Der Legende nach kommt nutzten schon die südamerikanischen Ureinwohner diesen Ofen zum zeremoniellen Backen und Heizen. Der Name stammt vom dem indigenen Volk er Azteken, die ursprünglich auf dem heutigen Territorium von Mexiko ihre Heimat hatten, bevor Sie von den Europäischen Invasoren vertrieben wurden. Diese werden in Mexiko heute noch zum Zwecke des Heizens und Grillens in dieser ursprünglichen Variante als Ofen benutzt. Traditionell werden diese Feuerstellen aus Terrakotta gefertigt, jedoch gibt es diesen Mittlerweile auch in aus Metall wie Gusseisen und weiteren Modellvarianten sowie aus rostfreien Edelstahl. Traditionell wurden die Kamine mit lebhaften aztekischen Ornamenten und Bemalungen versehen und das Terrakotta mit bunten Farben hinterlegt.
Der Mexikoofen kann ganzjährig als Grill- oder Feuerstelle genutzt werden. Eine ovale Öffnung an der Vorderseite ermöglicht ein einfaches Bestücken mit Feuerholz, Grillkohle oder weiteren Brennstoffen. Ein nach oben geführter Rauchabzug ermöglicht das Ableiten der Abluft nach oben. Die unangenehme Qualmwolke im Gesicht beim Anzünden des Ofens entfällt somit. Der Ofen sollte nur langsam angeheizt werden, da sich die Terrakotta erst an die Temperaturen gewöhnen muss. Erst wenn der Ofen seine Grundtemperatur hat, kann beliebig viel Brennmittel nachgelegt werden. Dabei sollte bevorzugt auf die Verwendung von Feuerholz zurückgegriffen werden. Holzkohle erzeugt beim Verbrennen eine sehr große Hitze und ist daher weniger geeignet. Löschen Sie den offen nicht mit Wasser, das kann zu großen Spannungen und Zerspringen der Materialoberflächen des Terrakottakörpers führen.
Viele Öfen haben bereits einen Grillrost integriert und sind auch den Betrieb zum Rosten von Fleisch und Gemüse bereits vorbereitet. Somit kann dieser Ofen nicht nur als Wärmespender, sondern auch als Partygrill verwendet werden. Der Grill kann mittig im Bauch des Ofens an speziellen Auflagern befestigt werden. Doch aufgepasst: Lege das Grillgut nicht über das offene Feuer. Das Holz sollte bereits bis zur Glut herunter gebrannt sein. Ansonsten ist das leckere Steak schnell verbrannt. Die bauchige Form des Mexioko Ofens ermöglicht ein Speichern des Wärme im inneren und unterstützt damit die Grillfunktion. Das Grillgut wird dabei von allen Seiten aus gleichmäßig angeheizt.
Der Betrieb eines Mexikoofens ist grundsätzlich genehmigungsfrei. Besitzer von Kleingärten sollten aber vorher in die Statuten des Kleingartenvereins Einsicht nehmen. Untere Umständen sind frei stehende Feuerstellen nicht erlaubt. Beim Betrieb im Garten oder auf der Terrasse ist auf ausreichend Sicherheitsabstand zu Dächern, Wänden und brennbaren Materialien zu achten. Der Funkenflug kann im Zweifelsfalle sehr viel Schaden anrichten. Es gibt auch Mexkoöfen, die speziell zur Verwendung als Wohnungskamin konzipiert wurden. Diese können an den Hauskamin angeschlossen und als Wärmespender für den Innenraum verwendet werden.
Eigentlich ist ein solcher Mexikoofen aus Terracotta recht robust. Trotzdem kann es natürlich durch eine Unachtsamkeit geschehen, dass eine Stelle ausbricht oder der Ofen aufgrund eines zu schnellen Anheizens oder Abkühlens reißt. Im Baummarkt gibt es speziellen Ofenmörtel, der für hohe Temperaturen geeignet ist. Die zerbrochen Ofenteile vor dem bestreichen mit Mörtel bitte mit einem Pinsel anfeuchten. Die Scherben beidseitig mit dem feuchten Mörtel einstreichen. Dann fest zusammendrücken und trocknen lassen. Wischen Sie überquellenden Mörtel mit einem feuchten Lappen ab und warten Sie die vom Hersteller angegebene Zeit zum Abbinden ab. Nach dem Reparieren können Sie den Antiken Ofen im Aztekendesign wieder benutzen. Die Bruchstellen bleiben vielleicht sichtbar, werden aber beim weiteren Gebrauch noch nachdunkeln.
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