Trauersprüche - Würdigung
- Mit deinem Vater hast du nicht nur einen dir nahestehenden Menschen verloren, sondern auch einen klugen Ratgeber und Freund.
- Vielen von uns ist Herr Müller zum verlässlichen, treuen Kameraden geworden. Es fällt uns schwer, ihn ziehen zu lassen.
- Der Tod deiner Mutter ist nicht nur für dich, sondern auch für den Hausfrauenbund ein großer Verlust.
- Wer soll das Werk deines Vaters nur weiterführen? Es stimmt nicht, dass „jeder ersetzbar“ ist. Das mag für eine Funktion stimmen – nicht aber für einen Menschen, wie dein Vater einer war.
- Was uns mit deinem Mann wirklich fehlt, merken wir so richtig erst jetzt, seit er nicht mehr unter uns ist.
- Er hinterlässt eine Lücke, die mit einem anderen Menschen nicht und mit unseren Erinnerungen nur unzureichend gefüllt werden kann.
- Der Unfallfahrer hat Glanz aus der Welt genommen.
- In zwanzig Jahren enger beruflicher Zusammenarbeit gibt es Höhen und Tiefen, lacht man mit einem Kollegen, ärgert sich aber auch mal über ihn.
- Wer das Glück hatte, ihn zu kennen, wird ihn nicht vergessen.
- Deinen Mann kennen zu dürfen ist ein Geschenk, das mit der Zeit immer wertvoller wird. Denn es ist so viel, was auch ich ihm verdanke.
- Als es mir sehr schlecht ging, war er für mich da. Das habe ich ihm nie vergessen.
- Wer miterleben durfte, mit welcher Hingabe er seinen Kindern vorzulesen verstand, empfindet die Trauer um ihn nur noch schmerzhafter.
- Sie hat es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt. Oft haben ihr böse Mitmenschen übel mitgespielt, und ihre Gesundheit hat sie häufig zurückgeworfen. Ihren Lebensmut hat sie trotz aller Widrigkeiten nie verloren. Sie bleibt ein Beispiel für eine Frau, die sich nie hat unterkriegen lassen.
- Ihre größte Sorge war immer, ihre Mitmenschen zu enttäuschen. Sie ahnte nicht, dass sie gar nicht enttäuschen konnte.
- Sie hat nicht viel Zeit gehabt, ihr Leben zu leben. Doch auch die ihr zugeteilte kurze Spanne hat sie ausgefüllt: mit ihrer Kraft, ihre Liebe, ihrer Freundschaft.
- Es ist kein Geheimnis, das Opa nicht mehr wollte. Wer wie er ein so ausgefülltes, reiches und schönes Leben hatte, den dürfen wir gehen lassen, auch wenn es uns jetzt so sehr schmerzt.
- Sie hat immer Wert darauf gelegt, „mit warmen Händen“ zu geben.
- Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen.
- Seine letzten Jahre im Altersheim waren einsame und traurige Jahre gewesen. Aber wäre er in einem anderen Heim weniger einsam, weniger traurig gewesen? Er wollte zu Oma, und nun ist er bei ihr.
- Deine Frau war eine Stille, Insichgekehrte. Sie wollte entdeckt sein, Oberflächlichkeit war nicht ihre Sache. Wer sich aber die Mühe machte, sie wirklich kennenzulernen, behält eine Frau in Erinnerung, deren Güte, Klugheit und Humor unvergesslich bleibt.
- Ihre Freundin hat um ihre Person nicht viel Wesens gemacht. Sie war eine bescheidene, freundliche, zuverlässige Frau, die man erst dann richtig zu vermissen beginnt, wenn sie nicht mehr da ist.
- Nun müssen wir seine Geschichten erzählen, aber wie wenig kann uns das gelingen? Nur er konnte uns so zum Lachen bringen. Die Welt ist ärmer geworden. Es bleibt nur die Erinnerung an Vater – und das ist viel.
- Er war mit außergewöhnlichen Gaben gesegnet, an denen er nicht selten schwer zu tragen hatte, denn seinen Mitmenschen fehlte die Gabe, seine zu ertragen.
- Er hat Spuren hinterlassen, Spuren in uns. Wir werden an ihn denken.
- Sie hat nicht umsonst gelebt. Mehr kann man nicht von einem Menschen sagen.