchen und günstig an gut erhaltene Europaletten kommen, ist der Bodenbelag im Landhaus-Heimwerker-Stil sicher eine gute Option.

Terrassengestaltung mit Holz

Terrasse mit Holzmöbeln, Paletten-Elementen und großem Sichtschutz aus Holz. © PinkyWinky – Shutterstock.com

Terrassenüberdachungen & Terrassendächer im Überblick

Welche Materialien eignen sich für freistehende & montierte Terrassenüberdachungen?

Eine Terrassenüberdachung ist multifunktional: Sie ist Sicht-, Sonnen-, Wind- und Regenschutz in einem. Sie ermöglicht Dir die Nutzung Deiner Terrasse über das ganze Jahr hinweg – sowohl bei strahlend heißer Sonne als auch bei ungemütlichem Wind oder ekligem Regen. So kannst Du Deinen Wohnraum nach außen erweitern und Dich wirklich bei nahezu jedem Wetter an der frischen Luft aufhalten. Gleichzeitig ist eine Terrassenüberdachung nicht nur praktisch, sondern auch ein fester Bestandteil der Terrassengestaltung. Sie gehört fest zum Design der Terrasse sowie des gesamten Grundstücks dazu, weshalb in der Regel bei der Planung großer Wert auf die Optik gelegt wird. Bei der Auswahl des Materials solltest Du Dir überlegen, wie Du Deine Terrasse gestalten möchtest und Dir vor Augen führen, welche Ansprüche Du an die Überdachung hast: Soll sie lichtdurchlässig oder lieber blickdicht sein? Muss sie im Winter große Schneelasten aushalten? Wofür nutzt Du Deine Terrasse hauptsächlich und wie pflegebedürftig darf die Überdachung sein? Je nach Deinen individuellen Anforderungen eignen sich manche Materialien besser als andere.

 

 

Terrassenüberdachung aus Holz

Eine Holzterrasse wirkt klassisch und rustikal, strahlt Wärme und ein natürliches Flair aus und ist verhältnismäßig günstig. Jedoch benötigt Holz eine regelmäßige Pflege. Experten empfehlen, das Terrassendach jährlich zu reinigen und zu imprägnieren, sodass (Regen-)Wasser und UV-Strahlen keine Gefahr für das Holz darstellen. Bei einer Terrassenüberdachung aus Holz handelt es sich grundlegend um das Holzgestell der Terrassenüberdachung, bestehend aus Pfosten, dem Dachgestell und der Anbringung an der Hauswand. Das bedeutet auch, dass man nicht grundlegend auf ein lichtundurchlässiges Holzdach bei einer Terrassenüberdachung aus Holz setzen muss. Hier kannst Du ganz nach Belieben entscheiden, wie das Dachmaterial aussehen soll. Für noch mehr Individualität sorgen die verschiedenen Größen und Formen, die bei verschiedenen Herstellern erhältlich sind. Auch sind die Terrassenüberdachungs-Gestelle in unterschiedlichsten Holzarten erhältlich, sodass mit der Wahl Deiner Dachvariante ein individueller Hingucker auf Deiner Terrasse entsteht.

Terrasse mit Pergola-Überdachung aus Holz

Holz auf der Terrasse wirkt klassisch, zeitlos und passt sich an jeden Gestaltungsstil an.

Terrassendach aus Metall & Aluminium

Aluminium ist pflegeleichter als Holz, kostet dafür allerdings deutlich mehr und passt optisch eher auf eine modern gestaltete Terrasse. Das Metall eignet sich optimal, um eine hohe Schneelast im Winter auszuhalten und heizt sich auch im Sommer nur moderat auf. Hier besteht zunächst meist ausschließlich das Dachgestell aus Metall beziehungsweise Aluminium. Aluminium wird nachgesagt, dass es extrem witterungsbeständig, stabil, effizient und umweltfreundlich ist, da es recycelt werden kann. Auch hier kannst Du die Dachvariante wählen, die Deinen Bedürfnissen entspricht. Einen besonders edlen und hochwertigen Look bildet die Terrassenüberdachung aus Aluminium mit einem lichtdurchlässigen Dach aus Glas. Weitere Optionen für die Überdachung sind zum Beispiel Kunststoff oder Holz. Durch zusätzliche Vorhänge oder Moskitonetze wird die Terrasse zu einem weiteren Wohnraum, der zum Entspannen einlädt. Das Terrassendachgestell ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die gängigsten Farben sind grau, anthrazit und weiß – auch in Trendfarben wie taupe sind die vielfältigen Gestelle erhältlich.

Große moderne Terrasse mit Überdachung aus Metall

Terrassenüberdachungen aus Metall oder Alu sind besonders stabil, pflegeleicht und langlebig.

Terrassenüberdachung aus Glas

Bei der Terrassenüberdachung aus Glas handelt es sich um eine Dachvariante, die mit einem Gerüst aus Holz oder Aluminium kombinierbar ist. Das Glasdach entspricht der hochwertigen und kostenintensiven Variante zu Kunststoff, bietet jedoch auch vielfältige Vorteile: Ein Dach aus Glas ist nicht nur edel und zeitlos, sondern zeichnet sich auch durch eine hohe Lichtdurchlässigkeit aus. Auch Wind, Regen, Hagel und Schnee können der Überdachung aus Glas nichts anhaben, da es sehr witterungsbeständig ist. Bei besonders stabilen und hochwertigen Konstruktionen kannst Du das Glasdach außerdem betreten. Dies ist insbesondere beim Reinigen ein großer Vorteil und vereinfacht Dir ein aufwendiges Schrubben mit Stabverlängerungen. Entsprechend ist die Dachvariante aus Glas sehr pflegeleicht und langlebig. Das Glas sollte jedoch regelmäßig gereinigt werden (ein bis zweimal im Jahr), um hartnäckige Ablagerungen durch Laub und Vogelmist zu vermeiden.

Terrasse mit Überdachung und Seitenwände aus Glas

Eine Terrassenüberdachung aus Glas ist hochwertig, edel und zeitlos.

Terrassendach aus Kunststoff

Terrassenüberdachungen aus Kunststoff sind vergleichsweise günstig zu erstehen. Hergestellt werden diese aus Acrylglas oder Polycarbonat und sind in die Kategorie der lichtdurchlässigen Überdachungen einzuordnen. Die Kunststoffplatten bieten eine gute Stabilität und sind im Vergleich zu der Variante aus Glas elastisch. Schon bei der Herstellung der Platten kann dafür gesorgt werden, dass die Kunststoffplatten die Hitze abweisen und so im Sommer für ein angenehmes Klima sorgen. Spezielle Veredelungen der Oberflächen können das Vergilben des Daches verhindern und so für Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit sorgen. Während Acrylglas den hochwertigen Eindruck von Echt-Glas erweckt, punktet Polycarbonat durch Belastbarkeit. Allgemein solltest Du in den Punkten Langlebigkeit, Hagelfestigkeit und UV-Beständigkeit keine Abstriche machen. Achte am besten auf eine hochwertige Kunststoff-Qualität, um lange Freude an Deiner Terrassenüberdachung zu haben. Von einer Überdachung aus PVC solltest Du absehen. Diese ist zwar kostengünstig, doch nur wenig beständig gegen die Witterung.

Terrassendach aus lichtdurchlässigem Kunststoff mit Metallstützen

Terrassendächer aus Kunststoff sind lichtdurchlässig, stabil und hitzeabweisend.

Sichtschutz & Windschutz für die Terrasse

Wie kann die Terrasse vor unerwünschten Blicken & Wind geschützt werden?

Eines der wichtigsten Gestaltungselemente auf einer Terrasse sind die Wände bzw. ein passender Sichtschutz. Schließlich möchtest Du hier in Ruhe entspannen und Zeit verbringen, ohne dass Dich ständig die neugierigen Blicke der Nachbarn oder unangenehmer Wind stören. Die gewünschte Privatsphäre bieten eine Vielzahl verschiedener Trennwände und Sichtschutze. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Bauern- oder Landhausgärten vor allem mit natürlichen Materialien wie Stein, Holz, rostigem Metall oder Pflanzen harmonieren. In moderne Gärten passen dagegen eher schlichter Naturstein oder glattes Metall. Eisen, Stoffe, Rankgitter und Spaliere mit Rosen wiederum fügen sich ideal in einen romantisch gestalteten Cottage-Garten ein. Möchtest Du Deine Terrasse lieber im asiatischen Stil gestalten, solltest Du nach Materialien wie Bambus und Naturstein greifen und als Sicht- und Windschutz zum Beispiel einen Paravent oder Pavillon verwenden.

Materialien für Terrassensichtschutze

Materialien für einen Terrassensichtschutz im Überblick. ©PuroVivo.de

Seitenmarkise als Terrassen-Sichtschutz

Eine Seitenmarkise für die Terrasse oder den Balkon kann sowohl als Sicht- als auch als Windschutz genutzt werden. Damit die Seitenmarkise stabil und zuverlässig genutzt werden kann, müssen zwei Befestigungen, die sich gegenüber liegen, angebracht werden. Alternativ können auch zwei freistehende Befestigungen installiert werden. Sinn und Zweck dieser Befestigungen ist, dass die Markise nun seitwärts ausgefahren werden kann und sowohl Sicht- als auch Windschutz bietet. Bei einer Terrasse kann eine Befestigung zum Beispiel an der Hauswand angebracht werden. Die Farben, Formen und Maße sind vielfältig und können an Deine Terrasse angepasst werden. Eine Markise bietet nicht die Stabilität eines Zaunes oder einer Mauer, punktet jedoch durch Flexibilität und Kostenpunkt. So schnell die Markise aufgebaut ist, ist sie auch wieder abgebaut.

 

Sichtschutzzaun für die Terrasse

Eine stabile, langlebige und unbewegliche Alternative für den Wind- und Sichtschutz ist ein Zaun. Ein großer Vorteil eines Zaunes ist, dass man zuverlässig vor fremden Blicken geschützt auf der Terrasse entspannen kann und ihn als festen Bestandteil der Terrassengestaltung miteinbezieht. Ein Nachteil eines festinstallierten Sichtschutzzaunes ist, dass er die Terrasse optisch verkleinert. Damit dieser Nachteil nicht zu stark ins Gewicht fällt, wurden verschiedene Lösungen entwickelt. Ein Sichtschutzzaun kann auch als Terrassenabtrennung zum Beispiel für Doppelhaushälften genutzt werden. Welche Optionen Du bei der Wahl eines Sichtschutzzaunes hast, haben wir Dir hier aufgelistet:

 

  • Sichtschutzzäune aus Holz: Eine klassische und rustikale Variante bieten Dir die Sichtschutzzäune aus Holz. Sie sind robust und können gleich in Deiner Lieblingsfarbe gekauft oder angestrichen werden.

 

  • Sichtschutzzäune aus BPC & WPC: Sichtschutzzäune aus Verbundstoffen mit Bambus und Holz sind besonders langlebig, da sie der Witterung trotzen. Auch diese Variante ist in vielen verschiedenen Farben und Formen zu erstehen und hilft Dir, Deine Terrasse noch gemütlicher wirken zu lassen.

 

  • Sichtschutzzäune aus Kunststoff: Auch aus Kunststoff werden verschiedene Modelle gefertigt. Hier sind unter anderem Designer-Modelle mit unterschiedlichen Formen (zum Beispiel Blüten oder Blätter) als Zaunmuster zu finden.

 

  • Naturzäune als Sichtschutz: Naturschutzzäune, zum Beispiel aus Bambus, wirken sehr natürlich und können dem Stil Deiner Terrasse gut angepasst werden. Ein kleiner Nachteil könnte hier jedoch durch Instabilität entstehen. Wenn Du Dich jedoch nicht komplett von Deiner Außenwelt abschirmen möchtest, sondern nur kleinere Bereiche Deiner Terrasse oder Deines Balkons von neugierigen Blicken schützen möchtest, ist eine Bambusmatte vielleicht genau das Richtige.
Terrasse mit Pool und Sichtschutzzaun aus Kiefernholz

Ein robuster Zaun, der Deine Terrasse umrandet, bietet zuverlässigen Sicht- und Windschutz.

