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Garten Pool & Schwimmbad selber bauen - 35 Ideen & Anleitungen

Alles zum Thema Garten Pool - von rundem Aufstellpool aus Holz bis zum rechteckigen Einbaupool aus Beton

Warme Temperaturen, Sonnenschein und kein entnervtes Warten an der langen Schlange vor dem Freibad. Nichts macht das heimische Entspannen so luxuriös wie ein Pool für den Garten! Doch nicht jeder Pool im Garten ist gleich. So gibt es eine Menge verschiedener Arten von Gartenpools. Egal ob Aufstellpool oder Gartenpool aus Edelstahl, Hauptsache das kühle Nass kann genossen werden. Besonders schön ist es dabei den Pool im Garten gleich selber zu bauen! Das gibt Dir als Bauherren bzw. Bauherrin nicht nur die Möglichkeit handwerkliches Geschick zur Schau zu stellen und Dich selbst zu verwirklichen, auch können Maße, Ausstattung und Co. problemlos nach Deinen Vorstellungen angepasst werden. Holz oder Stahl, rund oder eckig oder ganz anders, Du darfst entscheiden. Und wenn es der Platz hergibt, warum nicht zum nächsten Toom Baumarkt oder Obi und gleich ein ganzes Schwimmbad mit ausladendem Schwimmbecken bauen? Ein Swimming Pool wertet den Garten definitiv auf. Ein Einbaupool macht auch sicherlich mehr Eindruck als ein Aufstellpool. Doch was ist auf dem Weg zum Schwimmbecken im Garten zu beachten? Wie ist der Bau des Gartenpools zu planen? Und wann lohnt es sich lieber einen Gartenpool von Intex oder Bestway zu kaufen? All das und noch viel mehr, haben wir für Dich folgend zusammengetragen.

Pool Ideen zum Nachmachen

Einen Pool direkt im eigenen Garten - ein Traum, den immer mehr Leute Wirklichkeit werden lassen wollen. Mit einem gepflegten Rasen, ansprechenden und wohlriechenden Pflanzen, gemütlichen Liegen, aber auch mit sogenannten „Chill-Out“-Areas wirkt das eigene Schwimmbad noch einladender. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es gibt unzählige Ideen und Beispiele, kleine & große Pools, Aufstellpools oder Stahlwandpools gekonnt in Szene zu setzen. Lassen Sie sich von unseren Gartenideen inspirieren und gestalten Sie Ihre eigene Poollandschaft in Ihrem Garten.

 

Den Bau von Garten Pools richtig planen

Eine gründliche Planung ist die halbe Miete

Auf dem Weg einen eigenen Einbaupool selber zu bauen, ist Planung nicht nur der erste, sondern auch der entscheidende Schritt. Im Zuge dessen erfährst Du zuerst, welche Poolarten es eigentlich gibt, welcher Pool sich zum Selberbauen eignet und welche Pools Du lieber kaufen solltest. Auch der Aufstellort wird thematisiert. Wo sollte der neue Pool idealerweise stehen? Soll es ein großes Schwimmbecken werden, oder reicht es einen Mini Pool im Garten selber zu bauen? Sind alle nötigen Anschlüsse vorhanden oder müssen diese neu gelegt werden. Auch das spätere Poolequipment um Sandfilteranlagen, Poolheizungen und Gegenstromanlagen sollte bereits zu beginn eingeplant werden. Als i-Tüpfelchen folgen aufregende Ideen für die Gartengestaltung mit einem Pool. Welcher Stil und welche Einrichtung passen zum neuen Prachtstück? Vorweg kann gesagt werden, dass da inklusive möglicher Baugenehmigungen und Kosten einiges auf Dich zukommt. Doch keine Angst. Mit der richtigen Planung wird es sich am Ende lohnen.

 

Die Planung ist nicht nur der erste, sondern auch der entscheidende Schritt.

 

 

 

Garten Pool Varianten im Überblick

Zwischen diesen Varianten kannst Du wählen

Swimmingpools sind nicht gleich Swimmingpools. Neben Unterschieden in Puncto Art und Material, sind auch Unterschiede bezüglich der Form des späteren Gartenpools zu beachten. Allgemein kann zwischen Aufstellpools und Einbaupools unterschieden werden. Für Familien, die beim Planschen auf Ecken und Kanten verzichten wollen, eignen sich Rund Garten Pools zum Aufstellen ideal. Doch der Gartenpool muss nicht rund sein. Gerade für das Schwimmen von Bahnen sind unter anderem ovale Pools oder eingebaute rechteckige Schwimmbecken besser. Einen natürlichen Touch fernab von Freibad-Atmosphäre schaffen beispielsweise Achtformpools. Inwieweit das zukünftige Poolgestell bzw. die Poolwände aus Stahl, Holz oder Styropor sind bleibt Dir überlassen. Damit Du später den richtigen Pool wählen kannst, folgt nun eine kurze Auflistung der verschiedenen Gartenpool Varianten im Überblick.

 

Aufstellpools – schnell und unkompliziert zum eigenen Pool

Im Gegensatz zu Einbaupools, welche in den Boden eingelassen werden, finden Aufstellpools bzw. Skimmerbecken ihren Platz oberirdisch auf zum Beispiel Rasen, Steinböden oder Terrassen. Wie es der Name bereits verrät werden diese Gartenpools aufgestellt. Dafür wird entweder eine widerstandsfähige Poolfolie (meist aus Polyester) in ein Gestell oder Rahmen gehangen oder der Pool wird schlicht aufgeblasen. Aufstellpools können mittlerweile eine Größe von bis zu 6 m Durchmessern haben. Dadurch können sie eine echte Alternative zu Einbaupools darstellen. Zu den Aufstellpools zählen unter anderem Pop Up Pools, Frame Pools und Stahlwandpools. Ein Gartenpool zum Aufstellen hat verschiedene Vorteile. Zum einen ist er im Vergleich zum Einbaupool deutlich flexibler und kostengünstiger. Schließlich kann er immer wieder ab- und wieder aufgebaut werden. Während Stahlwandpools abgedeckt sogar den Winter überstehen können, müssen Framepools und Pop Up Pools jedoch vor Wintereinbruch abgebaut und trocken verstaut werden. Ein weiterer Nachteil ist die Leiter. Die Poolleiter ist zwar ebenfalls flexibel aufstellbar aber gerade für alte Menschen oder Kinder ist ein eingelassener Pool mit Stufen deutlich komfortabler. Wer keinen Aufstellpool im Garten selber bauen möchte, ist mit Aufstellpools von Bestway gut beraten. Gerade bei wenig Zeit oder wenig handwerklichem Interesse empfiehlt es sich den Aufstellpool lieber zu kaufen. So gibt es Aufstellpool Komplettsets, welche neben dem Aufstellpool in rund oder eckig, auch eine Poolleiter, Poolabdeckung und einem Poolfilter daherkommen.

 

Pop-Up-Pools

Die einfachste Form, um an einen Aufstellpool zu gelangen, ist der Pop-Up-Pool oder sogenannte Quick-Up-Pool. Bei schmalem Geldbeutel und knappen Zeitbudget kann der Pop Up Pool zur idealen Poolvariante werden. Pop Up Pools sind günstig in der Anschaffung und extrem schnell aufgestellt. Da dieser Garten Pool aufblasbar ist, muss er lediglich ausgepackt und mittels Luftpumpe aufgeblasen werden. Genau so schnell wie der Pop Up Pool aufgebaut werden kann, ist er auch wieder zusammengebaut. Diese Flexibilität ist neben dem geringen Preis definitiv ein Vorteil. Viele Modelle können mittlerweile auch Größen von bis zu 450 cm Durchmesser und mehr erreichen. Zum Schwimmen reicht das zwar nicht, aber zum vergnügten Planschen alle mal. Allerdings ist die Lebensdauer im Vergleich zu einem Einbaupool natürlich deutlich kürzer.

