Ab heute startet der Vorsorgeratgeber PuroVivo.de mit dem neuen informativen Dreiteiler: Wichtige Sicherheitstipps und -tricks, wie sie PCs, Notebooks und Hardwarekomponenten sowie sensible Daten gegen Datendiebstahl und unbefugte Nutzung schützen können. Erfahren Sie mehr über Ihre technischen Sicherungsmöglichkeiten und beugen Sie so dem Diebstahl ihrer wichtigsten Hardwarekomponenten und Daten vor.
Der Diebstahl hochwertiger Hardware, wie zum Beispiel Computer und Computerteile, Notebooks und Zubehör, hat in den letzen Jahren stark zugenommen.
Als mögliche Täter kommen viele Personen in Frage und sie können überall zuschlagen: So sind Kunden und Besucher von Behörden, Institutionen und Firmen ebenso zu nennen wie Personen aus dem eigenen Mitarbeiterkreis. Seriös erscheinende Menschen entpuppen sich als Gelegenheitsdiebe und nehmen zum Beispiel Notebooks quasi im Vorbeigehen mit. Sie nutzen scheinbar jede sich bietende Möglichkeit, in der sie selbst keinen großen Aufwand betreiben oder ein hohes Risiko entdeckt zu werden eingehen müssen, um an das Objekt der Begierde heranzukommen.
Parallel dazu steigt auch die Zahl gut geplanter, groß angelegter und organisierter Hardwarediebstähle an. Zu den Tatorten gehören u.a. behördliche Dienststellen, Schulen und Kindergärten, Universitäten und Forschungseinrichtungen, unterschiedlichste Bürogebäude, Versicherungsagenturen sowie Klein- und mittelständische Betriebe. In erster Linie schlagen die Täter zu, wenn zum Beispiel defekte Geräte ausgetauscht oder Büros neu ausgestattet werden – dies geschieht übrigens vornehmlich am helllichten Tag. Die Insidertipps, wo und wann sich ein Diebstahl lohnt, kommen dabei vermutlich aus den Reihen der Opfer- bzw. der Lieferfirmen selbst.
Darum gilt: Wirksamer Schutz von PC und Notebook gegen Diebstahl fängt schon beim eigenen Verhalten und mit der Sicherung des Gebäudes, in dem sich die Hardware befindet, an.
Tatächlich wird die Mehrzahl der beim Einbruchdiebstahl verzeichneten Schadensfälle durch zwei wesentliche Faktoren "begünstigt": durch mangelnde mechanische Sicherungen von Wohn- oder Geschäftsgebäuden sowie durch fehlende oder schlechte Einbruchmeldeanlagen. Prävention ist auch hier die Devise!
Fakt ist: Diebe schlagen am liebsten dann zu, wenn sie schnellen Zugriff auf die Hardware und ein geringes Risiko haben. Sorgen Sie darum für bauliche Voraussetzungen, die das Gesamtrisiko für den Täter erhöhen. Seien Sie wachsam und sicherheitsbewusst im Umgang mit PCs, Notebooks und wertvoller Hardware. So können Sie selbst viel für die Diebstahlsicherung Ihrer Geräte und Hardwarekomponenten tun.
Hier finden sie hilfreiche Sicherheitstipps gegen den Hardwareklau:
■ Halten Sie ihre Geschäftsräume oder andere Räumlichkeiten, in denen sich „kostspielige“ Hardware befindet - auch bei kurzzeitiger Abwesenheit - verschlossen.
■ Lassen Sie Besucher nie in einem mit Hardware ausgestatteten Raum alleine.
■ Trennen Sie Räume mit Kundenverkehr von Bereichen ohne Publikumsverkehr durch geschlossene Türen; stellen Sie darüber hinaus sicher, dass Betriebsfremde ungehindert Eintritt zum Arbeitsplatz erhalten.
■ Verwenden Sie einen sichtbar getragenen Hausausweis als Identifikation, mit dem sich jeder “kenntlich“ machen muss. Sprechen Sie Personen, die Sie nicht kennen, in der Firma an, bieten Sie Hilfe an oder fragen Sie nach dem tatsächlichen Anlass des Besuchs.
■ Lassen Sie Ihr Notebook nicht aus den Augen. Notebooks sollten außerdem niemals ungesichert im Büro verbleiben. Achten Sie in der Öffentlichkeit darauf, dass Ihnen Ihr Notebook bzw. die Notebooktasche nicht entrissen werden kann.
■ Lassen Sie Ihr Notebook nicht im Auto liegen, und wenn, dann gut verschlossen entweder im Kofferraum oder sonstige verschließbare Fächer.
■ Bringen Sie Hardwaresicherungen (Schlösser) an, die nur unter beträchtlichem Zeitaufwand zu „knacken“ sind. Derartige Sicherungsmaßnahmen strahlen eine ab- schreckende Wirkung aus und erhöhen das Entdeckungsrisiko für den Dieb.
■ Erstatten Sie im Falle eines Diebstahls immer Strafanzeige. Und notieren Sie sich jedes Mal die Individualnummern Ihrer Hardware. So können diese Geräte von der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben werden.
Lesen Sie im 2. Teil: Der Software- oder Datendiebstahl