Pflanzen als natürlicher Sicht- & Windschutz für die Terrasse

Eine Seitenmarkise oder ein Zaun haben gewiss ihre Vorteile, doch damit Deine Terrasse noch gemütlicher und natürlicher wirkt, kannst Du auch auf andere Optionen zurückgreifen, die Deine grüne Oase noch zusätzlich ergänzen. Ein natürlicher Sichtschutz sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch um ein Vielfaches umweltfreundlicher als ein Zaun aus Kunststoff oder Beton. Zudem wirst Du Bienen und Schmetterlingen eine Freude bereiten. Ein natürlicher Sichtschutz, bestehend aus Pflanzen benötigt jedoch mehr Pflege und Zuwendung als ein Zaun oder eine Markise. Damit Dein natürlicher Sicht- und Windschutz auch blickdicht wird oder bleibt, musst Du diesen regelmäßig gießen, düngen und gelegentlich zurückschneiden. Besonders in den heißen Sommermonaten benötigen die Pflanzen viel Fürsorge. Welche Optionen Du im Bereich der natürlichen Sicht- und Windschutze hast, verraten wir Dir hier:

 

Hecke

Eine Hecke ist wohl der simpelste Weg, Deinen Garten oder Deine Terrasse von unerwünschten Blicken fernzuhalten. Einmal gepflanzt, benötigt sie auch nicht allzu viel Pflege. Hier gibt es selbstverständlich Heckenpflanzen, die als Hecke besser geeignet sind als andere und auch Heckenarten, die pflegeleichter sind als andere. Informiere Dich am besten über Deine Optionen und wäge die Pflegebedürftigkeit und den Standort der Pflanzen ab. Damit Du die richtige Entscheidung treffen kannst, haben wir kurz unsere Top-3 der pflegeleichtesten Hecken als Sicht- und Windschutz für Deine Terrasse zusammengefasst:

 

  • Eibe: Die Eibenhecke ist eine immergrüne Heckenpflanze, die mit ihren tiefen Wurzeln auch in den heißen Sommertagen an Wasser gelangt. Regelmäßiges Zurückschneiden verleiht der Hecke nicht nur Form, sondern auch Pracht. Die Eibenhecke ist ein zuverlässiger Partner für den ganzjährigen Sichtschutz.

 

  • Hainbuche: Die winterharte Hainbuche eignet sich ebenfalls optimal für den Anbau als Hecke. Sie ist in Mittel- und Südeuropa heimisch und kann bis zu 20 Metern hochwachsen. Im Herbst färben sich ihre Blätter, doch komplett kahl ist die Hainbuche nie. In den ersten Monaten benötigen die Pflanzen noch etwas Pflege. Sind sie richtig angewachsen, ist ein regelmäßiger Formschnitt ausreichend.

 

  • Japanische Lavendelheide: Ein Exot unter den pflegeleichten Hecken ist zum Beispiel die japanische Lavendelheide. Sie ist immergrün und regelrecht anspruchslos. Sie blüht im Sommer und treibt nach dem anschließenden Formschnitt immer wieder neu aus. Wichtig ist beim Zurückschneiden Schutzkleidung (Brille und Handschuhe) zu tragen, denn die Lavendelheide ist giftig.
Holzterrasse mit Loungemöbeln und hoher Hecke

Eine Hecke dient auf der Terrasse als natürlicher und pflegeleichter Sicht- und Windschutz.

Kübelpflanzen

Auch Kübelpflanzen kannst Du als Sichtschutz verwenden. Ein großer Vorteil ist ohne Frage, dass Du den Kübel genau da platzieren kannst, wo er gebraucht wird. Auch die Größe der Kübelpflanze (des Kübels und der Pflanze) kannst Du an die Gegebenheiten Deiner Terrasse anpassen. Die Auswahl an Pflanzen, die Du hier verwenden kannst, ist enorm – Deiner Kreativität sind hier gewiss keine Grenzen gesetzt. Ob eher ein schlichter Gartenbambus oder doch lieber etwas auffällig Blühendes – Du hast die Wahl. Je nachdem, ob Du Dich für einen breiteren Kübel und mehrere Pflanzen entscheidest, kannst Du hier auch die Breite Deines Sichtschutzes bestimmen. Auch die Höhe der Pflanzen liegt in Deiner Hand, denn je nach Formschnitt und Pflanzenwahl kannst Du auch die Höhe Deines Sichtschutzes festlegen.

 

Hochbeet

Nicht immer bietet sich eine Hecke an, denn ist der Terrassenboden einmal verlegt, lässt sich die Hecke nur noch schwer pflanzen. Doch auch ein stehendes Hochbeet kann dezent und unaufdringlich vor neugierigen und ungewollten Blicken auf Deine Terrasse schützen. Dabei kannst Du in Deinem Beet natürlich nicht nur Blumen und Gräser pflanzen, sondern auch Gemüse, Obst und Kräuter. Hochbeete kannst Du in verschiedenen Farben, Höhen und Breiten erstehen und können so genau passend zum Stil Deiner Terrasse gewählt werden. Hochbeete dienen eher sekundär dem Sichtschutz, daher erfüllt diese Alternative auch nur eher mittelmäßig den Zweck der Abschirmung. Wenn Du auf einen dezenten und unscheinbaren Sichtschutz setzen oder Deinen Sichtschutz ergänzen möchtest, ist ein Hochbeet auf jeden Fall eine Überlegung wert.

 

 

Mauer als Sicht- & Windschutz für die Terrasse

Auch die klassische Mauer kann natürlich lästige Blicke und Wind von der Terrasse abschirmen. Beachte jedoch, dass eine Mauer ab 180 cm einer Baugenehmigung bedarf. Für genauere Informationen solltest Du vor dem Bau Deiner Mauer sicherstellen, dass alles rechtens ist. Eine Mauer bietet den Vorteil, dass sie genau an die Gegebenheiten Deiner Terrasse angepasst werden kann. Sie kann den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen und Du hast die freie Gestaltungsmöglichkeit. Verschiedene Stein- und Verlegearten können bei der Mauer für Individualität sorgen. Damit die Mauer Deine grüne Oase nicht einschränkt, kannst Du Blumenkübel oder Hochbeete davor platzieren. Eine Mauer selbst zu bauen oder in Auftrag zu geben, ist jedoch aufwendig und sehr kostenintensiv – vor allem im Vergleich zu den anderen Sichtschutzmöglichkeiten. Dafür ist eine solche gemauerte Konstruktion langlebig und hält sowohl den Wind als auch neugierige Blicke zuverlässig von Dir fern.

Steinterrasse mit Pool, Gartenhaus und Steinmauer als Sichtschutz

Eine Steinmauer an Deinem Terrassenrand ist robust, langlebig und zeitlos.

Sonnenschutz für Terrasse & Balkon

Welche Möglichkeiten gibt es, um die Terrasse vor Sonne zu schützen?

Auch wenn wir unsere grüne Oase am meisten Wert schätzen, wenn die Sonne scheint, ist es doch in der Mittagssonne oft kaum auszuhalten. Zudem ist direkte und andauernde UV-Strahlung schädlich. Was können wir also tun, damit wir den Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse genießen können? Genau! Ein Sonnenschutz muss her. Doch hier steht man vor der Qual der Wahl. Es gibt etliche Möglichkeiten ein schattiges Plätzchen zu erzeugen. Ob groß, klein, bunt, einfarbig, günstig oder luxuriös – der Markt bietet hier unzählige Lösungen. Wie kannst Du Deine Terrasse oder Deinen Balkon nun vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen? Das kommt ganz darauf an, ob Deine Terrasse direkt vor Deinem Haus oder freistehend gelegen ist. Einige gängige Lösungen für beide Terrassen-Varianten erklären wir Dir hier genauer.

 

 

Terrassendach als Sonnenschutz

Eine Idee wäre der Bau eines Terrassendachs. Hier findest Du dank eines Lamellendachs, einer Schilfmatte oder eines komplett lichtundurchlässigen Dachbelags Schatten. Der Bau eines Terrassendachs ist langlebig, dafür aber aufwendig und sollte daher genaustens geplant werden. Es ist wichtig, dass Materialien verwendet werden, die witterungsbeständig sind und auch im Winter der Schneelast nicht nachgeben. Klassische Terrassenüberdachungen sind mit gläsernen Dachvarianten ausgestattet. Damit das Terrassendach nicht nur vor Regen schützt, muss eine zusätzliche Beschichtung oder eine zusätzliche Markise angebracht werden. Wird (unüblicherweise) ein anderes Material als Dachvariante gewählt, so kann hier auf ein UV-Licht minderndes oder undurchlässiges Material, wie zum Beispiel Aluminium oder Ähnliches zurückgegriffen werden. Eine charmante, lichtdurchlässige Lösung sind zum Beispiel weiße Stegplatten oder (das umgangssprachliche) Milchglas. Eine weitere lichtdurchlässige Lösung für Terrassendächer sind Beschattungen mit Seilführungen. Die Stoffbahnen können bei starkem Sonnenschein einfach nach Belieben ausgerichtet werden.

Ein festes Terrassendach bietet das ganze Jahr über zuverlässigen Sonnen- und Regenschutz.

Ein festes Terrassendach bietet das ganze Jahr über zuverlässigen Sonnen- und Regenschutz.

 

Pergola zur Terrassenbeschattung

Die Pergola war ursprünglich eine als Rankhilfe für Pflanzen gedachter Anbau, der als Sonnenschutz zwischen der Terrasse und dem Haus diente. Genutzt wurde die Pergola seit der Antike. Heute wird der Begriff Pergola häufig als Synonym für den Pavillon genutzt – eine freistehende Überdachung mit vier Pfosten. Je nach Hersteller variiert die Bezeichnung Pavillon, Gartenpavillon oder Pergola, doch optisch lassen sich keine Unterschiede festmachen. Die heutige Pergola hat meist ein UV-Strahlen minderndes, aber lichtdurchlässiges Dach, wie zum Beispiel aus Bambus, Stoff oder Lamellen. Das Gestell oder Grundgerüst der Pergola variiert je nach Stil: Im Boho-Strand-Stil ganz aus Holz und Bambus oder etwas moderner aus Aluminium und Aluminium-Lamellen. Auch der viktorianische Stil kommt bei den Pergolen nicht zu kurz: Verzierungen und Landhaus-Charm lassen sich auch hier wiederfinden. Doch aufgepasst – in manchen Kommunen ist eine Pergola genehmigungspflichtig.

 

 

Terrassengestaltung mit Pergola

Pergolen für Terrassen gibt es in verschiedensten Materialien, Größen und Ausführungen.

Markisen als Sonnenschutz

Auch die klassische Markise soll in unserer Aufzählung nicht fehlen. Hier wird eine Vorrichtung an der Hauswand befestigt, aus der elektrisch oder manuell eine Bespannung ausfahren kann, die anschließend Schatten spendet. Die elektrische Variante ist wohl die komfortablere, aber auch teurere. Hier kann man mithilfe einer Fernbedienung die Markise (dank zweier elektrischer Arme) so weit ausfahren lassen, bis genügend Schatten vorhanden ist. Die manuell ausfahrbare Markise lässt sich durch eine Kurbel bedienen. Die Bespannung (meist bestehend aus Stoff) ist in allen Farben und Mustern erhältlich und kann passend zur Hausfarbe erstanden werden. Ein Nachteil der Markise ist, dass sie leider sehr windempfindlich ist. Bei mittelmäßigem bis starkem Wind kann sie nicht ausgefahren werden, da sie sich sonst verzieht und Schaden nimmt. Im schlimmsten Fall kann die Markise durch starken Wind oder Unwetter stark beschädigt werden.

Holzterrasse mit Markise als Überdachung

Eine Markise schützt Deine Terrasse vor Sonne, neugierigen Blicken und leichtem Regen.