 

 

Frame Pools

Auch Frame Pools können zu den Aufstellpools gezählt werden. Auch sie müssen auf einer geeigneten Ebene aufgestellt werden und können nicht in den Boden eingelassen werden. Bei Framepools besteht das Gestell aus einem Gerüst aus Stahlstreben, welche wiederum mit einer festen Kunststoff Poolfolie bespannt wird. Im Vergleich zu den Pop Up Pools sind Frame Pools aber nicht selbsttragend. Es gibt sie vor allem in runden und rechteckigen Formen. Letztere eignen sich zum Schwimmen besser. Runde Frame Pools fügen sich aufgrund der Form aber schöner in den Garten ein.

 

Stahlwandpools

Stahlwandpools sind besonders robuste Aufstellpools. Dank der namensgebenden Stahlwand bzw. dem Stahlrahmen, weißt der Pool eine extreme Stabilität auf. Im Vergleich zu anderen Aufstellpools ist der Aufbau zwar um einiges komplexer, allerdings können Stahlwandpools sogar draußen überwintern und haben allgemein eine lange Lebensdauer. Trotz des etwas länger dauernden Aufbaus sind Stahlwandpools aber trotzdem problemlos selber einzubauen. Stahlwandpools können somit zu den dauerhaft im Garten stehenden Pools gezählt werden. Besonders praktisch: In der Regel werden Stahwandpools als Sets inkl. Poolleiter aus Edelstahl, Schwimmbadpumpe und Abdeckplane angeboten. Im Durchschnitt belaufen sich die Anschaffungskosten für einen Stahlwandpool um die 2.000 Euro. Das macht sie für Aufstellpools etwas kostspieliger, dafür können Stahlwandpools aber sogar in den Boden eingelassen werden. Egal ob als Aufstellpool oder Einbauvariante, soll der Stahlwandpool stationär stehen bleiben, empfiehlt es sich zusätzlich eine Stanhlwandpool Umrandung zu bauen oder zu kaufen. Beliebt sind Podeste und Holzterrassen als Umrandung. Mit Maßen von 3,5 m bis 7,5 m sind Stahlwandpools auch nicht gerade klein. Große Stahlwandpools können bis zu 28.000 Liter Wasser fassen. Daher muss das Wasser hier und dort chemisch behandelt werden, um eine konstant hohe Wasserqualität zu erreichen. Ein regelmäßiges auf- und ablassen des Wassers ist bei der schieren Menge unpraktisch. Aufgrund des verwendeten und mit einer Poolfolie abgedichteten Stahlmantels, dominieren bei Stahlwandpools vorrangig runde Formen. Beliebt sind Kreise, Ovale und Achtformen. Eckige Stahlwandpools sind selten gesehen. Soll also der Pool Garten eckig sein, könnten andere Poolarten für Dich Interessanter sein.

 

Holzpool mit Terrasse © Chiyacat – shutterstock.com

 

Holzpools

Auch Holzpools können zu den Aufstellpools gezählt werden. Diese Poolgattung erfreute sich in den letzten Jahren einer immer steigenden Beliebtheit. Der Holzpool kann definitiv durch sein Material überzeugen. Dank hochwertigem Massivholz hat der Gartenpool aus Holz nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern auch einen natürlichen Touch zu bieten. Für den Bau des Holzpools wird meist behandeltes Kiefern- oder Fichtenholz genommen. Wichtig ist dabei der Grad der Vorbehandlung. So müssen einige Holzpools vor dem Zusammenbau noch lasiert werden, andere wiederum nicht. Am besten eignet sich übrigens kesseldruckimprägniertes Holz der Klasse IV. Bei der Kesseldruckimprägnierung wird die Imprägnierung unter hohem Druck in das Holz gepresst und kann so sehr tief eindringen. Der Einsatz von Massivholz macht den Holzpool im Vergleich zu anderen Poolvarianten sehr nachhaltig und ressourcenschonend. Das schlägt sich jedoch in einem höheren Anschaffungspreis nieder. Jedoch kannst Du auch hier gleich im Set den Holzpool kaufen, bestehend aus Pool-, Poolleiter für Innen und Außen und zum Teil sogar einer Sandfilterpumpe. Möchtest Du dagegen lieber einen Holzpool bauen, dann haben wir weiter unten eine Anleitung zum Holzpoolbau für Dich parat. Ähnlich wie beim Stahlwandpool, kann auch der Holzwandpool teilweise oder vollständig im Boden eingelassen werden. Dafür benötigst Du jedoch eine geeignete Feuchtigkeitssperre, damit das Holz im Erdreich von Feuchtigkeit geschützt bleibt. Holzpools sind in allen gängigen Formen zu kaufen und zu bauen von runden, über ovalen bis zu rechteckigen Holzpools.

 

Einbaupools – robust und zuverlässig

Neben den nun ausführlich beschriebenen Aufstellpools gibt es außerdem noch die Einbaupools. Ins Erdreich eingelassene Einbaupools können auf jeden Fall zur Königsklasse der Gartenpools gezählt werden. Die Integrierung in den Erdboden erfolgt bei Einbaupools teilweise oder vollständig. Gängige Einbaupoolvarianten sind unter anderem der bereits beschriebene Stahlwandpool oder das Styroporbecken bzw. Polyesterbecken. Genau wie beim Aufstellpool, können Einbaupools eine ovale, runde, rechteckige oder Acht-Form aufweisen. Einbaupools sind zumeist kostspieliger in der Anschaffung und etwas komplexer mit Blick auf den Aufbau im Vergleich zu den Aufstellpools. Dafür sind sie um einiges luxuriöser und werten den Garten um einiges auf. Bei ausreichender Pflege haben Einbaupools zudem eine sehr lange Lebensdauer.

 

 

Styroporpools

Der Weg zum eigens gebauten Gartenpool muss kein schwerer sein. Das versprechen zumindest clevere Styroporstecksysteme, die aufwändige Verfahren wie das Verputzen, Verschalen und Isolieren obsolet machen. Einen Pool mit Styropor zu bauen ist dabei etwa so wie Lego spielen für Erwachsene. Nachdem Du die einzelnen Styroporelemente wunschgerecht mit Säge oder Messer zugeschnitten hast, werden die Baustaune einfach zusammengesteckt. So entstehen mit wenig Aufwand glatte Poolwände, welche obendrein mit einer Betonpumpe gefüllt werden können. Die Form der Wände kannst Du dabei selbst bestimmen, sodass der selbstgebaute Pool rechteckig, rund oder ganz anders geformt sein kann. Pooltechnik rund um den Skimmer, der Gegenstromanlage oder den Einlaufdüsen können dank des mühelosen Zuschneidens ebenfalls unkompliziert in den neuen Pool eingebaut werden. Ein weiterer Vorteil besteht in der Elastizität und Wärmeisolierung des Styropors. Auf der einen Seite ist Styropor so elastisch, dass Spannungsrisse durch Temperatureinwirkung wie bei Beton nicht zu befürchten sind. Auf der anderen Seite ist Styropor wesentlich besser zu Isolieren. Da auch die Erstellung des Styroporbeckens mit ca. 3000 Euro zu anderen Einbauvarianten relativ günstig ist, ist er definitiv eine starke Alternative. Hat Dich das Thema Styroporpool gepackt, ist dieser Erfahrungsbericht vielleicht hilfreich für Dich.

