Trauersprüche - Zitate

 

Der Tod
Das Licht des Lebens
ist erloschen,
doch längst wurde in einer
herrlichen Welt
ein neues Feuer entfacht.
Es wird strahlen,
voll Wärme und Liebe,
jetzt und in alle Ewigkeit.
Annette Andersen

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt,
nachdem der Körper zu Erde geworden ist;
sie steigt durch die klare Luft empor,
hinauf zu all den glänzenden Sternen.
Hans Christian Andersen

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Franz von Assisi

Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.
Aurelius Augustinus

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt!
Aurelius Augustinus

Ihr, die ihr mich so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben,
das ich beendet habe,
sondern auf das,
welches ich beginne.
Aurelius Augustinus

Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen,
um sie und für sie, um mich und für mich.
Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf.
Mochten sie fließen, so viel sie wollten.
Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen.
Aurelius Augustinus

Man lebt zweimal:
das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.
Honore de Balzac

Ich kam, ich weiss nicht woher,
Ich bin, ich weiss nicht wer,
Ich leb, ich weiss nicht wie lang,
Ich sterb und weiss nicht wann,
Ich fahr, ich weiss nicht wohin,
Mich wunderts, dass ich fröhlich bin.
Martin von Biberach

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsere Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Dietrich Bonhoeffer

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer

Man muss sich hüten,
in den Erinnerungen zu wühlen,
sich ihnen auszuliefern,
wie man auch ein kostbares Geschenk
nicht immerfort betrachtet,
sondern nur zu besonderen Stunden
und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz,
dessen man sich gewiss ist, besitzt;
dann geht eine dauernde Freude und Kraft
von dem Vergangenen aus.
Dietrich Bonhoeffer

Wenn ein Freund geht,
muss man die Türe schließen,
sonst wird es kalt.
Bertolt Brecht

Du bist wie ein Buch das ich nie gelesen,
wie ein Lied das ich nie gehört.
Du bist ein Abenteuer welches ich nicht bestritten.
Nun bist Du unerreichbar und doch tief in meinem Herz.
Jan Bredohl

Der Tod kommt nur einmal,
und doch macht er sich
in allen Augenblicken des Lebens fühlbar.
Es ist herber, ihn zu fürchten,
als ihn zu erleiden.
Jean de La Bruyère

Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.
Anselm von Canterbury

Was einer ist, was einer war,
beim Scheiden wird es offenbar.
Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt;
Wir schaudern erst, wenn sie verstummt.
Hans Carossa

Der Tod ist kein Schnitter,
der Mittagsruhe hält;
mäht zu allen Stunden
und schneidet sowohl
das dürre wie das grüne Gras.
Miguel de Cervantes

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
hat sein Leben einen Sinn gehabt.
Alfred Delp

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird. Die Verdrängung dieses Wissens ist das einzige Drama des Menschen.
Friedrich Dürrenmatt

Trennung kann man Tod wohl nennen
Denn wer weiß
Wohin wir gehen
Tod ist nur ein kurzes Trennen
Auf ein ewiges Wiedersehen
Joseph von Eichendorff

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Vinzenz Erath

Nichts hat in der Welt Bestand...

Nichts hat in der Welt Bestand:
Was da kommt, muss scheiden,
und so reichen sich die Hand
immer Freud und Leiden.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Sterben ist kein ewiges getrennt werden;
es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag.
Michael Faulhaber



Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
Jean de La Fontaine

Immer enger, leise, leise
ziehen sich die Lebenskreise,
schwindet hin, was prahlt und prunkt,
schwindet Hoffen, Hassen, Lieben
und ist nichts in Sicht geblieben
als der letzte dunkle Punkt.
Theodor Fontane

Was wir ausstrahlen in die Welt,
die Wellen, die von unserem Sein ausgehen,
das ist es, was von uns bleiben wird,
wenn unser Sein längst dahingegangen ist.
Viktor E. Frankl

Wer einen Fluß überquert
muß die eine Seite verlassen.
Mahatma Gandhi

Ein ewig Rätsel ist das Leben,
und ein Geheimnis bleibt der Tod.
Emanuel Geibel

Wenn Dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt,
so sage ihm: Die Blume geht zugrunde,
aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.
Khalil Gibran

Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
ein Hochzeitsfest unter Engeln.
Khalil Gibran

Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.
Khalil Gibran

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.
Johann Wolfgang von Goethe

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
Nur Du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.
Johann Wolfgang von Goethe

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,
und immer wieder nieder zur Erde muss es,
ewig wechselnd.
Johann Wolfgang von Goethe

Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe.
Ist es doch so wie mit der Sonne:
Wir sehen sie am Horizont untergehen,
aber wissen, dass sie "drüben" weiter scheint.
Johann Wolfgang von Goethe

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
Johann Wolfgang von Goethe

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
Franz Grillparzer

Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen,
dessen andere Seite Auferstehung heißt.
Romano Guardini

Eine Mutter noch zu haben, ist die höchste Seligkeit,
doch ein Mutterherz begraben, ist das allerschwerste Leid, trägst du hart was Gott gesendet wenn ein Mutterauge bricht, alles stirbt und endet nur die Mutterliebe nicht!
Unbekannt

Niemand weiß, was der der Tod ist, ob er nicht das größte ist unter den Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüßten sie Gewiß, dass er das größte Übel ist.                           Platon

Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.                                                    Die Bibel      

Wer im Herzen seiner Lieben lebt, der ist nicht tot. Tot ist nur, wer vergessen wird. Unbekannt

 

 

Ihre Trauersprüche

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Dass wir erschraken, da du

Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass
dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird
die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke

Wer im Gedächtnis seiner

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant / Lucius Annaeus Seneca

Wachsen und Werden Blühn

Wachsen und Werden
Blühn und Vergehn
Nichts hier auf Erden
Kann lang bestehn

Stunden wie Tage
Fliehen im Nu
Bedenkt bei der Klage
Die Seele fand Ruh

Horst Winkler

Die Auferstehungen Deiner

Die Auferstehungen
Deiner unsichtbaren Frühlinge
sind in Tränen gebadet.

Nelly Sachs

Kein Wesen kann zu nichts

Kein Wesen kann zu nichts zerfallen!
Das Ewige regt sich fort in allen,
am Sein erhalte dich beglückt.

J. W: von Goethe

Es ist eine Ferne, die war,

Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen.
Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.

J. W. von Gothe

Das Leben macht alle

Das Leben macht alle Menschen gleich: Der Tod offenbart die Herausragenden.

George Bernard Shaw

Alles verändert sich, aber

Alles verändert sich,
aber dahinter ruht ein Ewiges.

Johann Wolfgang von Goethe

Der Tod kommt nur

Der Tod kommt nur einmal,
und doch macht er sich
in allen Augenblicken des Lebens fühlbar.
Es ist herber, ihn zu fürchten,
als ihn zu erleiden.

Jean de La Bruyère

Ein guter, edler Mensch, der

Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt,
kann uns nicht genommen werden;
er lässt eine leuchtende Spur zurück.

Thomas Carylle