Sonnensegel für Terrasse & Balkon

Ein Sonnensegel macht sich über jeder Art von Terrasse oder größerem Balkon gut. Beschreiben lässt es sich als ein großes vier- oder dreieckiges Tuch, das in ca. 3 Metern Höhe aufgespannt wird, sodass es einen Schatten wirft. Je nach Größe oder Form der Terrasse oder des Balkons kann hier auf verschiedene Formen und Größen des Spanntuchs zurückgegriffen werden. Die Tücher sind in verschiedenen Farben erhältlich. Je nach zusätzlichen Materialeigenschaften ist das Sonnensegel auch wasserabweisend. So kann man also auch bei leichtem Sommerregen die frische Luft genießen. Das Sonnensegel benötigt eine Vorrichtung, an der es befestigt werden kann. Hierfür kann zum Beispiel auch die Hauswand mitgenutzt werden – spezielle Pfosten für die Befestigung gibt es auch. Üblicherweise kann man das Sonnensegel innerhalb von wenigen Minuten aufhängen oder aufspannen. Spätestens im Spätsommer sollte es aber abgebaut und trocken gelagert werden, damit es im Frühling wieder genutzt werden kann.

Terrassengestaltung mit Sonnensegel & Poolbereich

Sonnensegel über der Terrasse sind beliebte und praktische Schattenspender im Sommer.

Sonnenschirm als Schattenspender

Der Sonnenschirm ist mit die flexibelste Art, Schatten zu erzeugen, denn durch flexible Gelenke kann er so gedreht und geneigt werden, dass er den ganzen Tag über Schatten spendet. Bei Sonnenschirmen kann man zwischen fest installieren Halterungen und flexibel umstellbaren Sonnenschirmen unterscheiden. Kleinere, leichtere Exemplare können einfach beliebig dort aufgebaut werden, wo sie benötigt werden. Große, schwere Exemplare werden meist fest auf der Terrasse installiert und mit einer Hülle vor Regen und Witterung geschützt. Hier gibt es nicht nur verschiedene Formen und Farben, sondern auch verschiedene Arten des Schutzes: Es gibt den klassischen Sonnenschirm, der von der Mitte aus in alle Richtungen gleichmäßig Schatten spendet und die Variante als Sonnenschirm-Markise. Hier befindet sich die Halterung am Rand und der Schatten wird nach vorne gespendet. Je nach Balkon oder Terrassenform bietet sich die eine oder andere Variante vermutlich mehr an.

Moderne Terrasse mit Sonnenschirm und großem Esstisch aus Holz

Der Sonnenschirm ist die flexibelste Art, auf der Terrasse Schatten zu erzeugen. © Borek Gartenmöbel

Verschiedene Elemente der Terrasse gestalten

Mit welchen Elementen kann eine Terrasse harmonisch gestaltet werden?

Von den Hauswänden über Sichtschutzwände, eine vor Regen schützende Überdachung, einen wohnlichen Bodenbelag bis hin zu gemütlichen Terrassenmöbeln – planst Du eine Neugestaltung Deiner Terrasse, stehst Du erst einmal vor einer unübersichtlichen Zahl von Aufgaben, die dabei anfallen. Zwar musst Du all diese Punkte nur beim Neubau einer Terrasse wirklich abhaken; bei einer Neu- oder Umgestaltung wirst Du hingegen einige dieser Punkte sicherlich auslassen können. Dennoch stellen wir Dir im Folgenden die verschiedenen Elemente vor, die man gewöhnlich auf einer Terrasse findet und die Du daher auch umgestalten kannst. Das heißt jedoch nicht, dass Du all diese Elemente auch wirklich auf Deiner Terrasse neugestalten musst. Auch wenn Du nur nach ein wenig Inspiration suchst, wie Du Deine alte Terrasse neugestalten oder aufpeppen kannst, bist Du hier genau richtig.

 

Eingang der Terrasse gestalten

In der Regel verfügt eine Terrasse immer über mindestens zwei Eingänge: Einer davon führt für gewöhnlich aus dem Haus auf die Terrasse, meist durch eine Schiebetür oder eine einfache Terrassentür, die man auch vom Balkon kennt. Der andere Eingang führt zum Garten. Nicht selten liegt die Terrasse jedoch minimal höher als die Rasenfläche und der Rest des Gartens, weshalb häufig ein paar kleine Stufen nach oben führen. Diese Stufen lassen sich hervorragend mit Blumentöpfen, gefüllt mit dekorativen Pflanzen, dekorieren. Möglich wäre es auch, den kleinen Treppenaufgang mit Laternen oder Fackeln zu säumen, die die Terrasse am Abend mit zurückhaltendem Licht verzaubern und gleichzeitig für Sicherheit sorgen, weil sie den Weg in den Garten weisen. Befindet sich auf der Terrasse eine Pergola oder ein kleiner Laubengang, kannst Du diese mit Rank- und Kletterpflanzen verschönern und begrünen. Alternativ könnte auch ein Rankgitter in die Beeteinfassung hinter dem Terrassenrand integriert werden, an dem sich Kletterpflanzen emporranken können. So wird der Eingang der Terrasse noch etwas dekorativer und freundlicher gestaltet.

Terrassengestaltung mit Blumenampeln

Terrassentüren eignen sich perfekt für eine Gestaltung mit Hängepflanzen oder Blumenampeln.

Sitzecke auf der Terrasse gestalten

Der Traum vieler Gartenbesitzer ist es, eine Sitzecke auf der Terrasse einzurichten. Während im Essbereich in der Regel ein großer Tisch mit vielen Stühlen steht, an dem die ganze Familie Platz hat, liegt der Fokus in einer Sitzecke eher auf Gemütlichkeit. Dort bieten sich Lehnstühle oder gepolsterte Sessel an, die eine niedrigere Sitzhöhe aufweisen und vor allem bequem sind. Darüber hinaus erfreuen sich auf Terrassen auch Lounge-Ecken großer Beliebtheit. Lounge-Möbel gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen, sie werden aber meist in Form einzelner Module angeboten, die man variabel zusammenstellen kann – beispielsweise als Couch mit einzelnen Ecksitzen oder als vollständige Sitzgruppe. Passend dazu gibt es in der Regel einen Couchtisch oder ein anderes Modul als „Zentrum“, das die Lounge zu einer Art „gesellschaftlichem Treffpunkt“ macht.

 

 

Essbereich auf der Terrasse gestalten

Der Essbereich der Terrasse wird vermutlich der Bereich sein, den Du am häufigsten verwendest. Ob beim Mittagessen mit Deiner Familie, auf ein Glas Wein am Abend mit Deinen Freunden oder beim Grillen – der Essbereich ist der Mittelpunkt der Terrasse. Durch gemütliche und einladende Möbel erweiterst Du hier ebenfalls gezielt Deinen Wohnraum. Ziel des Essbereichs ist es, so lange wie möglich gemütlich zu sitzen. Das fängt zunächst bei der richtigen Platzwahl für Deinen Essbereich an. Hast Du den richtigen Platz für den Essbereich auf Deiner Terrasse gefunden, geht es auf die Suche nach den richtigen Möbeln. Diese müssen nicht nur gemütlich, erschwinglich und schön sein, sondern auch noch zum Rest der Terrasse passen. Die Suche kann hier schon mal einige Zeit in Anspruch nehmen. Hast Du Dich nun für eine Kombination entschieden, stelle sicher, dass die Höhen Deiner Esstischstühle und Deines Tisches zueinander passen. Damit Dein Essbereich noch gemütlicher wird, empfehlen wir hohe, gepolsterte Sitzauflagen für Deine Stühle, aus denen man am liebsten gar nicht mehr aufstehen möchte. Tischdecken oder Tischauflagen schützen Deinen Tisch vor Kratzern oder Flecken. Nach Bedarf kannst Du Dich auch bei der Tischdeko austoben. Wie wäre es mit einem kleinen Kräutergarten oder einem kleinen Lavendelbusch?

Helle Terrassengestaltung mit Esstisch

Sonnige Terrasse mit Esstisch und bunter Bepflanzung des Terrassenrandes. © bialasiewicz – envatoelements

Freisitz auf der Terrasse gestalten

Ein Freisitz beschreibt eine Sitzgelegenheit im Freien, also zum Beispiel auf Deiner Terrasse, die von Wind und Wetter geschützt und nach Wunsch auch noch gemütlich ist. Ein Freisitz ist eine Art Pausenraum für ruhige Auszeiten im Freien und bietet einen großen Mehrwert. Zum üblichen Mobiliar eines Freisitzes gehören in der Regel Sitzgelegenheiten, wie Stühle oder eine Bank und vielleicht ein kleiner (Beistell-)Tisch, auf dem der Kaffee oder der erfrischend selbstgebraute Eistee abgestellt werden kann. Ein Freisitz wird nicht allein durch eine Sitzgelegenheit gemütlich, dafür müssen wir noch etwas nachhelfen. Nachhelfen zum Beispiel mit gemütlichen Decken, einem Blumenkübel, der den Blick auf den Freisitz versperrt und Privatsphäre ermöglicht oder auch eine Kuscheldecke, die am Abend Wärme spendet. Noch eine Mücken-verjagende Kerze in den Abendstunden und Dein Freisitz ist perfekt.

 

Loungebereich auf der Terrasse gestalten

Ein Loungebereich auf der Terrasse sorgt für weitere Entspannungsmöglichkeiten. Ob alleine oder mit Besuch lassen sich hier täglich schöne Stunden verbringen. Lounge-Möbel sind meist großflächige, gepolsterte Möbel, die man aus Wartebereichen oder modernen Cafés kennt. Sie sind relativ niedrig ausgelegt und bieten viel Platz zur persönlichen Entfaltung und Entspannung. Die Lounge-Möbel können für die optimale Ausnutzung des begrenzten Platzes auf der Terrasse auch über Eck gestellt werden. So finden mehrere Personen auf den Möbeln Platz. Der Mittelpunkt der Lounge-Möbel ist ein niedriger Outdoor-Tisch oder eine angelegte Feuerstelle. Mit ein paar Kerzen kann im Loungebereich Deiner Terrasse der ein oder andere schöne und romantische Abend gefeiert werden. Damit man den Loungebereich auch tagsüber nutzen kann, empfiehlt sich von vornherein das Einplanen eines Schattenspenders wie eines Sonnenschirmes.

 

 

Terrassengestaltung mit Loungemöbeln aus Holz

Große Terrasse mit modernen Loungemöbeln aus Holz.

Terrassenrand gestalten

Hast Du die Terrassenfläche fertig gestaltet und dekoriert, bleibt noch der Terrassenrand übrig. Diesen solltest Du bei der Gestaltung nicht vernachlässigen, schließlich ist er sozusagen der Übergang in den Garten, den Du von der Terrasse aus ständig im Blick hast. Auch hier sind Deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Die Umrahmung der Terrasse mit Blumenbeeten, Gräsern, Sträuchern und begrünten Sichtschutzelementen wird wohl am häufigsten gewählt. Für eine solche Terrasseneinfassung wird in der Regel ein Beetstreifen zwischen Garten und Terrasse angelegt, in dem dekorative Gräser wie das angesagte Pampasgras, Bambus oder ansehnliche Stauden einen optisch ansprechenden Sichtschutz schaffen. Auch Teiche oder Wasserbecken sind als Übergang möglich. Das leise Plätschern des Wassers hat eine überaus beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Zur Seite des Nachbargrundstücks hin werden gern auch etwas weniger durchsichtige Elemente für den Terrassenrand gewählt, mit denen man sich zusätzlich optisch abschirmen kann. Selbstverständlich kannst Du dort auch einfach einen klassischen Sichtschutz anbringen, zum Beispiel eine Hecke, eine feste Mauer oder eine Schutzwand aus Holz oder WPC/ BPC.

Terrassengestaltung mit Blumenkübeln

Der Terrassenrand kann mit bunt blühenden Pflanzen in Kübeln verziert werden und zusätzlichen Sichtschutz schaffen.

Feuerstelle auf der Terrasse gestalten

Wenn Du einige Sicherheitsvorkehrungen beachtest, kannst Du Deine Terrasse mit einer Feuerstelle für die etwas kälteren Spätsommertage aufpimpen. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Die wohl einfachste Option ist eine Feuerschale oder eine Feuertonne. Hier verbrennst Du das Holz in einer feuerfesten Schale oder Tonne, die Du auch flexibel umstellen kannst. Eine weitere Option besteht in einer gemauerten oder in den Boden eingelassenen Feuerstelle. Es ist immer wichtig, darauf zu achten, dass keine Gegenstände im Bereich des Feuers sind, beispielsweise Dekoration oder eine ausgefahrene Markise. Eine weitere sichere Option für die Terrasse ist ein Gartenkamin oder ein Ofen. Diese gibt es sowohl gemauert als auch flexibel umstellbar. Je nach Stil Deiner Terrasse findest Du hier sicher die passende Variante. Doch Vorsicht ist geboten! Gerade nach den trockenen Sommermonaten kann offenes Feuer sehr gefährlich sein.