 

 

Polyesterbecken

Pools aus Polyester erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie werden aus glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK) produziert und sind deswegen auch als GFK Pools bekannt. GFK hat den außerordentlichen Vorteil eine sehr hohe Festigkeit bei einem geringen Eigengewicht zu bieten. Das eingesetzte GFK gilt daher als hochtechnologisiertes Material und wird sogar im Schiffsbau eingesetzt. Polyesterpools werden in der Regel in verschiedenen Modellen angeboten, oder als Maßanfertigung individualisiert. Die daraus entstehenden Einstückbecken können vor allem dank ihrer sehr kurzen Einbauzeit punkten. Sie werden nach dem Ausheben der Grube in einem Stück transportiert und eingesetzt. Daneben haben Polyesterbecken noch andere Vorteile zu bieten. Da die Einstückbecken per Sandwichbauweise, also Schicht um Schicht, per Handarbeit aufgebaut werden, entstehen beispielsweise keine unschönen Schweißverbindungen am Ende. Dank GFK haben die Pools eine lange Lebensdauer und sind von Haus aus gut isoliert. Allerdings sind sie durch die Fertigung und den Transport mit ca. 10.000 Euro Gesamtkosten kein Schnäppchen mehr. Dafür bieten sie mit Bahnlängen von bis zu 9 m im Nachhinein genug Platz zum Schwimmen und Entspannen.

 

 

Betonpools

Last but not least folgt der Betonpool. Es gibt wohl nichts robusteres als den späteren Garten Pool aus Beton zu fertigen. Ob Du dabei den Beton Pool selber baust oder bauen lässt, bleibt Dir überlassen. Prinzipiell ist diese Poolgattung äußerst solide und von extrem langer Haltbarkeit gekennzeichnet. Der Beton Pool ist regelrecht unverwüstbar, so haben Nagetiere oder Wurzeln schlichtweg keine Chance gegen das Material anzukommen. Da die Becken aus Beton gegossen werden, sind auch hier alle Variationen bezüglich Form und Größe denkbar. Dieser Komfort hat aber seinen Preis. Vor allem die Arbeitskosten sind hoch, weil zum Beispiel die Schalung mit hohem Aufwand verbunden ist. So kann ein komplett aus Beton gefertigter Pool mit Spezialbeschichtung schon Kosten von mehreren Zehntausend Euro betragen.

betonierter Einbaupool © ramone – shutterstock.com

 

Verschiedene Poolformen im Überblick – Vor- und Nachteile

Alles was Du über Poolformen wissen musst

Nachdem nun die einzelnen Poolarten aufgelistet wurden und sich in der Planung für einen Pool entschieden wurde, steht als nächstes die Wahl der geeigneten Poolform an. Diese muss sich in der Regel nach den örtlichen Gegebenheiten und Größenverhältnissen des heimischen Gartens richten. Und natürlich nach Deinem Geschmack. Die einzelnen Poolformen von rund bis rechteckig haben daneben einige Vor- und Nachteile, die in diesem Abschnitt genauer erläutert werden. Frage Dich im bereits im Vorfeld, wie der spätere Pool genutzt werden soll. Zum ausgiebigen Planschen mit der Familie könnten Rundpools ohne lästige Ecken und Kanten attraktiv sein. Soll dagegen lieber mal geschwommen werden, sind zum Beispiel Oval- und rechteckige Pools geeigneter.

 

Rundpools – Ideal für gemeinsames Baden mit der Familie

Eltern kleiner Kinder kennen das Problem: Der Haushalt lauert voller Ecken und Kanten, an denen sich Kinderköpfe stoßen können. Soll daher der Garten einen Familienpool zum gemeinsamen Planschen bekommen, eignen sich Rundpools besser als ihre eckigen Pendants. Kleine Kinder sollten generell niemals unbeaufsichtigt den Pool nutzen. Darüber hinaus empfehlen sich Tiefen von 90 cm bis 120 cm. Diese reichen zum spielorientierten Baden allemal. Ab 120 cm kann sogar schon Wassergymnastik vollzogen werden. Bei einem Durchmesser von 4 m findet sogar die ganze Familie ausgelassen Platz im Rundpool.

 

Kleine Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt den Pool nutzen.

 

Achtformpools – geschwungene Form für natürliches Ambiente

Aufgrund der geschwungenen Form, der namensgebenden Acht, sind Achtformpools besonders ansehnlich und elegant. Da sie der natürlichen Form von Teichen oder Seen etwas ähneln, fügen sie sich gut in Gärten mit natürlich Touch ein. Dank der doppelten Kreisform ist ausgediegenes Baden aber auch das Führen einiger Schwimmzüge möglich. Ein beliebtes Maß sind unter anderem Achtformpools mit 3 m Breite, 5 m Länge und einer Wassertiefe von mindestens 130 cm bis 150 cm. Tipp: Wem das natürliche Aussehen des Gartenpools wichtig ist, kann auch problemlos zu nierenförmigen Poolvarianten greifen.

 

Ovalpools – die Allrounder

Pools in stylischer Ovalform können zu den Allroundern der Gartenpools gezählt werden. Schließlich ist in ihnen zum einen kantenloses Baden und zum anderen wiederum das Schwimmen von Bahnen möglich. Ovalpools haben daher auch einen etwas natürlicheren Touch als rechteckige Schwimmbecken. Damit es zum Schwimmgenuss kommen kann, sollte der ovale Pool mindestens 7 m lang sein, bei einer Breite von mindestens 2,50 m. Ab einer Breite von 4 m können schon zwei Personen nebeneinander schwimmen. Tipp: Soll ein späteres Springen vom Beckenrand möglich sein, wird eine Tiefe von 2,50 m empfohlen.

 

Rechteckpools – perfekt zum Schwimmen

Rechteckpools eignen sich vor allem für ausladende Schwimmbecken im heimischen Garten. Formbedingt ist in ihnen das Schwimmen von Bahnen am besten möglich. Dafür muss allerdings der Platz stimmen, da Rechteckpools ebenfalls formbedingt mehr Platz einnehmen als runde Pools. Auch hier sollte der Pool mindestens 7 m lang und 2,50 m breit sein, vor allem wenn geschwommen werden soll. Hierbei bewahrheitet sich natürlich je größer, desto besser (zum Schwimmen).

 

 

 

 

Wo stelle ich den Garten Pool auf? Aufstellort und Größe bestimmen.

Wie sollte der Poolboden beschaffen sein?

Mit der Wahl des richtigen Pools, sollte auch die Wahl des Aufstellortes eingehen. Grundlegend sollte dafür zuerst eine ebene Fläche gewählt werden, um ein Umkippen des Pools bzw. einen unebenen Boden zu vermeiden. Bietet der Garten so eine Fläche nicht, müssen Unebenheiten mit Schaufel und Co. beseitigt werden. Ob der Boden im Anschluss wirklich eben ist, kann zum Beispiel mit einer Richtplatte geprüft werden. Neben einer ebenen Beschaffenheit muss der Untergrund zusätzlich geeignet sein das spätere Gewicht des Pools zu tragen. Um den Boden optimal darauf vorzubereiten, werden in einem letzten Schritt Steine und andere spitze Gegenstände vom Boden entfernt. Allgemein empfiehlt es sich, den Pool auf einer ca. 20 cm dicken Betonschicht zu platzieren. So gehst Du bezüglich der Beschaffenheit des Bodens kein Risiko ein.

