Berühmte Grabstätte: Das Tadsch Mahal in Indien

Wenn Sie vor diesem weißen Traum, dem Tadsch Mahal (Taj Mahal), aus Marmor Aufstellung bezogen haben, um die Ausstrahlung des Bauwerks auf sich wirken zu lassen, müssen Sie sich vorstellen, dass so ein ähnliches Gebäude, bloß in Schwarz, in Ihrem Rücken stehen sollte. Dazu ist es nicht gekommen, der Sohn des Bauherrn und indischen Großmoguls Shah Jahan wusste diese kostspielige Ausgabe zu verhindern. So steht das Grabmal für des Großmoguls Hauptfrau, Mumtaz Mahal, seit 1631 allein auf weiter Flur.

Durch die Architektur des Gebäudes entsteht im Innern ein Nachhall von etwa 8 Sekunden – das hat schon immer zahlreiche Musiker angezogen, die sich diesen Klangeffekt bei Konzerten zunutze gemacht haben. Nur der leergepumpte Süßwasserspeicher unter der Kölner Altstadt verfügt über einen längeren Nachhall – freilich ist dieser kein Grabmal.

Wer sich die Reise nach Indien nicht leisten kann, dennoch aber auf das Tadsch Mahal nicht verzichten mag, hat eine günstigere Alternative: Seit kurzem gibt es einen gelungenen Bausatz, den die Firma Lego anbietet.

Wer lieber persönlich hinfährt: Täglich außer Freitags von 6 bis 19 Uhr ist das Tadsch Mahal geöffnet. Der Eintritt kostet für die überwältigende Mehrheit der indischen Bevölkerung unerschwingliche 11 Euro.

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