Runde Terrasse mit Holzbänken und Feuerschale

Eine Feuerschale auf der Terrasse ermöglicht warme Abende im Freien.

Teich oder Poolbereich anlegen

Du schwärmst schon lange für eine Pool- oder Teichanlage? Auch diese kannst Du auf Deiner Terrasse anlegen und Deine Terrasse so zu etwas ganz Besonderem machen. Beim Eigenbau Deines Pools kannst Du auf verschiedene Optionen zurückgreifen. Eine wäre zum Beispiel ein Stahlwandbecken. Diese sind vergleichsweise günstig und leicht aufzubauen – dafür werden hier Abstriche bei der Stabilität und Langlebigkeit gemacht. Wenn Du Deinen Pool lieber in die Terrasse einlassen möchtest, kommen das gemauerte Becken oder ein Polyesterbecken für ein langlebiges und stabiles Ergebnis infrage. Beim Bau eines Pools ist zu bedenken, dass nicht nur die einmaligen Kosten des Poolbaus auf einen warten, sondern auch laufende Kosten für das Sauberhalten und Pflegen Deines Pools. Auch mit einem kleinen eingelassenen Teich kannst Du die Gemütlichkeit Deiner Terrasse steigern. Dieser benötigt, einmal angelegt nur wenig Pflege. Nur wenn Du Fische in Deinem Teich halten möchtest, steigert sich der Arbeitsaufwand. Bei allen Optionen musst Du stets darauf achten, dass die Bodenlast der Umgebung angepasst ist. Möchtest Du das Ganze auf Deinem Balkon anlegen, muss es etwas kleiner ausfallen. Greife hier einfach auf einen Mini-Teich und kleinere Pool-Optionen zurück. Auch diese können zusätzliche Erholung spenden.

Terrasse mit Poolbereich und Holzüberdachung

Ein eigener Poolbereich auf Deiner Terrasse ermöglicht Dir besondere Sommertage mit Deiner Familie.

Terrassengarten anlegen

Nicht jeder verfügt über einen großen, weitläufigen Garten. Willst Du trotzdem einen grünen Außenbereich haben, kannst Du stattdessen einen Terrassengarten gestalten, der Deine Terrasse in eine Art grünen Mini-Garten verwandelt. Neben Sträuchern und immergrünen Pflanzen am Terrassenrand lässt sich ein üppiger Bewuchs vor allem mit Kübelpflanzen verwirklichen. Eine Terrassenbegrünung mit Pflanzkübeln hat den Vorteil, dass Du sie flexibel einsetzen und an verschiedenen Standorten aufstellen kannst. Ergänzend dazu lässt sich ein kleiner Kräutergarten anlegen, der nicht nur den Terrassen garten verschönert, sondern auch noch Deine Küche mit wohlschmeckenden Aromen bereichert. Willst Du auch auf der Terrasse nicht auf die Anzucht von Kräutern oder den Anbau von Gemüse verzichten, bist Du vielleicht mit einem Hochbeet gut beraten. Die höhergelegte Variante des klassischen Gemüsebeets erspart vor allem von Rückenschmerzen geplagten Gartenfreunden einiges an Qualen. Eine besondere Art des Hochbeets ist das vertikale Hochbeet, bei dem schmalere Anbauflächen direkt übereinander gesetzt werden. Ganz allgemein sind vertikale Gärten ein großer Trend in Sachen Balkongarten- und Terrassengestaltung. Das sogenannte „Vertical Gardening“ ist für alle attraktiv, die auf ihrer Terrasse nicht ausreichend Fläche für die Begrünung zur Verfügung haben, aber dennoch nicht darauf verzichten wollen. Statt in die Breite wird hier einfach „in die Höhe“ gegärtnert. Beispiele dafür sind Pflanzsäcke und -taschen, Gitter, Pflanzensäulen und Pflanztürme oder einfach aufgehängte Blumentöpfe.

Terrassengarten gestalten

Eine Terrasse kann mit vielen Pflanzen versehen werden, um eine Art Mini-Garten zu kreieren.

Hochbeet

Ein Hochbeet eignet sich nicht nur ausgezeichnet für die Gestaltung Deiner Terrasse, sondern macht sich auch wunderbar auf einem Balkon. Die höhergelegte Variante des klassischen Gemüsebeets erspart vor allem von Rückenschmerzen geplagten Gartenfreunden einiges an Qualen. Wichtig zu wissen, ist auch hier: Es gibt verschiedene Stile von Hochbeeten. Auch hier kannst Du den Stil Deiner Terrasse fortführen. Es gibt Hochbeete aus Stahl, die eher minimalistisch und modern wirken. Hochbeete aus Naturstoffen, wie zum Beispiel Holz, die dem Naturgarten oder dem Garten im Landhaus-Stil angepasst sind. Auch in der Form unterscheiden die Hochbeete sich stark: Es gibt höhere und niedrigere Hochbeete, mehrstöckige und einstöckige. Und das Beste: Du kannst in einem Hochbeet alles pflanzen, was Du sonst in dein Gartenbeet gepflanzt hättest. Ob Gemüse, Kräuter, Blumen oder doch lieber Gräser oder Sträucher – Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

 

Kräutergarten

Ergänzend dazu lässt sich ein kleiner Kräutergarten anlegen, der nicht nur den Terrassengarten verschönert, sondern auch noch Deine Küche mit wohlschmeckenden Aromen bereichert. Zudem sind Kräuter pflegeleichte Pflanzen. Du kannst sie entweder in Blumentöpfen, Kübeln, Hochbeeten oder was Dir sonst noch so einfällt pflanzen. Auch auf angelegten, schmalen Gartenbeet-Streifen auf Deiner Terrasse fühlen sich die Kräuter wohl. Je nachdem, welche Kräuter Du häufig in der Küche verwendest, bietet sich auch das Anpflanzen eben dieser Gewächse an. Kochst Du gerne italienisch, pflanze doch einfach Basilikum, Oregano und Rosmarin an. Für die deutsche Küche dürfen Dill und Koriander nicht fehlen. Du kannst die Kräuter entweder vorgezüchtet oder als Saatgut kaufen, beides ist günstig und lohnt sich. Damit Du nicht vergisst, welches Kraut welches ist, verwende am besten Beschriftungen, die Deinen Kräutergarten zusätzlich verzieren.

 

Winterharte Kübel- & Hängepflanzen

Eine Terrassenbegrünung mit Pflanzkübeln hat den Vorteil, dass Du sie flexibel einsetzen und an verschiedenen Standorten aufstellen kannst. Auch Hängepflanzen, die Du beispielsweise an Deiner Überdachung befestigen kannst, sind ein echter Hingucker. Damit Du möglichst wenig Arbeit mit den Pflanzen hast und nicht alle im Winter ins Haus holen musst, bietet sich die Bepflanzung mit winterharten Pflanzen an. Diese werden in der Regel im Herbst zurückgeschnitten und können anschließen den Winter draußen an Ort und Stelle verbringen. Ob der Kübel nun auf dem Boden steht oder in der Luft hängt, macht hier erst einmal keinen Unterschied. Gegebenenfalls solltest Du die Pflanzkübel im Winter aber mit geeigneten Materialien frostsicher machen. Folgende Pflanzen sind beliebte winterharte Kübelpflanzen für die Terrasse (oder den Balkon):

 

  • Garten Azaleen (Rhododendron)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Fächerahorn (Acer palmatum)
  • Gartenhibiskus (Hibiscus syriacus)
  • Und noch viele weitere…
Sommerliche Gestaltung eines Balkons

Kleiner Balkon mit sommerlicher Dekoration und kleinen Pflanzen in Kübeln. © Yulia Grigoryeva – Shutterstock.com

Vertikaler Garten

Eine besondere Art des Hochbeets ist das vertikale Hochbeet, bei dem schmalere Anbauflächen direkt übereinandergesetzt werden. Ganz allgemein sind vertikale Gärten ein großer Trend in Sachen Balkongarten- und Terrassengestaltung. Das sogenannte „Vertical Gardening“ ist für alle attraktiv, die auf ihrer Terrasse nicht ausreichend Fläche für die Begrünung zur Verfügung haben, aber dennoch nicht darauf verzichten wollen. Statt in die Breite wird hier einfach „in die Höhe“ gegärtnert. Beispiele dafür sind Pflanzsäcke und -taschen, Gitter, Pflanzensäulen und Pflanztürme oder einfach aufgehängte Blumentöpfe. Hier eignet sich alles, was nicht viel Platz zum Wachsen braucht – ob kleineres Gemüse oder Kübelpflanzen kannst Du hier ohne Bedenken alles pflanzen. Achte aber darauf, dass manche Pflanzen nicht winterhart sind. Kräuter eignen sich besonders gut für das vertikale Gärtnern.

Terrassengestaltung mit dekorativem Hochbeet

„Vertical Gardening“ eignet sich besonders für Terrassen oder Balkone mit wenig Platz.

Terrasse in verschiedenen Stilen gestalten

Wie kann eine Terrasse in der gewünschten Stilrichtung gestaltet werden?

Im Laufe der letzten Jahre ist die Terrasse immer wichtiger und beliebter geworden. Mittlerweile gehört sie ganz klar zum Wohnraum dazu. Sie ist ein Ort, an dem man mit Freunden und Familie beisammensitzt, gemeinsam isst, den Tag ausklingen lässt und einfach mal abschalten kann – sie ist eine Art „Bindeglied“ zwischen dem Haus und dem Garten. Damit Außen- und Innenbereich harmonisch ineinander übergehen, solltest Du bei der Terrassengestaltung darauf achten, die Architektur des Hauses auch auf der Terrasse umzusetzen, aber auch den Stil Deines Gartens zu integrieren. Überlege Dir daher am besten schon vorher, welcher Einrichtungsstil Dir gut gefällt. Um Dir diesen Prozess zu erleichtern und Dir etwas Inspiration zu liefern, stellen wir Dir im Folgenden verschiedene Stile für die Terrassengestaltung vor. Dabei handelt es sich lediglich um Vorschläge, die Du nicht zu 100 Prozent umsetzen musst. Selbstverständlich kannst Du auch verschiedene Stile miteinander kombinieren, um Dich auf Deiner Terrasse rundum wohlzufühlen.

 

 

Moderne Terrassengestaltung

Die moderne Terrassengestaltung zeichnet sich durch Kontraste und eine dezente Dekoration mit klaren Linien und Formen aus. Diese machen sich schon beim Grundriss der Terrasse bemerkbar, der in der Regel keine Nischen oder verwunschene Ecken vorsieht. Typischerweise spielt auf der modernen Terrasse die Architektonik eine größere Rolle als die Nähe zur Natur. Daher sollte sie auch nicht zu sehr mit Pflanzen überladen werden, erst recht nicht mit bunten und üppig blühenden Blumen. Stattdessen eignen sich schlichte Kiesflächen oder eckige Pflanzkübel mit einigen akzentuierten Pflanzen wie Ziergräsern. Strukturiertheit ist im modernen Stil sehr wichtig, was sich zum Beispiel in streng in Form geschnittenen Gewächsen ausdrücken kann. Bei der Auswahl der Materialien kannst Du cleane Werkstoffe wie WPC, BPC, Granit, Alu oder geschliffene Betonplatten verwenden, um einen modernen Look zu erschaffen. Allgemein ist der Werkstoff Beton sehr bedeutend für den modernen Stil: Er strahlt Ruhe aus und passt perfekt zum coolen Charme und der klaren Formensprache. Einzelne Akzente kannst Du zum Beispiel mit rechtwinkligen Becken oder glänzenden Kugelbrunnen mit Wasser setzen. Als Highlight können auch einzelne Skulpturen als Blickfänger auf der Terrasse positioniert werden.