Neben der Beschaffenheit des Bodens sollte der Sonnenverlauf im Garten überprüft werden. Soll das Poolwasser sich schnell und möglichst von allein aufwärmen, ist ein sonniger Aufstellort der richtige Platz. Einige Ratgeber empfehlen eine Ausrichtung gen Südosten, um die längste Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Tipp: Um nervende Neuverlegungen zu vermeiden und einen reibungslosen Bau zu ermöglichen, solltest Du bereits bei der Wahl des Aufstellortes die Zugänglichkeit zu verschiedenen Versorgungsleitungen rund um Strom und Wasser überprüfen. Der Aufstellort an sich kann dabei bereits einige Arten von Poolbecken ausschließen. Beispielsweise macht ein hoher Stand des Grundwassers eine Dichtbetonwanne notwendig.

Daneben kommt es logischerweise auch auf die Größe an. Prinzipiell liegt es an Dir, ob ein kleiner Pool im Garten selber gebaut werden soll, oder doch vielleicht ein großer Gartenpool. Für kleine Gärten und Terrassen eignet sich in der Regel ein kleiner Pool zum Aufstellen. Am wenigsten Platz bei hoher Flexibilität stellt zum Beispiel ein Pop-up-Pool zur Verfügung. Auch kleinere Framepools, Stahlwandbecken und co. geben Dir die Möglichkeit einen Pool trotz kleinem Garten zu haben. Wichtig bei der Größe des Pools ist, dass er ab einer Beckenhöhe von 150 cm mindestens zu einem Drittel in den Boden eingelassen sein sollte. Sonst könnte der Druck der Wassermenge die Außenwand zu stark belasten. Plane beim Bau des Pools zudem etwas Platz für Pflastersteine ein. Um den Pool herum verlegt, schützen sie das Poolwasser durch Verunreinigungen von Erde und Gras.

Zusammengefasst wählst Du also den Aufstellort des Pools anhand folgender Faktoren aus:

  • Platz, Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Bodens
  • anhand der Versorgungsanschlüsse rund um Wasser und Strom
  • sowie an der gewünschten späteren Sonneneinstrahlung auf den Pool

 

Die Wahl der Pooltechnik - folgende Gadgets sind wichtig!

Poolpumpe, Poolsauger und Skimmer - erfahre was Du brauchst

Die spätere Wasserqualität ist ein wichtiges Gütekriterium für eine reibungslose und angenehme Poolnutzung. Mit zunehmender Poolgröße wird es jedoch unökonomisch und -ökologisch einen regelmäßigen Wasserwechsel inklusive vollständigem Ablassen durchzuführen. An dieser Stelle hilft Dir Pooltechnik rund um Pumpen, Filter und Co. die Wasserqualität lange aufrecht zu erhalten. Es empfiehlt sich bereits im Vorfeld die später eingesetzte Pooltechnik mit einzuplanen, um einen reibungslosen Bau zu ermöglichen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Nerven. Zur am häufigsten genutzten Pooltechnik zählen unter anderem die Poolpumpe, der Filter, Skimmer, Ablauf und Poolbeleuchtung. Auch die Poolheizung erfreut sich einiger Beliebtheit, ebenso wie die Gegenstromanlage für ambitionierte Heimschwimmer und -schwimmerinnen.

Die Poolpumpe saugt das Poolwasser zumeist in den Poolfilter, um es zu reinigen. Der Zulauf zum Filter erfolgt dabei in der Regel über den sogenannten Skimmer, welcher am Beckenrand montiert, das Wasser von der Pooloberfläche dank Pumpe zum Filter leitet. Nach dem Reinigungsprozess durch den Filter, fließt das Wasser über eingebaute Einlaufdüsen in den Pool zurück. Um den Filter regelmäßig reinigen zu können, befindet sich im Normalfall noch ein Ablauf an der Poolpumpe. Der Ablauf ermöglicht zudem eine Entleerung des Swimming Pools. Kurzum: Bei größerem Badespaß ist ein Gartenpool mit Pumpe unerlässlich!

 

Poolheizungen sorgen für angenehme Badetemperaturen

Dank der Poolheizung kann der neue Pool auch abseits des Hochsommers problemlos mit angenehmer Wassertemperatur genutzt werden. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten den Pool zu beheizen. Gängig sind unter anderem Wärmepumpen und Elektrowärmetauscher. Während die Wärmepumpe vor allem die Wärme der Luft einzieht und diese über Wärmetauscher ins Wasser abgibt, sind Elektrowärmetauscher an den Poolrohren zwischen Einlauf und Filter angebracht. Elektrowärmetauscher sind meist teuer in der Unterhaltung. Günstiger und umweltschonender sind Solarvarianten. Dort wird oft auf Solarabsorber gesetzt. Diese werden zum Beispiel auf dem Haus- oder Garagendach platziert und dort von der Sonne erhitzt. Da das Poolwasser durch die Absorber gepumpt wird, nimmt es die Wärme auf. Somit fallen nur Unterhaltskosten für die Pumpe an. Es wird empfohlen mindestens 50% der Wasseroberfläche als Absorberfläche einzuplanen. Bei nichtüberdachten Pools wird im Zweifel mehr Absorberfläche benötigt.

Pool mit geschwungener Form © Elena Elisseeva – shutterstock.com

 

Dank Beleuchtung auch in den Abendstunden baden

Nach der Arbeit noch schnell in den Pool? Damit der Badespaß in den Abendstunden nicht zu kurz kommt, empfiehlt es sich den Gartenpool mit allerhand Poolbeleuchtung auszustatten. Neben externen Lichtquellen außerhalb des Garten Pools ist natürlich Unterwasserbeleuchtung der Hingucker schlechthin. Um das Bauvorhaben einfacher zu gestalten, empfehlt es sich auch die Poolbeleuchtung bereits im Vorfeld zu planen. Grob muss zuerst zwischen Solar- oder elektrischer Beleuchtung unterschieden werden. Letztere ist Kabelabhängig und sollte beim Einbau dem Fachmann bzw. der Fachfrau überlassen werden. Plane daher weitere Kosten für den fachgerechten Einbau, sowie für Stromkosten der Poolbeleuchtung ein.

 

Gegenstromanlagen bringen zusätzlichen Badespaß

Grundsätzlich bezeichnet eine Gegenstromanlage eine Pumpe, welche Wasser und Luft zum Teil mit sehr starkem Druck in das Schwimmbecken pumpt. Dadurch ist ein Schwimmen auf der Stelle für ambitionierte Schwimmer und Schwimmerinnen möglich, aber auch für Aqua Jogging oder gezielte Pool Massagen werden Gegenstromanlagen genutzt. Dank Gegenstromanlagen wird vor allem in kleinen Becken die Schwimmstrecke bis ins Unendliche gesteigert. Prinzipiell kann bei Gegenstromanlagen zwischen Einbau- und Einhängevarianten unterschieden werden. Einhängevarianten sind dabei praktischer: Sie können bequem nachgerüstet und ausgetauscht werden. Dafür sind sie im Gegensatz zu Einbaugegenstromanlagen weniger ästhetisch.

 

Baugenehmigung - ja oder nein?

Regionale Unterschiede beachten

Eines vorweg: es ist stets sinnvoll sich beim zuständigen Baurechtsamt über die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen zu informieren. Das zuständige Baurechtsamt gibt Dir auch im Falle eines genehmigungspflichtigen Bauvorhabens Auskunft über die erforderlichen Dokumente (z. B. Plan- und Bauzeichnungen), die im Genehmigungsprozess eingereicht werden müssen. Ist ein Pool nicht genehmigungspflichtig, kann er dennoch meldepflichtig sein. Stichwort Baumeldung und Baufertigmeldung. Auch hier hilft das zuständige Amt. Ob der Bau eines Pools einer Baugenehmigung bedarf ist vor allem von der Größe des Pools abhängig. Prinzipiell sind Pools im Außenbereich mit einer Füllmenge von weniger als 50 Kubiklitern nicht genehmigungspflichtig. Das wäre zum Beispiel ein Pool mit den Maßen 4 m Breite mal 8 m Länge mal 1,50 m Tiefe. Zudem sind prinzipiell alle Außenpools ab 100 Kubiklitern Füllmenge genehmigungspflichtig. Die Grenzen dazwischen variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland. Tipp: Einstückbecken und Fertigpools, die in einem Stück geliefert und aufgebaut werden, brauchen keine Baugenehmigung. Das Genehmigungsverfahren bietet potenzielle Stolpersteine. So wird eine Baugenehmigung unter anderem nicht verteilt, wenn der Poolbau die Verträglichkeit mit der direkten Nachbarschaft stört oder naturschutzrechtlichen Bestimmungen des Grundstücks missachtet. Gehört das Grundstück mehreren Eigentümern, müssen alle Eigentümer dem Poolbau zustimmen.

Kosten richtig kalkulieren

Vorsicht vor versteckten Kosten

Auch die Kalkulation der späteren Kosten ist ein essenzieller Teil der Planung. Die Kosten für einen Pool im Garten setzten sich dabei aus mehreren Faktoren zusammen. An erster Stelle stehen natürlich die Anschaffungskosten. Diese variieren je nach Art und Größe des Pools. Pop-Up-Pools sind meist schon für 100 Euro oder weniger zu haben. Stahlwandbecken hingegen können schon mehrere Tausend Euro kosten. Ist die Pool Anschaffung zudem mit komplexem Transport und Einbau verbunden, wie bei einem Polyesterbecken oder einem Betonbecken, kann der Pool schon mal 10.000 Euro und mehr kosten. Daneben darf auch nicht vergessen werden, dass ein Pool im Garten Kosten bezüglich des Unterhalts verursacht. Die Unterhaltskosten sind wiederum von einigen Variablen abhängig. Vor allem die Größe und die Nutzungshäufigkeit treiben Unterhaltskosten in die Höhe. Ein häufig genutzter, großer Pool ist also teurer im Unterhalt als ein kleiner, gelegentlich genutzter. Daneben fallen Kosten für den Strom an, wenn zum Beispiel Filteranlagen oder eine Poolheizung genutzt werden. Vor allem letztere ist ein Kostenmagnet. Eine gute Alternative ist daher ein Solarabsorber, welcher die Badesaison durchaus verlängert, ohne große Betriebskosten zu verursachen. Die Unterhaltskosten für einen kleinen Pool belaufen sich meist auf 500 Euro bis 1000 Euro pro Jahr.

 

 Die Unterhaltskosten für einen kleinen Pool belaufen sich meist auf 500 Euro bis 1000 Euro pro Jahr.

 

Ideen für den Pool-Außenbereich

Ein Gartenpool wird definitiv zum Hingucker im grünen Wohnzimmer. Egal ob auf der Terrasse oder einer Rasenfläche platziert, wird er die Blicke auf sich ziehen. Um den Bade- und Wohlfühlgenuss jedoch zu optimieren, dürfen Ideen für den Pool Außenbereich bei der Planung nicht vergessen werden. Bezüglich der Poolgestaltung gibt es einige Möglichkeiten. Beginnend bei Ideen für die Poolumrandung und verschiedenen Möglichkeiten den Pool zu verkleiden und endend bei der Landschaftsgestaltung rund um den Pool. Bei Naturpools bzw. Pools in natürlichen Formen wie Achtform- oder Nierenpools kommt der umliegenden Bepflanzung ein großer Stellenwert zu. Für Urlaubsgefühle kann der Pool mit einem kleinen Sandstrand oder einer Holzterrasse bedacht werden. Es gibt einige Ideen für die Poolumrandung. Auch gemauerte Steinwände und Steinterrassen geben einem Pool ambiente. Folgend haben wir für Dich daher einige Pool Gestaltungsideen zusammengetragen.

 

Garten Pools im Landhausstil

Der Landhausstil eignet sich definitiv für eine Gartengestaltung mit Pool und Terrasse. Für einen Garten Pool im Landhausstil eignen sich vor allem Naturpools und -teiche. Wähle am besten einen Achtform- oder einen nierenförmigen Pool für einen natürlichen Touch. Lasse beispielsweise den Nierenpool in den Boden ein. Nutze das Areal rund um den Pool dazu, einen zusätzlichen Gartenteich anzulegen. Einzelne Bereiche neben dem Pool voller Seerosen, Schilf und Co. geben Dir beim Baden das Gefühl in der Natur zu schwimmen, da Teich- und Poolbereich gefühlt verschmelzen. Aber auch bei herausragenden Aufstellpools darf die umliegende Naturlandschaft im Landhausstil nicht zu kurz kommen. Egal wie Du es machst, Landhausgärten leben von schönen Holzterrassen. Daher machst Du mit einer ausladenden Holzterrasse mit Rattanmöbeln am Pool nichts verkehrt. Auch ein schöner Holzsteg am Pool holt Dir die Natur nach Hause. Abgerundet wird der Landhausgarten mit Pool von Wegen mit Natursteinplatten und einer üppigen Vegetation bestehend aus Kräutern, Gemüse und Zierpflanzen.

 

Garten Pools im mediterranen Stil

Viele Menschen verbinden ein mediterranes Flair unzertrennlich mit Urlaubsgefühlen. So ist es nicht verwunderlich, dass die mediterrane Gartengestaltung mit Pool sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Der mediterrane Stil versucht dabei die Illusion zu erschaffen, sich in einem warmen Land aufzuhalten. Somit passt ein Gartenpool perfekt ins Bild, um den Sommer zu betonen. Besonders schick sind eingelassene Rundpools, welche mit einer Steinmauer bzw. einer Steinterrasse umrandet sind. Nichts steht so sehr für den mediterranen Stil wie schmuckhafte Fliesen. Auch rechteckige Schwimmbäder auf einem Steinpodest fügen sich passend ins Bild ein. Besonders mediterran wirken zudem allerhand Brunnen und Wasserspiele. Hinzukommen eine Vielzahl von Sträuchern und Palmen. Auch Oliven- und Feigenbäume schaffen mediterranes Flair. Allerdings solltest Du hier den pflegeaufwand der Vegetation beachten. Bei einem grünen Daumen und viel Zeit und Spaß am Gärtnern, steht dem jedoch nichts entgegen.

 

Garten Pools im Modernen Stil

Ein Moderner Wohnstil zeichnet sich seit jeher durch gelebten Minimalismus, Geradlinigkeit und Komfort aus. Sowohl In- als auch Outdoor ist dieses Design nicht nur äußerst ansehnlich, sondern auch zeitlos. Ein moderner Garten mit Pool benötigt neben klassischer Flora und Fauna auch Akzente aus Holz und Stein. So gesellt sich zum rechteckigen Gartenpool eine opulente quadratische Holz- oder Steinterrasse. Das Bild des luftigen und aufgeräumten Gartens wird durch stromlinienförmige Gehwege, kleine Kies- und Sträuchergärten und einer durchwegs gelebten Geometrie komplettiert. Letztere drückt sich durch verschieden genutzte, von einander optisch abgegrenzte Flächen aus. Fällt es Dir noch schwer einen modernen Garten mit Pool vorzustellen, können Gartenplaner Dir helfen.

Moderner Pool und Garten © alexandre zveiger – shutterstock.com

 

Anleitung zum Pool bauen

Alle Schritte einzeln beschrieben

Nach all den Schritten zur bestmöglichen Planung geht es nun ans Eingemachte. Folgend stellen wir die eine Anleitung vor zum Bau eines betonierten Einbaupools. Weiter unten kannst Du auch nachlesen, wie ein hölzerner Aufstellpool selbst gebaut werden kann. Grundlegend solltest Du bei Problemen bezüglich der Planung oder des Baus im Zweifel immer einen Experten bzw. eine Expertin zur Rate ziehen. Das spart Zeit und Geld und sichert Dir späteres Badevergnügen.