 

 

Schlichte Terrassengestaltung in Blautönen

Moderne Sitzgruppe in Blautönen mit simplen Gestaltungselementen. © Lifestyle Travel Photo – Shutterstock.com

Terrasse im Rustikalen Stil

Bei der rustikalen Terrassengestaltung steht das Material Holz ganz klar im Mittelpunkt. Durch seine einzigartige Optik und seine angenehme Haptik bereichert Holz jede Terrasse mit einem warmen, urigen Flair. Dementsprechend sind Holzdielen für den Terrassenboden eine gute Grundlage. Ebenso toll und naturbelassen wirkt aber auch ein gepflasterter Terrassenboden mit derben Natursteinen. Natürlichkeit und ein rustikaler Charakter werden großgeschrieben, was sich in allen Gestaltungselementen deutlich zeigt: So bestehen die Möbelstücke meist aus massivem Vollholz, gerne auch unabgeschliffen und mit Baumrinde an den Seiten. Abgeplatzte Ecken und ungeordnete Astlöcher sind hier kein Manko, sondern ein Zeichen der Einzigartigkeit. Als Dekoration können einzelne Äste, Zweige oder auch ein abgesägter Baumstumpf eingesetzt werden, der zum Beispiel als Beistelltisch umfunktioniert werden kann. Mit Hirschgeweihen und gedämpftem Licht sowie derben Textilien lässt sich eine Alpen-Idylle erschaffen, die vor Behaglichkeit nur so strotzt.

 

 

Terrasse im romantischen Look

Der romantische Einrichtungs- und Gestaltungsstil will in erster Linie Idylle und Harmonie widerspiegeln. Um diese Entspanntheit zu erreichen, orientiert sich dieser Stil am Vorbild des romantischen Landlebens, weshalb auf Deiner romantischen Terrasse auf jeden Fall so viele Blumen und Blühpflanzen wie möglich wachsen sollten. Geometrische Formen und klare Strukturen sind hier nicht so wichtig. Auf den ersten Blick wirken romantische Gärten und Terrassen oft wirr, aber dennoch nicht verwahrlost, sondern eher liebevoll eingerichtet und natürlich gewachsen. Dieser Stil lebt von Liebe zum Detail und jeder Menge Deko-Elementen, die zum Träumen einladen. Neben vielen Blumen und liebevollen Details solltest Du auf jeden Fall eine gemütliche Sitzecke einrichten, die als Rückzugsort inmitten des hektischen Alltags verwendet werden kann – gern in Kombination mit einem Pavillon, mit Rundbögen oder Spalieren mit Rosen. Du kannst auch mit Licht und Schatten spielen, zum Beispiel mit Hilfe einer berankten Pergola. Steinerne, vielleicht sogar mit einer Patina überzogene Säulen und Skulpturen runden das Gesamtbild der romantischen Terrasse ab.

Romantische Terrassengestaltung in Weiß

Terrasse mit weißem Vintage-Tisch aus Metall und lieblichen Rosen am Terrassenrand.

Terrasse im Landhausstil

Der Landhausstil ist ein sehr natürlicher Einrichtungsstil, der vor allem von sanften Pastelltönen lebt. Mit einem Fokus auf Materialien wie Holz, Naturstein und Leinen symbolisiert er auf der Terrasse Idylle und Naturverbundenheit. Der Boden ist aus Naturstein, Kies oder Holz angelegt, die Möbel sind aus Holz oder Rattan, wovon sich helle Textilien mit floralen Mustern in dezenten Creme- und Pastelltönen leicht abheben. Auch echte Blumen, gern in zarten Rosatönen, dürfen auf einer Landhausterrasse nicht fehlen. Mit liebevoll drapierten Details und jeder Menge Blumen ist der Landhausstil eine Hommage an das Landleben und seinen nostalgischen Blütencharme. Für die Dekoration können zum Beispiel ausrangierte Gefäße aus der Küche als Pflanzgefäße umfunktioniert werden. So wird zum Beispiel eine alte Milchkanne aus Emaille zur Blumenvase auf dem Gartentisch oder eine ausgebeulte Zinkbadewanne die neue Heimat für einen kleinen Kräutergarten. Bohre ein paar Löcher für das Ablaufen des Wassers in den Boden der umfunktionierten Gefäße und bedecke diesen dann mit einer Drainage aus Kies. Nun können Gartenkräuter oder blühende Blumen wie Hortensien, Rosen oder Flieder eingepflanzt werden.

 

 

 

Terrasse im mediterranen Garten

Die Mittelmeerregion – einfach, rustikal und doch so gemütlich und besonders. Sie erinnert uns an Sommerurlaub mit guten Freunden und ein Glas Wein unter dem Sternenhimmel, während die Grillen zirpen. Dieses unvergleichliche Lebensgefühl, das Gefühl von Sommer und Leichtigkeit, kannst Du Dir mit den richtigen Materialien und Farben, den passenden Pflanzen und ein paar dekorativen Akzenten in Deine eigenen vier Wände und auf Deine Terrasse holen. Nutze für den mediterranen Stil eher weniger Holz – wenn, dann lieber dunkle Sorten –, aber vor allem hellen Stein wie zum Beispiel Sandstein oder Kies. Mit der richtigen Planung und ein paar Handgriffen kannst Du Dir das Feeling von Urlaub am Mittelmeer direkt nach Hause holen. Es verwundert kaum, dass in der mediterranen Terrassen- und Gartengestaltung auch das Element Wasser gern gesehen ist. Zwar haben die wenigsten Hausbesitzer Platz für einen Swimmingpool auf der Terrasse, aber Wasser lässt sich auch in Form eines Brunnens oder eines kleinen Wasserspiels in die Terrassengestaltung integrieren. Im Folgenden erklären wir Dir, wie Du Deine Terrasse im mediterranen Stil nach italienischem oder griechischem Vorbild gestalten und südländisches Flair in Deinem Zuhause verbreiten kannst.

 

Mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei sorgen für das unverwechselbare mediterrane Flair.

 

Griechische Terrasse

Beim griechischen Stil fällt den meisten zuerst das markante Himmelblau und das strahlende Weiß der griechischen Inseldörfer ein. Diese Farbkombination ist in der Tat typisch für den mediterranen Stil nach griechischem Vorbild. Bei der Umsetzung auf der Terrasse empfiehlt es sich, die Wände vollständig weiß zu tünchen und auch den Boden in hellen Farben zu halten. So schaffst Du ein zurückhaltendes Pendant für farbenfrohe Möbel und auffällige Accessoires. Der perfekte Bodenbelag für die griechische Terrasse sind helle Steinplatten aus Naturstein, zum Beispiel in Hellgrau. Alternativ sieht auch ein Boden aus Kieselsteinen toll aus und bildet eine unauffällige Grundlage für die weiteren Gestaltungselemente. Wichtig ist, dass Du sowohl den Boden als auch die Wände mit natürlichen Materialien gestaltest, denn davon lebt die Mittelmeerregion und das mediterrane Flair. Passend zum Stil eignet sich ein großer Holztisch mit robusten Tavernenstühlen, die Du weiß oder im griechischen Himmelblau streichen kannst. Mit bunten, gern auch gemusterten Sitzkissen und anderen Textilien wie Teppichen schaffst Du zusätzliche Gemütlichkeit. Als Dekoration eignen sich Krüge und Pflanztöpfe aus Terrakotta, die sich mit leuchtenden Blumen wie Geranien oder Olivenbäumchen bepflanzen lassen. Zum Schluss runden Amphoren und Büsten aus Stein oder Terrakotta die griechische Terrasse ab.

Griechische Terrassengestaltung mit Amphoren

Amphoren und Büsten aus Stein oder Terrakotta runden jede griechisch gestaltete Terrasse ab.

Italienische Terrasse

Die Toskana verbinden viele Menschen mit Urlaub. Das einzigartige Feeling von „La Dolce Vita“ kannst Du Dir mit den richtigen Materialien und passenden Pflanzen auf Deine Terrasse holen. Warme Farben und natürliche Materialien sorgen für Dein Wohlbefinden und erinnern an den letzten Sommer in Italien. Die Farbpalette einer italienisch gestalteten Terrasse besteht fast ausschließlich aus warmen Farben wie sonnigem Gelb, Ocker und natürlich Terrakotta, das essenziell für eine mediterrane Terrasse nach italienischem Vorbild ist. Als Materialien solltest Du am besten Naturstein und robustes Holz verwenden, die den natürlichen Charme unterstreichen. Der Boden einer italienischen Terrasse besteht aus Natursteinplatten, denen die Spuren der Zeit anzusehen sind – genau das macht ihren besonderen Charme aus. Bei den Möbeln entscheidest Du Dich am besten für rustikale Holz- oder auch Rattanmöbel, die sich perfekt in das ländliche Bild einfügen. Absolut unverzichtbar auf einer italienischen Terrasse sind die richtigen Pflanzen: Zitronenbäume, kleine Zypressen, Lorbeerbüsche und natürlich Oleander und Lavendel sorgen für das unverwechselbare mediterrane Flair, das wir so lieben. Auch mediterrane Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin oder Salbei, die ihren aromatischen Duft auf der Terrasse verbreiten und in jeder Küche willkommen sind, dürfen auf keinen Fall fehlen. Bei größeren Terrassen, die an einen Garten grenzen, werden nicht selten kleine Steinmauern errichtet, um die Terrasse optisch vom Garten abzugrenzen. Auf diese Mauern kannst Du zum Beispiel Terrakotta-Gefäße stellen, die mit duftenden Kräutern bepflanzt sind.

 

 

Terrasse im Naturgarten

Der Naturgarten folgt der Natur als Idealbild und ist für seinen wilden Charme beliebt. Der Einklang mit der Natur und ein ausgeglichenes Ökosystem stehen hierbei an erster Stelle. Daher solltest Du bei der Terrassengestaltung ausschließlich auf natürliche Materialien zurückgreifen. Der Terrassenboden lässt sich mit heimischen Holzarten (zum Beispiel Lärche, Esche oder Douglasie), Splitt oder Natursteinplatten belegen. Eine Natursteinmauer, die ohne Mörtel aufgeschichtet ist, auch Trockenmauer genannt, ist eine ideale Möglichkeit, die Terrasse optisch vom Rest des Gartens abzugrenzen. Als Pluspunkt bietet sie Lebensraum für Steingartenpflanzen, Eidechsen oder Nistplätze für Vögel. Die Hauswand oder eine anschließende Pergola können mit Efeu und anderen Kletterpflanzen berankt werden. Darüber hinaus lebt der Naturgarten von wild blühenden Blumen, die Bienen, Hummeln und andere Insekten anlocken. Da großen Wert auf das ökologische Gleichgewicht gelegt wird, ist es ratsam, Pflanztöpfe mit insektenfreundlichen Pflanzen und Wildblumen auf der Terrasse aufzustellen, vor allem mit einheimischen Sorten. Gestaltest Du Deine Terrasse im Naturgarten, kann sie Dir als Quelle der Entspannung dienen, aber gleichzeitig auch praktisch genutzt werden. Dafür eignen sich zum Beispiel Kräuter, ein Obstbäumchen im Topf oder ein paar Gemüsepflanzen in Pflanzkästen. Bei der Dekoration der Terrasse und des restlichen Gartens helfen Dir natürliche Materialien wie Holz, Stein und Metall. Auf weniger natürliche Materialien wie Kunststoff, Polyrattan oder Aluminium solltest Du verzichten. Am besten wählst Du auch vorwiegend Terrassenmöbel aus, die aus Holz oder Metallen wie Eisen gefertigt sind, um die Verbindung zur Natur zu betonen.

 

Im Naturgarten wird großer Wert auf ein ökologisches Gleichgewicht gelegt.

 

Maritime Terrasse

Wer das Meer und die frische Brise an der Küste liebt, kann sich den maritimen Look mit ein paar Tipps und Tricks auch auf die eigene Terrasse holen. Ist der Bodenbelag aus Holzplanken gefertigt, erinnert das an einen Pier am Hafen, der schon so einiges miterlebt hat. Auch die Terrassenmöbel dürfen rau aussehen oder mit leichten Gebrauchsspuren versehen sein. Darüber hinaus spielen die richtigen Farben eine wichtige Rolle für den maritimen Stil: Marineblau, Weiß und ggf. auch ein kräftiges Rot finden sich in allen Elementen auf der Terrasse wieder, gern auch in Streifen. So zum Beispiel auf dem Bezug eines Strandkorbes, der in der Ecke der Terrasse steht und als Rückzugsort dient und Dich quasi den Sand zwischen den Zehen spüren lässt. Jetzt musst Du nur noch die Augen schließen und Die das sanfte Meeresrauschen vorstellen… Mit dem maritimen Look harmonieren zum Beispiel Pampasgras, Strandhafer und andere Gräser, die an die Dünen hinter dem Strand erinnern. Auch Strandflieder, Edeldisteln, Heckenrosen und Sanddorn passen in einen luftigen Küstengarten. Als Inspiration für Deine Dekoration können Leuchttürme, Seesterne, Rattan-Körbe oder Möwenfiguren dienen. Natürlich dürfen auch Urlaubs-Souvenirs wie Muscheln, Steine und Meerglas nicht fehlen, die in ein schönes Glas gefüllt eine tolle Deko ergeben.