 

Erdarbeiten ausführen

Nachdem Du im Zuge der Planung den auserkorenen Platz für den Swimmingpool gekennzeichnet und mit Stahlstangen abgesteckt hast, beginnt der Poolbau mit den Erdarbeiten. Dafür kann die Hilfe eines Bauunternehmens angefordert werden. Auch ein Minibagger vereinfacht den Aushub beträchtlich. Je nach Poolgröße kann auch Muskelkraft genutzt werden. Freunde und Spaten sei Dank. Die ausgehobene Erde lagerst Du im Anschluss zwischen. Sie wird später noch zum Ausfüllen der äußeren Wandpartien benötigt.

 

Die ausgehobene Erde lagerst Du zwischen. Sie wird später noch zum Ausfüllen der äußeren Wandpartien benötigt.

 

Bodenplatte und Betonieren

Auf dem Weg zur zukünftigen Bodenplatte benötigst Du auf jeden Fall Baubohlen, Baufolie, Stahlmatten und Abstandshalter. Die Baubohlen werden zuerst ausgerichtet und fixiert. An ihnen wird dann die Baufolie angetackert. Dadurch hat die aufsteigende Feuchtigkeit des Bodens keine Chance den Beton zu schädigen. Bevor nun der Beton eingefüllt wird, werden die Stahlmatten inklusive Abstandhalter ausgelegt. Beim gießen der Bodenplatte sollte der Beton sorgfältig verdichtet werden. Bei größeren Gartenpools ist auch hier die Hilfe von Profis, sowie Betonpumpe und Rüttelflasche sinnvoll. Nach dem Gießen wird der frische Beton ebenfalls mit Baufolie abgedeckt. Das schützt den Beton vor zu schneller Austrocknung und Witterungseinflüssen. Je nach Herstellerangabe, lässt Du den Beton nach getaner Arbeit mehrere Tage abbinden. Die spätere Bodenplatte wird ungefähr zwischen 20 cm und 30 cm dick sein.

 

Beckenwände mauern

Im nächsten Schritt der Poolbau-Anleitung werden die späteren Poolwände gemauert. Dafür werden in der Regel Schalsteine genutzt. Aber es gibt auch Alternativen, wie zum Beispiel Steine aus Styropor, die wie ein Stecksystem zusammengebaut werden können. Welche Steine für die Poolwand genutzt werden, ist voll und ganz von Dir abhängig. Styropor- und Schalsteine können durchgehend gemauert werden. Löcher für Zu- und Abläufe oder die spätere Pooltechnik können trotzdem im Nachhinein leicht und genau eingesetzt werden. Bei Schalsteinen mauerst Du zudem jede dritte Reihe mit Betongefüllten U-Steinen. Diese werden dann als Zwischen-Ringanker genutzt. Tipp: Möchtest Du Dir diesen Schritt des Einbaus ersparen? Dann setz nach Ausheben des Erdlochs und gießen der Bodenplatte eine Stahlwanne bzw. ein Einstückpool aus Polyester ein!

 

Wenn die Beckenwände erst einmal stehen, geht es ans Verputzen. Dafür bietet es sich an 10mm starke Schnellputzprofile mit etwas Blitzzement an den Poolwänden zu fixieren. Im Anschluss verputzt Du die Innenwände mit wasserfestem Putz. Gern genommen wird Kalk-Zementmörtel. Dieser eignet sich auch für die Außenwand. Ist der Kalk-Zementputz abgebunden, werden die Außenwände zusätzlich mit einer Bitumenschicht versehen. Das geschieht ebenfalls mit Kelle und Co. Auch die Bitumenschicht soll die Mauer vor aufsteigender Feuchtigkeit bewahren. Sind nun die Wände gemauert und verputzt, wird zum Abschluss dieses Schrittes eine Noppenfolie an der Außenseite des Garten Pools befestigt. Die Noppenbahn wird die Bitumenschicht vor Schäden durch Steine und ähnlichem schützen.

nach dem Mauern der Wände folgen Installation und Isolation © Ruslan Merzliakov – shutterstock.com

 

Installationen anbringen

Mittlerweile befindet sich also ein ins Erdreich eingelassenes, gemauertes und verputztes Schwimmbecken in Deinem Garten. Der nächste Schritt des Poolbaus sieht die Installation der Zu- und Abläufe vor. Grob gesagt, müssen dafür die Rohre verlegt und fixiert, die Muffen verklebt und die Gewindeverbindungen abgedichtet werden. Für die Fixierung der Rohre an der Beckenwand werden HT-Rohrschellen empfohlen. Im nächsten Schritt werden die Muffen miteinander verbunden. Die Gewindeverbindungen, restlichen Rohrteile und Anschlüsse werden idealerweise mit Hanf oder Teflonband abgedichtet. Bevor nun foliert wird, wird mit 30cm bis 40cm Schichten Erde die Bereiche an den Außenwänden aufgefüllt. Jede Erdschicht sollte dabei etwas mit einem Handstampfer verdichtet werden. Tipp: Beginne am besten mit einer 10 cm Schutzschicht aus Sand oder Kies. Die Sandschicht bietet weiteren Schutz vor scharfen Steinen.

 

Folieren und Befüllen

Im letzten Schritt, vor der Befüllung mit Wasser, werden Poolboden und Innenwände foliert. Dafür wird zuvorderst die Innenseite des Beckens gereinigt. Im Anschluss wird Folie und Vlies ausgelegt. Beim Zuschnitt sollte bereits darauf geachtet werden mit möglichst wenig Schnittstellen auszukommen. Das erleichtert das Abdichten erheblich. Mittels Heißluftgeräts wird dann der eigentliche Abdichtvorgang ausgeführt. Durch das Heißluftgerät wird die Poolfolie fast flüssig, sodass Stöße und Schnittstellen untrennbar miteinander verschmelzen. Ist die Folie nach dem Folieren vollständig erkaltet, beginnst Du die Foliennähte zu kontrollieren. Erst wenn alles dicht ist, wird Stück für Stück Wasser in den Pool gelassen. Überprüfe dabei stets, ob sich an einer Stelle im Swimmingpool blasen bilden. Ist dies nicht der Fall wird das Wasser bis zum nächsten Tag in Ruhe gelassen. Hat sich der Wasserstand verringert, wird das Wasser noch mal komplett abgelassen und alle Lecks versiegelt. Der Schritt wird solange wiederholt bis das Schwimmbecken komplett wasserdicht ist. Ist der Wasserstand dagegen unverändert steht dem Badespaß nichts mehr im Weg. Sobald der Garten Swimmingpool dann fertig ist, kannst Du auch nach Herzenslust beginnen, den Pool Außenbereich einzurichten und zu dekorieren. Auch hier kannst Du beispielsweise die Pool Terrasse selber bauen.

 

 

 

Aufstellpool aus Holz selber bauen

Stylische Alternative zum Einbaupool

Nachdem ausführlich beschrieben wurde, wie Du Dir selbst einen betonierten Einbaupool bauen kannst, geben wir Dir noch eine Anleitung für einen unkonventionellen Aufstellpool aus Holz mit auf dem Weg. Kleine Anmerkung: Diesen Pool hat eine italienische Familie innerhalb eines Wochenendes selbst gebaut!

 

Holzpool – benötigte Materialien

Der entstehende Pool wird zum größtenteils aus Holzpaletten gefertigt werden. Mit Maßen von 130 cm mal 110 cm sind sie etwas größer als standardisierte Europaletten. Je nach bevorzugter Größe des Pools benötigst Du dafür mehr oder weniger Palletten. Im Video der Familie sind es 12 Palletten für die Poolwand. Kaufe zudem genug Holzplatten um den späteren Pallettenpool an der Innensteie verkleiden zu können. Für die spätere Befestigung bzw. Verzurrung brauchst Du noch Rollladengurte, Winkeleisen, Stahlstangen und – Seile, Kunststoffrohre, sowie Dachdurchführungen. Für die Behandlung des Holzes darf Holzlasur nicht fehlen. Für den späteren Pool werden dann noch Poolfolie, Filter und Wasserpumpe benötigt. Je nachdem für welches Material Du Dich entscheidest, sollten die Kosten ungefähr zwischen 600 Euro und 800 Euro liegen.

Achtung: Diese Poolvariante kommt ohne betonierte Bodenplatte aus. Umso wichtiger ist es einen stabilen und ebenen Untergrund als Aufstellort zu wählen!

 

Aufbau des Pallettenpools

Zuerst einmal werden die Paletten Kreisförmig auf die Stelle gelegt, an welcher der spätere Pool stehen soll. Stelle die Palletten nun auf und verbinde sie jeweils oben und unten mit Winkeleisen miteinander. Wenn der Kreis bzw. das Oval steht, schneidest Du Holzplatten passgenau zusammen und verkleidest die Innenseite der Palletten. Nachdem alles verkleidet ist, wird das Holz mit Lasur und Öl versehen. Es folgt die Folierung, die in etwa wie oben bei den Einbaupools vorgenommen wird. Ist die Folierung fertig, wird der Holzpool stufenweise mit Wasser befüllt und gegebenenfalls werden auftretenden Leckagen versiegelt. Ist der Pool abgedichtet, werden für die Stabilität noch Rollladengurte um den Pool herum gelegt und festgezogen. Als Resultat erhältst Du preisgünstig und schnell einen eigenen Aufstellpool aus Holz! Alles was Du benötigst ist etwas handwerkliches Geschick und ein freies Wochenende. Versprochen!

Tipp: Genügt Dir ein eigens gebauter Holz-Aufstellpool noch nicht? Dann tobe Dich weiter aus, indem Du noch Poolleiter, Pooldeck oder Poolterrasse selber baust!

 

Pool Pflegen und Reinigen

Gute Pflege sichert anhaltenden Badespaß

Mittlerweile bist Du am Ziel Deiner Träume angekommen: Ein brandneuer selbstgebauter Swimming Pool hat den Weg in den Garten gefunden. Doch damit einhergehend ist auch ein gewisses Maß an Pflege unerlässlich. Schließlich soll der neuerrungene Badespaß auch lange anhalten. Neben externen Faktoren wie zum Beispiel Bäumen neben oder über dem Pool, Zeiten großer Mengen Blütenstaub oder hohen Temperaturen bestimmt vor allem die Nutzungsintensität den Pflegegrad des neuen Pools. Neben bereits beschriebenen Filteranlagen, welche zum Beispiel Blätter und Co. aus dem Wasser filtern, ist daher auch die Reinigung des Wassers unerlässlich. Welche Gadgets und Verfahrensweisen helfen können, um eine hohe Wasserqualität zu (er)halten, haben wir folgend für Dich aufbereitet.

Tipp: Bereits eine Poolabdeckung kann immens helfen den Verschmutzungsgerad gering zu halten. Das gilt vor allem bei Perioden längerer Nicht-Nutzung wie unter anderem über die Wintermonate.

 

Pool Sauger & Pool Roboter

Schmutz in Form von zum Beispiel Erde, Gras, Blüten und Co. bleibt in der Regel nicht an der Oberfläche des Pools. Er setzt sich meist am Boden ab und schmälert dort das Badeerlebnis erheblich. Daher ist bei regelmäßiger Poolnutzung stetige Reinigung mit dem Poolsauger unerlässlich. Der Poolsauger ermöglicht es Dir den Boden des Pools abzusaugen. Eine Reihe von Bürsten und Aufsätzen sorgen dafür, dass auch Ecken und Kanten problemlos sauber werden. Ein guter Poolsauger ist hierbei an seinem mitgelieferten Zubehör erkennbar: Gute Modelle kommen nicht ohne verschiedene Universal- und Flächendüsen, mehrere Aufsätze für Ecken und Fadenalgen, Schmutzfangbeutel oder Nass-Saugdüse daher. Weil Poolsaugen auf Dauer recht nervig werden kann, sind in den letzten Jahren Poolroboter und vollautomatische Poolsauger immer beliebter geworden. Moderne Poolroboter sind dabei über App zum Beispiel über das Smartphone steuerbar. So kann bereits auf dem Nachhauseweg der Befehl zur Poolsäuberung gegeben werden. Dem nassen Feierabendvergnügen steht somit nichts mehr im Weg.

 

Bei regelmäßiger Poolnutzung ist stetige Reinigung zum Beispiel mit dem Poolsauger unerlässlich.

 

 

Pool chloren

Vor allem bei Härtefallen gibt es kein Vorbeikommen am altbewährten Pool Chlor. Häufig verschlechtert sich die Wasserqualität in den Sommermonaten dramatisch: milchiges, grünes oder mit Algen verunreinigtes Wasser sind keine Seltenheit. Chlor gilt jedoch als Jahrzehnten als zuverlässiges Desinfektionsmittel für Schwimmbecken aller Art. Für die Gesundheit der badenden Personen ist jedoch die richtige Handhabung essenziell. Empfohlen wird eine Konzentration von freiem Chlor im Swimmingpool von 0,5 mg und 1,0 mg pro Liter. Bei erhöhter Nutzung und wärmeren Temperaturen werden auch 0,7 mg bis 1,2 mg genannt. Freies Chlor bezeichnet hierbei zur unmittelbaren Desinfektion ins Wasser gegebene Chlor. Dieses ist auch bei höheren Konzentrationen geruchslos. Das nach der Desinfektion noch im Wasser befindliche Chlor gilt als verbraucht. In Verbindung mit Harnstoffen entwickelt verbrauchtes Chlor den typischen Schwimmbadgeruch und kann zu Reizungen der Schleimhäute, insbesondere der Augen führen. Daher muss das verbrauchte Chlor ebenfalls aus dem Pool mittels Stoßchlorung entfernt werden. Experten raten zu schnelllöslichem Chlor, welches temporär und überdosiert ins Poolwasser gegeben wird. Schnelllösliches Chlor ist nach ca. 3 Tagen nach Verabreichung abgebaut. Nach dem kompletten Abbau ist das Baden unbedenklich möglich. Beim Chlorieren wird eine Menge von 20g Schnellchlor pro Kubikmeter Wasser empfohlen. Auch die Zugabe von Flockmittel für ein reines Wasser, sowie die Zugabe von Algenverhüter sind zuträglich. Nach dem Chlorieren müssen die Poolfilter 48 Stunden durchgehend im Betrieb sein, um das Chlor optimal zu verteilen.

 

Pool Sandfilteranlagen

Wie bereits erwähnt, sollte sämtliches Poolequipment bereits während der Planung miteinbezogen werden. Bezüglich der Filteranlagen- und -pumpen setzen die meisten Poolbesitzer und -besitzerinnen auf Sandfilteranlagen. Vor allem bei großen Schwimmbecken sind Sandfilteranlagen die erste Wahl. Sandfilteranlagen bzw. Sandfilterpumpen gelten als zuverlässig bei langfristig eher niedrigen Kosten. Bei einer Sandfilterpumpe wird der Schmutz im namensgebenden Quarzsand gebunden und durch Rückspülung gefiltert. Neben Sandfilteranlagen sind auch Filterballs zu erwerben, welche aus Kunststoff bestehen und watteähnlich anmuten. Für kleinere Aufstellpools sind auch Kartuschenfilter erhältlich. Kartuschenfilter sind nicht so leistungsfähig wie Sandfilterpumpen aber ideal für kleinere Pools. Allerdings muss die Kartusche regelmäßig ersetzt werden. Bei Kartuschenfilteranlagen wird das Wasser mit Hilfe eines Papierfilters gereinigt.