Terrassengestaltung mit maritimen Elementen

Holzzaun mit Muscheln, Netz und Rettungsring als Sichtschutz auf einer maritim gestalteten Terrasse.

Vintage-Terrasse

Die Vintage-Terrasse lebt von jeder Menge Schörkeln, Reliefs und Ornamenten, die Möbel und Deko-Objekte verzieren. Die passenden Materialien sind Holz, Stein und Gusseisen, die die Natürlichkeit und den Charme vergangener Zeiten unterstreichen. Für die Vintage-Dekoration ist auch Zink ein beliebtes Material, das zum Beispiel für Vasen, Blumentöpfe oder Gartenstecker verwendet wird. Darüber hinaus wird großer Wert auf Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen gelegt; auf moderne Materialien wie Kunststoff oder Aluminium solltest Du hier verzichten. Bei der Farbgestaltung solltest Du Dich auf gedeckte, nicht zu grelle Farben konzentrieren, gern Pastellfarben und sanfte Erdtöne. Grundsätzlich gilt, dass alte Stücke vor neuen Produkten kommen. Schau Dich am besten auf dem Dachboden um und nutze alte Stücke weiter, die in der Vergangenheit schon viel erlebt haben. Eine gewisse Patina auf Möbeln und Dekorationen ist beim Vintage-Stil mehr als erwünscht. Abgeplatzte Ecken sind kein Drama, sondern gehören dazu. Empfehlenswert ist der Besuch von Flohmärkten, wo Du tolle Einzelstücke findest, die auf Deiner Vintage-Terrasse zu Highlights werden und sich mit neueren Stücken kombinieren lassen. Alternativ gibt es überall im Handel Vintage-Möbelstücke und Accessoires im angesagten Used Look oder im beliebten Shabby Chic, wo die Stücke absichtlich „auf alt gemacht“ sind. Für die Dekoration der Vintage-Terrasse im nostalgischen Flair bieten sich Sonnenuhren, Laternen oder Windlichter an, die für eine gemütliche Stimmung sorgen. Sei bei der Dekoration keinesfalls sparsam – der Vintage-Stil lebt von liebevollen Details und einem antik angehauchten Flair.

 

Wohnliche & gemütliche Terrasse

Wenn die Terrasse schon das „Wohnzimmer im Freien“ genannt wird, muss sie vor allem eines sein: wohnlich und gemütlich. Das Allerwichtigste in den eigenen vier Wänden ist, dass man sich entspannt zurücklehnen kann. Auf der Terrasse eignet sich dafür nichts besser als eine bequeme Hollywood-Schaukel oder ein klassischer Schaukelstuhl, in dem man den Stress des Alltags vergessen kann. Mit passender Deko und angenehmen Textilien zauberst Du im Handumdrehen ein gemütliches Flair auf Deine Terrasse. Gerade, wenn die Terrasse mit kühlen Fliesen oder derben Steinen gepflastert ist, können farbige Sitzkissen, weiche Polster oder ein Outdoor-Teppich Wunder bewirken. Bei der Gestaltung steht es nicht an erster Stelle, einem konkreten Stil zu folgen. Stattdessen ist es wichtig, dass die neu gestaltete Terrasse zu Deiner Persönlichkeit und dem Rest des Hauses passt. Mit einer farbigen Wandgestaltung, frischen Pflanzen und netten Accessoires schaffst Du eine wohnliche Atmosphäre, die zu Deinem individuellen Stil passt. Mit stimmungsvoller Beleuchtung, gern auch mit Kerzen, Laternen und Lichterketten kannst Du einen gemütlichen Raum im Freien abrunden, in dem Du Dich richtig behaglich fühlst.

Wohnliche Terrassengestaltung mit Loungemöbeln

Wohnlich gestaltete Terrasse mit Loungemöbeln, Teppichen und Lampions. © Photographee.eu – Shutterstock.com

Terrasse im skandinavischen Stil

Der skandinavische Einrichtungsstil ist ein sehr sanfter Stil, der sich auch auf Terrassen immer größerer Beliebtheit erfreut. Er setzt auf helle, dezente und vor allem neutrale Farben, die Leichtigkeit und Natürlichkeit vermitteln. Neben Weiß, Grau und Schwarz harmonieren auch andere neutrale Farben wie Beige gut mit diesem Stil und können daher etwa für Textilien wie Polster, Kissen oder Outdoor-Teppiche genutzt werden. Wolle und Felle machen dabei eine besonders gute Figur. Wenn Muster gewünscht sind, sollten eher klare Formen wie Linien, Kreise, Rauten oder Zickzackmuster zum Einsatz kommen. Romantisch bunte Blümchenmuster solltest Du hier lieber weglassen. Der skandinavische Stil folgt dem Motto: „Weniger ist mehr“ und verzichtet auf Schnickschnack. Dekoration darf jedoch trotzdem nicht fehlen. Der Schwerpunkt liegt auch bei der Deko auf natürlichen und schlichten Materialien, die klaren Formen folgen und einen natürlichen Look erzeugen. Als Bepflanzung solltest Du hauptsächlich Grünpflanzen oder Blühpflanzen in sanften Pastelltönen zur Dekoration einsetzen. Der nordische Stil ist modern und minimalistisch, kann aber gleichzeitig ein hohes Maß an Gemütlichkeit – das dänische „Hygge“ – erzeugen. Dabei ist Licht ein wichtiges Element, das Du über Kerzen, Windlichter und Lichterketten in die Terrassengestaltung integrieren kannst. Der Boden Deiner Terrasse sollte idealerweise aus Holz bestehen, um den natürlichen Look zu treffen. Dasselbe gilt für die Möbel und Accessoires, die alternativ auch aus Metall oder Rattan bestehen können, ggf. in Kombination mit Beton.

 

 

Asiatische & japanische Terrasse

Japanische, beziehungsweise allgemein asiatische Gärten und Terrassen sind meist relativ minimalistisch gehalten. An diesem Ort sollen Geist und Seele zur Ruhe kommen, weshalb sich die Gestaltung auf das Wesentliche konzentriert. Üppige Blumenrabatten, bunt blühende und wild rankende Pflanzen wirst Du auf einer asiatisch inspirierten Terrasse nicht finden. Stattdessen triffst Du hier eher auf Blattschmuckpflanzen, Bambus, verschiedene Arten von Ahorn, Rhododendron, Bonsais und andere akkurat geschnittene Gehölze. Gemeinsam mit Steinen, Kies und Wasser bilden diese bewusst ausgewählten Pflanzen eine harmonische Einheit. Allgemein ist Wasser ein wichtiges Element im japanischen/ asiatischen Stil. Da nicht jeder Hausbesitzer einen Teich oder sogar einen Bachlauf in seine Terrasse integrieren kann, werden ersatzweise häufig einfache Steinbecken oder kleine Wasserspiele zur Dekoration eingesetzt. Das Element Wasser ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern strömt auch eine beruhigende Wirkung aus, die auf der Terrasse sehr willkommen ist. Denn zeitlose Ruhe und Harmonie sind das A und O der asiatischen Garten- und Terrassengestaltung. Als Bodenbelag passen am besten Holz oder schlichte Platten aus Stein. Geharkte Kiesböden fügen sich ebenfalls gut in das Gesamtbild ein. Auch wenn eine asiatisch gestaltete Terrasse eher minimalistisch gehalten ist, dürfen einige Accessoires nicht fehlen: Mit Steinlaternen, einer Feuerschale und Buddha-Statuen triffst Du hier den richtigen Geschmack.

 

 

Coole Terrassengestaltung

Möchtest Du Deine Terrasse cool und lässig gestalten, solltest Du darauf achten, dass die Gestaltung mit Möbeln und Accessoires nicht zu verspielt wird. Verspielte Details und Rüschentischdecken passen wirklich nicht zu einer modern gestalteten Terrasse mit einem individuellen Look. Auch Ornamente, Reliefs, Rosen und florale Muster auf Decken und Kisten sind unpassend. Stattdessen solltest Du einen Mix aus verschiedenen Materialien erzeugen, gern mit modernen Stoffen wie Metall oder Beton, die etwas härter wirken und eine coole Atmosphäre erzeugen. So lässt sich der angesagte Industrial-Look in die coole Terrasse integrieren. Dieser edle Stil lebt von viel Schwarz, glänzendem Kupfer oder Chrom, großzügigen, Loft-ähnlichen Flächen, Betonböden und dunklerem Holz. Statt verschnörkelten Mustern sollen hier klare Linien und eindeutige Formen verwendet werden. Dabei ist es nicht wichtig, sich an feste Regeln zu halten. Du kannst ruhig verschiedene ungewöhnliche Farben und Muster miteinander kombinieren – dieser Mix oder auch „Stilbruch“ ist sogar gewünscht und erzeugt einen lässigen Charakter.

 

Moderne Terrassengestaltung in Schwarz

Schlichte, moderne Dachterrasse mit schwarzen Sitzmöbeln. © Photographee.eu – Shutterstock.com

Terrasse im eleganten Look

Während es manche Terrassenbesitzer möglichst naturbelassen mögen, bevorzugen andere einen eleganten Einrichtungsstil. Wenn Du Deine Terrasse elegant gestalten möchtest, solltest Du bei der Farbgestaltung auf neutrale Farben setzen. Statt farbenfroher Muster und schriller Farbtöne kommen hier schlichte Farben wie Schwarz, Weiß oder ein edles Grau besser zur Geltung. Weit verbreitet ist Anthrazit, ein eleganter und zeitloser Farbton, der eigentlich mit allem harmoniert. Als Materialien werden gerne dunkle Holzarten verwendet, zum Beispiel Teak oder anderes Tropenholz, die eine sehr edle Wirkung besitzen. Daneben kommen mit Edelstahl, Glas oder Marmor auch andere hochwertige Materialien zum Einsatz, die über eine klare Farb- und Formensprache verfügen. Ein beliebtes Gestaltungselement für eine elegante Terrasse ist ein sanft schwingendes Sonnensegel oder ein Lamellendach, das nicht nur vor Sonne und Regen schützt, sondern auch noch kunstvoll mit Licht und Schatten spielt. Dadurch werden tolle Effekte erzeugt, die durch eine stimmungsvolle Beleuchtung mit modernem Charakter verstärkt werden. Auf viel Schnickschnack wird in der Regel verzichtet – statt einer überladenen Dekoration wird eher auf einzelne, dafür sehr wertige Accessoires gesetzt.

 

 

Design-Terrasse

Bei der Gestaltung einer Design-Terrasse wird großen Wert auf architektonische Geradlinigkeit, Stil und Exklusivität gelegt. Unbehandeltes Holz sieht man hier in der Regel nicht, stattdessen edle Harthölzer wie Teak, Nussbaum oder Eukalyptus. In erster Linie werden für Möbel und Oberflächen Materialien wie Marmor und andere Steine, Beton, Metall, Edelstahl oder Glas verwendet. Glas kann zum Beispiel in Form eines Couchtischs auftauchen, aber auch als Panorama-Schiebetür, die das Haus von der offenen Terrasse und dem Rest des Gartens trennt. So wird ein stylishes, exklusives Ambiente erzeugt, bei dem Luxus-Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Als Sitz- und Essgelegenheiten dienen Designermöbel, die sich durch hochwertige Materialien oder einen außergewöhnlichen Look abheben. Dekoriert wird mit sehr bewussten Akzenten und klaren Linien. So eignet sich eine XXL-Skulptur, die sofort alle Blicke auf sich zieht, besser als viele kleine Deko-Objekte, die in der Masse eher untergehen. Beachte: Eine Design-Terrasse sollte immer aufgeräumt und sauber sein, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann.

Terrassengestaltung mit Stil

Design-Terrasse, die das Wohnzimmer nach außen hin erweitert. © ostap25 – Adobe Stock

Kinderfreundliche Terrasse

Gerade für Familien mit Kindern ist eine Terrasse ein Segen. Niemand verbringt lieber Zeit draußen an der frischen Luft als Kinder, egal bei welchem Wetter. Daher verwundert es kaum, dass es unzählige Vorschläge gibt, wie man eine Terrasse kinderfreundlich gestalten kann. Da wäre zum Beispiel eine Kinderschaukel oder der klassische Sandkasten, in dem Kinder Sandburgen bauen und so richtig herummatschen können. Grundsätzlich finden alle Kinder Wasser toll – sei es als Planschbecken, als Teich oder kleiner Brunnen oder einfach nur über den Gartenschlauch. Zusätzlich richten viele Eltern für ihre Kinder auf der Terrasse eine eigene Ecke mit einem kleinen Kindertisch ein, wo sie Platz zum Malen, Essen und Spielen haben. Da für gewöhnlich nach und nach immer mehr Spielzeug aus dem Kinderzimmer nach draußen wandert, ist es empfehlenswert, eine Truhe als Aufbewahrungsort auf die Terrasse zu stellen, wo das Spielzeug am Abend verstaut werden kann. Kleiner Tipp für die Dekoration einer kinderfreundlichen Terrasse: Kinder lieben es, wenn sie selbst etwas herstellen können. Im Sommer kann das zum Beispiel ein Strauß Wildblumen vom Feld sein, im Herbst Kastanienmännchen oder ausgehöhlte und geschnitzte Kürbisse.

 

 

Terrasse selber bauen

Natürlich kann man eine Terrasse mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst bauen. Damit Du beim Terrassenbau nichts falsch machst und an alles denkst, an was so gedacht werden muss, haben wir uns für Dich informiert. Wichtig ist natürlich, dass Du schonmal eine grobe Vorstellung hast, wie Deine Terrasse am Ende aussehen soll. Wenn nicht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken. Schau Dir am besten im Vorhinein unsere Bildergalerie an oder recherchiere etwas bei Google Bilder, Pinterest, Instagram oder einer Gartenzeitschrift Deiner Wahl. Hol Dir Inspiration und stelle fest, was Dir gefällt. Manchmal reicht es auch schon, zu wissen, was Dir nicht gefällt. Ein erster wichtiger Schritt ist festzustellen, wie viel Platz Du für Deine Terrasse zur Verfügung hast oder wie viel Platz Du für Deine Terrasse brauchst. Aus diesen zwei Maßangaben musst Du für Dich einen Kompromiss finden.

 

Planung der Terrasse

Wenn Du nun die genauen Maße Deiner Terrasse festgelegt hast, kann die Planung beginnen. Mach Dir am besten eine genaue Skizze der Terrasse und berechne zunächst die qm²-Größe, damit Du die nächsten Schritte genaustens durchgehen kannst. Viele Baumärkte und Hersteller bieten inzwischen Online-Planer an. Hier kannst Du die Größe Deiner Terrasse angeben und wirst Schritt für Schritt angeleitet, was Du benötigt. Der Vorteil von diesen Planern besteht eindeutig darin, dass Du auch gleich die Preise siehst, die auf Dich zukommen. So kannst Du Stück für Stück Deinen Budgetplan erstellen und Dich für die jeweiligen Produkte entscheiden. Wenn Du ein festes Budget zur Verfügung hast, kannst Du so die jeweiligen Parameter anpassen, bis Du zufrieden bist. Achte jedoch trotzdem auf Qualität, damit Du lange Freude an Deiner Terrasse hast. Beim Planen musst Du auch beachten, dass vermutlich Kosten für auszuleihende Werkzeuge und Ähnliches dazu kommen. Was Du auch nicht vergessen darfst: Benötigst Du Steckdosen bzw. einen Zugang zu Elektrizität auf Deiner Terrasse?

Gartendesign eines Landschaftsarchitekten inklusive Terrasse

Plane Deine Terrasse nach Deinen eigenen Vorstellungen und Ansprüchen. © Toa55 – Shutterstock

Werkzeug

Damit Dir Deine Terrasse auch erfolgreich gelingt, benötigst Du das richtige (Profi-)Werkzeug. Von den Basics, die jeder Hobby-Heimwerker zu Hause rumliegen hat (Akkuschrauber, Hammer, Nägel, Schrauben, Wasserwaage etc.) über die richtige Kleidung (Sicherheitsschuhe o. A., Handschuhe, Schutzbrille und Co.) bis hin zu Profiwerkzeug zum Perfekten gelingen, wirst Du hier einiges benötigen. Die gute Nachricht ist, dass Du Dir hier nicht alles neukaufen musst. Mach Dir einen Plan, welche Werkzeuge Du genau benötigst und frag in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach Utensilien, die Du Dir vielleicht gegen ein Feierabendbier ausleihen kannst. Das Profi-Werkzeug kannst Du im Baumarkt Deines Vertrauens leihen. Benötigen könntest Du zum Beispiel eine Rüttelplatte und einen Anhänger, um diese zu transportieren. Je nach Bodenbelag könntest Du auch eine Fliesenschneide-Maschine gebrauchen. Die Preise für das Leihen liegen ca. bei 100€ pro Woche plus Kaution. Gemäß dem Motto: „Zeit ist Geld.“, solltest Du erstens das Gerät, das Du benötigst, vorab reservieren und zweitens erst dann ausleihen, wenn der Arbeitsschritt mit dem Gerät beginnt.

 

Materialien

Welche Materialien benötigt man, um eine Terrasse zu bauen? Nun zunächst benötigt man Schotter oder Beton als Tragschicht für die Terrasse. Anschließen benötigst Du je nach Bodenbelag, die zugehörigen Materialien. Hast Du Dich für Steinfliesen oder Betonfliesen entschieden, bietet sich zunächst eine erneute Splitt-Schicht an, auf der anschließend die Fliesen oder Platten mit Abstandshaltern verlegt werden. Zudem benötigst Du die zugehörigen Randsteine. Hast Du dich für Holzfliesen entschieden, benötigst Du zusätzliche Leisten für die Unterkonstruktion der Befestigung. Beachte, dass bei allen benötigten Materialien gegebenenfalls Wartezeiten oder Lieferzeiten auf Dich zukommen. Kümmere Dich daher rechtzeitig um die Beschaffung, damit Du die Sommermonate auf Deiner neuen Terrasse genießen kannst. Zusammengefasst benötigst Du die zugehörigen Materialien für: die Bodenplatte (Unterbau), den Bodenbelag und ggf. die Fugenverdichtung. Hinzu kommen die Materialien für Deine Überdachungs- und Gestaltungswünsche.

 

 

Unterkonstruktion der Terrasse

Damit Deine Terrasse stabil ist und vielseitig genutzt werden kann, beginnt der Terrassenbau bei der Unterkonstruktion. Hier muss eine stabile und robuste Bodenplatte beziehungsweise ein Unterbau entstehen. Dafür muss die Fläche, die später mal zu Deiner Terrasse wird, zunächst ausgemessen und abgesteckt werden. Das machts Du mit Garn und Pfeilern.  Anschließend nimmst Du Dir einen Spaten und eine Schubkarre und hebst die benötigte Tiefe aus. Diese richtet sich ganz nach der gewählten Unterkonstruktion. Wichtig ist, dass die Fläche nicht gerade ausgehoben wird, sondern mit mindestens 2 Prozent Gefälle, damit das Regenwasser ablaufen kann. Nachdem Du den Untergrund nun mit einer Rüttelplatte verdichtet hast, können hier Schotterschichten oder Beton aufgetragen werden. Für sehr unebenen Boden können auch Schotterbetten und Terrassenlager verwendet werden. Diese sollen das Verlegen der Terrassendielen vereinfachen.

 

  1. Terrassenfläche ausmessen und abstecken
  2. benötigte Tiefe ausheben (mit min. 2% Gefälle)
  3. Untergrund mit einer Rüttelplatte verdichten
  4. Schotterschicht oder Beton auftragen (alternativ Schotterbett oder Terrassenlager bei sehr unebenem Boden)

 

Terrassenboden verlegen

Hast Du eine stabile Unterkonstruktion errichtet, geht es an das Verlegen Deines Terrassenbodens. Die wohl älteste und traditionsreichste Variante zur Gestaltung des Fußbodens ist das Pflastern mit Platten oder Fließen. Ein Fußboden aus Stein hat den Vorteil, dass er sehr robust und witterungsfest ist, sehr lange hält und so gut wie keine Pflege benötigt. Wie Du Steinplatten richtig verlegst, erfährst Du im Abschnitt Terrassenplatten & Terrassensteine aus Naturstein. Etwas einfacher gestaltet sich das Verlegen von Terrassendielen. Doch auch hier gibt es ein paar Sachen, die Du beachten solltest, um lange an deinem Boden Freude zu haben. Bevor Du die einzelnen Dielen an Deiner Unterkonstruktion festschrauben kannst, solltest Du unbedingt die Schraubenlöcher vorbohren. Denn wenn sich aufquellendes Holz ausdehnt, sind ihm die Schrauben im Weg und es kommt zu Rissen. Wurden die Löcher vorgebohrt, kann das Holz arbeiten und reißt nicht. Der Bohrer sollte dabei einen Millimeter dicker sein als die Schraube. Verwende, wenn möglich, Schrauben aus Edelstahl. Diese bilden keinen Rost und verfärben sich nicht bei gerbsäurehaltigem Holz. Dies dient demnach sowohl der Optik Deiner Terrasse als auch ihrer Haltbarkeit.

 

  1. Schrauberlöcher an der Unterkonstruktion vorbohren
  2. Schrauben aus Edelstahl verwenden
  3. Terrassendielen verlegen
  4. Fuge zwischen den Holzdielen freilassen (ca. 5 mm)
  5. Fugen evtl. mit dehnungsfähigen Fugenbändern ausfüllen und kaschieren

 

Teakholz-Dielen als Boden verlegen

Lass beim Verlegen Deines Terrassenbodens Fugen zwischen den Dielen frei, damit sich das Holz ausdehnen kann.

Ebenso wichtig ist, dass Du beim Verlegen der Holzdielen eine Fuge zwischen den einzelnen Brettern frei lässt. Durch Feuchtigkeit dehnt sich Holz (und auch WPC) vor allem in die Breite aus, was bei geringem Abstand zu Wölben der Dielen führen kann. Als Fugenbreite haben sich 5 Millimeter bei Terrassen bewährt. Möchtest Du keine störenden Lücken zwischen Deinen Bodendielen, dann kannst Du diese mit dehnungsfähigen Fugenbändern ausfüllen und kaschieren. So kann auch nichts in die Fugen fallen oder sich Dreck anstauen. Beachte auch, dass du zwischen Hauswand, Mauern oder sonstigen fest installierten Elementen und Deinem Terrassenboden eine Fuge lässt, sonst drück sich das aufquellende Holz an der Wand ab und verschiebt die angrenzenden Dielen.

 

Terrassenumrandung

Terrassenumrandungen verleihen Deiner Terrasse den letzten Schliff. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wahrscheinlich klassischste Option ist die Umrandung Deiner Terrasse mit Randsteinen. Je nach gewähltem Bodenbelag kannst Du diese auch vor dem Boden verlegen. Sie geben Dir anschließend die Umrandung Deiner Terrasse vor und erleichtern Dir das Zuschneiden der Fliesen oder Dielen. Eine weitere Option ist das Ummauern Deiner Terrasse. Hier machst Du deutlich, dass Deine Terrasse vom Garten abgegrenzt ist. Je nach Höhe der Mauer kannst Du so auch für Wind- und Sichtschutz sorgen. Eine weitere optische Abrundung Deiner Terrasse ist das Anlegen von Beet-Streifen. Hier kannst Du Gemüse, Gräser oder niedrige Buchsbäumchen pflanzen. Wenn Du außerdem mit Sicht- und Windschutz Elementen arbeitest, kannst Du mithilfe der Pflanzen die grüne Oase aufrechterhalten. Auch eine Terrassenumrandung aus Metall oder aus einem Kiesbett hat ihren Charme. Finde einfach heraus, was zum Stil Deiner Terrasse und Deinem Geschmack passt und tobe dich aus.