 

Pflegetipps – Poolpflege kinderleicht

Damit die Pflege auch wirklich gelingt, haben wir zum Abschluss noch ein paar Ratschläge für Dich:

 

  • Filteranlagen und Pumpen sollten in der Lage sein das Poolwasser 3 mal am Tag umzuwälzen. Beachte das beim Kauf
  • großen Schmutz und Laubreste werden idealerweise per Hand und Kescher entfernt
  • wöchentlich sollten Chlor- und pH-Werte im Wasser gemessen und bei Bedarf reguliert werden
  • ebenfalls sollte wöchentlich zum Poolsauger gegriffen werden. Alternativ erledigt das auch der Poolroboter. Auch Skimmerkorb, Filter oder Kartuschen freuen sich über eine wöchentliche Zuwendung
  • am Ende der Badesaison werden Aufstellpools abgebaut und bei Einbaupools wird der Wasserstand zumindest bis unterhalb der technischen Geräte abgelassen. Zudem werden Einbaupools abgedeckt. Generell lohnt es sich das Poolwasser komplett zu abzulassen. Das erleichtert die Reinigung und macht eine aufwendige Aufarbeitung des abgestandenen Wassers im Frühjahr obsolet.
  • Filtersand muss je nach Beanspruchung alle zwei bis fünf Jahre erneuert werden

 

Fazit

Das Wesentliche auf einen Blick

Das Thema Gartenpool ist äußerst komplex und erfordert definitiv Zeit zum Einarbeiten. Neben verschiedensten Poolarten von Pop-Up-Pools aus Kunststoff, Framepools und Stahlwandpools aus Stahl oder Aufstellpools aus Holz bis zu einbetonierten Einbaupools ist alles möglich. Auch mit Blick auf die Beckenform stehen Dir einige Möglichkeiten zur Verfügung: Egal ob klassisch rechteckig, rund, oval oder achtförmig. Erlaubt ist was gefällt. Bezüglich des eignen Poolbaus ist zusätzlich die gründliche Planung essenziell. Neben Aufstellort, Art und Größe gilt es auch die Kosten im Blick zu behalten. Im Zweifel sollte sich immer professionelle Hilfe geholt werden. Sei es bei der Planung oder beim Bau. Auch ist es hilfreich Garten Pool Tests, sowie Erfahrungen von Personen, die ebenfalls ihren Pool selber bauten einzuholen. Einen kompletten Erfahrungsbericht kannst Du hier lesen. Im Rahmen dieses Beitrages haben wir Dir zwei Anleitungen mit an die Hand gegeben. Ob es am Ende ein konventioneller Einbaupool, ein unkonventioneller Pallettenpool oder etwas ganz anderes wird ist allein Deine Entscheidung. Hat die Faszination Pool Dich gepackt, wird ein Swimmingpool auch den Weg in Deinen Garten finden. So viel steht fest.

 

 

 

 

 

Häufige Fragen (FAQ)

💰 Was kostet es einen Pool selber zu bauen?zuklappenaufklappen

Die Kosten für einen eigenen Garten Pool sind von vielen Faktoren abhängig. Während gekaufte Pop-Up-Pools schon für weniger als 100 Euro zu haben sind, sind fertige Polyesterbecken schnell bei 10.000 Euro und mehr. Die kosten für ein selbst gemauertes Becken sind stark abhängig vom verwendeten Material, der späteren Größe und dem Anteil der Eigenleistung. Benötigst Du für die einzelnen Bauschritte professionelle Hilfe, wird es natürlich stetig teurer. So können professionelle und luxuriös gefertigte Betonpools problemlos mehrere Zehntausend Euro kosten.

🛠 Wie kann man sich einen Pool selber bauen?zuklappenaufklappen

Der erste und wichtigste Schritt liegt in einer umfassenden Planung des Bauvorhabens. Nach Abschluss der Planung beginnt der eigentliche Bau mit dem Ausheben einer Baugrube. Ist der Aushub komplett werden Bodenplatte und Fundament in der Baugrube angefertigt und gegossen. Im dritten Schritt werden dann die späteren Poolwände gemauert. Oft werden dafür Schalsteine oder Styroporstecksysteme verwendet. Diese werden anschließend innen und außen verputzt. Die Außenwand wird zusätzlich mit einer Bitumenschicht und einer Noppenbahn geschützt und isoliert. Bevor die Außenwände seitlich mit Erde aufgefüllt werden, werden noch die Zu- und Abläufe, sowie andere Installationen im Pool angebracht. Im letzten Schritt werden die Innenwände mit Poolfolie verkleidet und der Pool schrittweise mit Wasser aufgefüllt. Ist der Pool komplett abgedichtet steht dem Badespaß nichts mehr im Weg. Bei Bedarf kann auch der Außenbereich noch gestaltet werden.

🧱 Welche Steine werden zum Poolmauern verwendet?zuklappenaufklappen

Für Einbaupools werden zumeist Schalsteine verwendet. Auch Styroporsteine und -stecksysteme werden stetig beliebter. Beide Materialien eignen sich für hervorragend für den Poolbau und lassen zudem Installationen für die Poolleitungen und spätere Pooltechnik relativ einfach zu.

💡 Ab wann brauche ich eine Baugenehmigung?zuklappenaufklappen

Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Teilweise existieren sogar kommunale Unterschiede. Daher sollte bei Unsicherheiten das Zuständige Baurechtsamt kontaktiert werden. Entscheidend für die Genehmigungspflichtigkeit ist die Größe des Gartenpools. In der Regel sind Pools im Außenbereich bis zu 50 Kubiklitern Füllmenge nicht genehmigungspflichtig und Pools über 100 Kubiklitern auf jeden Fall genehmigungspflichtig. Achtung: Nur weil ein Pool nicht genehmigungspflichtig ist, bedeutet das nicht, dass er auch frei von einer Meldepflicht beim Bauamt ist. Meist müssen eine Baumeldung und später eine Baufertigmeldung beim zuständigen Amt eingereicht werden.

🧹 Wie pflege ich den Garten Pool am besten?zuklappenaufklappen

Damit eine hohe Wasserqualität gewährleistet werden kann, bedarf es vor allem bei größeren Pools einer kontinuierlichen Pflege. Diese beginnt bei einer notwendigen Ausstattung an Pooltechnik, rund um Sandfilteranlagen, Poolpumpen und Skimmer. Zusätzlich sollte grober Schmutz wie zum Beispiel altes Laub per Hand mit dem Kescher entfernt werden. Am Boden befindlicher Schmutz wird mittels Poolsauger oder vollautomatischen Poolroboter beseitigt. Sollte bei hoher Frequentierung und heißen Temperaturen das Wasser umschlagen und zu Algenwachstum neigen, sollte mittel gekonnter Chlorierung das Wasser desinfiziert werden. Kleine Pools können auch von einem regelmäßigen Wasserwechsel profitieren.

Über den Autor

Dierk
Über den Autor: Dierk

Dierk ist Gründer, Ideengeber und Inhaber von PuroVivo.de. Mit über 3 Millionen Produkten im Bestand kümmert er sich zusammen mit seinem Team, um die Koordination und die Weiterentwicklung des Produktvergleiches.

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