 

Genehmigung für eine Terrasse

Braucht man eine Genehmigung für den Bau einer Terrasse?

Ob Du eine Genehmigung für den Bau Deiner Terrasse benötigst, hängt grundsätzlich von der Art, der Größe und der Position Deines Bauvorhabens ab. Außerdem gibt es hier auch leider keine allgemeinen Regelungen; diese können von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Daher ist es unumgänglich, sich vor dem Terrassenbau mit den Richtlinien und Regularien Deiner Gemeinde auseinanderzusetzen. Diese findest Du entweder online, oder Du erfragst sie telefonisch beim zuständigen Bauamt. Den jeweiligen Antrag auf Baugenehmigung findest Du, je nachdem, wie digital Deine Gemeinde organisiert ist, ebenfalls online. Das Formular der Baugenehmigung der Stadt Erfurt findest Du zum Beispiel hier. Hier musst Du unter anderem genaue Angaben zu Deinem Vorhaben und gegebenenfalls auch Deinen Nachbarn machen. Der Hintergrund dieses ist, dass Du bei Bauvorhaben in der Nähe des Grundstücks Deines Nachbarn auch die Einwilligung Deines Nachbarn benötigst. Solltest Du auch eine Überdachung planen, informiere Dich auch hier ausreichend.

Ein Grillplatz auf der Terrasse, kombiniert mit Sichtschutz zum Nachbar, ist perfekt für entspannte Stunden mit Familie & Freunden.

Ein Grillplatz auf der Terrasse, kombiniert mit Sichtschutz zum Nachbar, ist perfekt für entspannte Stunden mit Familie & Freunden.

 

Kosten für die Terrassengestaltung

Die Kosten für die Neugestaltung Deiner Terrasse lassen sich nicht pauschal festlegen, da sie von vielen verschiedenen Faktoren abhängen. Ein entscheidender Faktor ist das Material des Bodens. Grundsätzlich sind Terrassenböden aus Vollholz am teuersten, allerdings gibt es große Preisunterschiede zwischen den Holzarten. So bekommst Du heimisches Lärchen- oder Douglasienholz schon ab etwa 20 Euro pro Quadratmeter, edle Tropenhölzer wie Garapa, Bambus oder Bangkirai hingegen kosten ab 60 Euro pro Quadratmeter. Für behandelte Thermohölzer aus Esche oder Kiefer musst Du sogar bis zu 160 Euro pro Quadratmeter einplanen. Gepflasterte Terrassen sind meist etwas günstiger, wobei der Unterschied zum Teil nur minimal ist. Dabei sind Naturstein (-platten) am teuersten. Ein Quadratmeter Basaltpflaster kostet rund 170 Euro. Allerdings ist dabei schon der Preis für das Verlegen durch einen Landschaftsbauer eingerechnet. Große Betonplatten kosten inkl. Unterbau und Verlegen vom Profi etwa 160 Euro bei einer Größe von 1 m x 0,5 m. Herkömmliches Betonsteinpflaster ist deutlich günstiger: Pro Quadratmeter fallen nur 20 Euro an. Mit Unterbau und Verlegen vom Profi solltest Du allerdings auch wieder um die 110 Euro einplanen. Betonsteinplatten in den Maßen 25 cm x 50 cm kosten etwa 150 Euro inklusive Einbau. Grundsätzlich wird es deutlich teurer, wenn Du den Boden nicht selbst verlegst, sondern einen Profi damit beauftragst. So können die Kosten für die Neugestaltung Deiner Terrasse – je nach Größe – schnell im höheren vierstelligen Bereich liegen. Willst Du den Bodenbelag der Terrasse beibehalten und nur neue Möbel aufstellen oder nur Kleinigkeiten wie Pflanzen, Accessoires und die Deko verändern, kommst Du deutlich günstiger weg. Außerdem spielt die Auswahl des Sicht- und Sonnenschutzes sowie die Art einer eventuellen Terrassenüberdachung eine große Rolle bei der Höhe der anfallenden Kosten.

 

Terrasse günstig gestalten

Möchtest Du Deine Terrasse möglichst günstig gestalten, dabei aber nicht auf einen neuen Fußboden verzichten, bietet sich ein Boden aus herkömmlichen Pflastersteinen, Beton oder heimischen Holzdielen an. Auf edle Natursteinplatten oder tropische Edelhölzer solltest Du verzichten, da diese den Preis enorm nach oben treiben können. Wenn möglich, solltest Du versuchen, den Boden selbst zu pflastern oder die Dielen selber verlegen. Allerdings kommen hier zum Teil Kosten für Werkzeuge oder die Ausleihe von Maschinen dazu. Diesbezüglich solltest Du Dich vorher unbedingt informieren und die Preise kalkulieren. Um Kosten zu sparen, kannst Du außerdem einen temporären Sicht- und Sonnenschutz kaufen: zum Beispiel ein Sonnensegel, einen einfachen Sonnenschirm oder eine schlichte Pergola. Markisen oder feste Überdachungen aus Aluminium, Edelstahl oder Glas sind deutlich teurer – einerseits wegen des Materials, andererseits weil dafür meist ein Metallbauer oder ein anderer Profi beauftragt werden muss. Bei der Dekoration kannst Du sparen, wenn Du keine saisonale, sondern eine ganzjährige Bepflanzung wählst. Nimm pflegeleichte und immergrüne Pflanzen, die Du nicht zu jeder Jahreszeit neugestalten und austauschen musst. Ein weiterer Spartipp ist das Recyceln von Gegenständen: Funktioniere eine alte Zinkwanne um und nutze sie als Pflanzgefäß. So sparst Du nicht nur Geld, sondern setzt auch einzigartige und persönliche Gegenstände auf Deiner neuen Terrasse ein. Außerdem bieten Hersteller meist ihre Restposten günstiger an. Mit etwas Recherche kannst Du hier auch viel sparen.

 

Terrassengestaltung im Sommer

Sommerliche Blumen wie Lavendel oder Hortensien schmücken jede Terrasse.

Terrasse dekorieren – die schönsten Dekorationen im Überblick

Mit welchen Elementen kann eine Terrasse stilgerecht dekoriert werden?

Auch wenn Deine Terrasse mit allen notwendigen Möbelstücken und dem passenden Sichtschutz ausgestattet ist und Du den Boden fertig belegt hast, fehlt immer noch eine Sache, um die Terrasse vollständig zu gestalten: die passende Dekoration. Die Garten- und Terrassendekoration ist sehr wichtig, wenn es darum geht, das Areal individuell zu gestalten und in einen gemütlichen Rückzugsort zu verwandeln. Dementsprechend gibt es eine schier unendliche Menge verschiedener Dekorationen für die Terrasse zu kaufen. In vielen Gärten stehen zum Beispiel Gartenstecker, Figuren und Skulpturen – angefangen bei klassischen Gartenzwergen über steinerne Säulen im Look der Antike bis hin zu glänzenden Chrom-Statuen im modernen Stil. Auch schlichte Gartenobjekte wie Gießkannen oder Blumentöpfe können sehr ästhetisch aussehen und ein Bestandteil Deiner Dekoration werden. Blumentöpfe und andere Pflanzgefäße gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Materialien, unter anderem aus Steingut, Keramik, Ton oder Terrakotta, aber auch aus Plastik, Bambus oder Polyrattan. Mit Textilien wie hübschen Tischdecken, flauschigen Decken und weichen Kissen erzielst Du noch mehr Gemütlichkeit, die vor allem in Lounge-Ecken erwünscht ist. Mit auffälligen Outdoor-Teppichen, die sofort ins Auge springen, verstärkst Du das wohnliche Gefühl und gliederst noch dazu die Terrasse optisch in mehrere Bereiche. Sanfte Lichtquellen wie Lichterketten, Windlichter oder Laternen runden das Bild ab und sorgen für eine rundum ausgeglichene Abendstimmung.

 

Mit flauschigen Decken und weichen Kissen erzeugst Du noch mehr Gemütlichkeit.

 

Terrassengestaltung im Frühlings, Sommer, Herbst & Winter.

Terrassengestaltung im Frühlings, Sommer, Herbst & Winter.

 

Zusammenfassung

Wie kann eine Terrasse angelegt & gestaltet werden?

Beim Bau einer Terrasse bieten sich allerlei Gestaltungsmöglichkeiten. Vom Unterbau über die Wahl des Bodenbelags bis hin zum Sonnenschutz kannst Du Deiner Terrasse Deine ganz eigene Note verleihen. Wie wir bereits erläutert haben, kannst Du Dich bei Deiner Terrasse für einen Holzboden oder Fliesen entscheiden, Du hast außerdem die Wahl zwischen vielen Arten der Überdachung. Da jede Entscheidung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt, lohnt es sich stets, die Möglichkeiten auszuloten. Neben den Kosten sind auch der Arbeits- und Pflegeaufwand einer Terrasse eine feste Größe, die bei der Planung einer Terrasse mit einbezogen werden muss. Versuche stets, Deinem Stil treu zu bleiben und entscheide Dich nach Möglichkeit für Qualitätsprodukte, denn wer zu günstig kauft, kauft zweimal. Damit Deine Terrasse zu einem Ort der Erholung wird, achte auch auf genügend Begrünung und Dekoration. Laternen, atmosphärische Lichter oder Kerzen verleihen Deiner Terrasse auch in den Abendstunden Gemütlichkeit.

 

 

Häufige Fragen (FAQ)

💡 Welcher Terrassenbelag eignet sich am besten?zuklappenaufklappen

Wenn Du gerne barfuß läufst, eignen sich Holzdielen am besten. Steinplatten sind dann eher ungeeignet, da sie sich stark aufheizen können und im Zweifel auch sehr rutschig sind. Möchtest Du, dass das Verlegen möglichst einfach ist, sind Klickfliesen die beste Option. Geht es Dir um den Preis, sind Pflastersteine eine günstige Alternative.

Weitere Informationen dazu findest Du hier.

🌷 Wie kann eine Terrasse verschönert werden?zuklappenaufklappen

Damit Deine Terrasse noch gemütlicher und schöner wird, kannst Du zum Beispiel einen kleinen Mini-Teich anlegen oder einen Terrassengarten gestalten. Dieser verwandelt Deine Terrasse im Handumdrehen in eine grüne Oase. Natürlich kannst Du auch grundlegende Bestandteile Deiner Terrasse umbauen. Neue Möbel oder ein neuer Bodenbelag können hier für einen neuen Stil Deiner Terrasse sorgen.

Weitere Informationen dazu findest Du hier.

🔨 Wie baut man eine Terrasse?zuklappenaufklappen

Beim Bau einer Terrasse beginnt man zunächst mit der Planung. Beginne mit einer groben Skizze und überlege Dir genau, wie die Terrasse am Ende auszusehen hat. Plane auch, welche Materialien und Werkzeuge Du benötigst. Anschließend kannst Du mit der Arbeit beginnen: Zunächst wird der Unterbau angelegt, anschließend kannst Du den Bodenbelag verlegen. Die Dachkonstruktion, die Möbel und die Dekoration kommen abschließend.

Weitere Informationen dazu findest Du hier.

🌦️ Wie kann eine Terrasse vor Sonne & Regen geschützt werden?zuklappenaufklappen

Die Terrasse kann mithilfe einer Überdachung, einer Pergola, einem Pavillon, einem Sonnensegel oder Ähnlichem vor Sonne und Regen geschützt werden. Hier bringt jede Option natürlich seine eigenen Vorteile mit. Das klassische Terrassendach kann durch eine Markise ergänzt werden und ist langlebig, aber teuer. Ein wasserfestes Sonnensegel ist günstig und flexibel, kommt aber schnell an seine Grenzen.

Weitere Informationen dazu findest Du hier.

Über den Autor

Über den Autor: Dierk

Dierk ist Gründer, Ideengeber und Inhaber von PuroVivo.de. Mit über 3 Millionen Produkten im Bestand kümmert er sich zusammen mit seinem Team, um die Koordination und die Weiterentwicklung des Produktvergleiches.

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