Die Sicherheitstipps der Polizei zur Einbruchsicherung - Teil 2

Zweiter Teil der PuroVivo.de Serie zum Thema Einbruchsicherung und Diebstahlsicherung

Die Sicherheitstipps der Polizei zur Einbruchsicherung - Teil 2

So schützen Sie Ihr Haus vor Einbruch, denn Diebstahlsicherung fängt im Kleinen an!

Tipp 11: Bauen Sie ein Weitwinkelspion ein

Wer hat da geklingelt? Um das zu sehen, brauchen Sie nicht unbedingt eine teure Überwachungsanlage – oft genügt schon ein Weitwinkelspion an der Tür. Die Polizei rät: „Wenn Sie öffnen, dann nur bei vorgelegtem Sperrbügel!“

Tipp 12: Worauf Sie bei Neu- und Umbauten achten sollten

Damit Sie sich teure Nachrüstung sparen, sollten Sie bei Neu- und Umbauten sofort genormte und geprüfte einbruchhemmende Türen, Fenster und Fenstertüren einbauen. Bitte auch an die Einbruchsicherung der Nebeneingangstüren denken.

Tipp 13: Keine Ersatzschlüssel draußen lagern!

Viele Einbrecher schauen nach, ob nicht ein Ersatzschlüssel unter den Blumentopf oder hinter der Mülltonne liegt, deshalb sollten Sie solche „Verstecke“ nicht nutzen – deponieren Sie lieber einen Ersatzschlüssel beim Hausmeister oder einem Nachbarn. Und bei Schlüsselverlust zur Diebstahlsicherung unbedingt den Schließzylinder auswechseln!

Tipp 14: Nur kurz weg? Trotzdem zur Einbruchsicherung alles zuschließen!

Diebe brauchen nicht lang, um Wertvolles mitgehen zu lassen. Deshalb sollten Sie auch bei kurzer Abwesenheit alles gut verschließen. Bitte auch die gekippten Fenster!

Tipp 15: Fenster sichern

Im Fachhandel gibt es absperrbare Diebstahlsicherungen für Fenster und Fenstertüren. Absperrbare Fenstergriffe sind zwar auch gut, allein genügen sie aber nicht, denn Fenster werden häufig mit einem Schraubendreher aufgehebelt. Aufbruchsperren bieten mehr Schutz vor Einbruch.

Tipp 16: Rollgitter bieten Extra-Schutz

Rollgitter und Gittertüren sichern ihre Terrassen- und Balkontüren. Vorteil: Wollen Sie lüften, können Sie die Tür ruhig einmal offen oder gekippt lassen.

Tipp 17: Wertsachen wegschließen

Machen Sie es Einbrechern nicht zu leicht und schließen Wertsachen inklusive Geldbeutel weg! Niemals Schmuck oder Geld offen herumliegen lassen. Besonders wichtige Dokumente (z.B. Ihre Münzsammlung, Gold oder Schmuck) sind im Schließfach Ihrer Bank besser aufgehoben.

Tipp 18: Ein Safe als Diebstahlsicherung lohnt sich

Nur selten agieren Einbrecher als Panzerknacker: Deshalb Sparbücher, Scheckformulare, Schmuck und Bargeld in einem abschließbaren Safe oder zumindest einem Wertbehältnis deponieren. Extratipp: Beim Kauf eines geeigneten Safes berät sie Ihre Kriminal-Polizeiliche Beratungsstelle.

Tipp 19: Wertgegenstände auflisten

Wenn etwas gestohlen oder bei einem Brand zerstört wurde, brauchen Polizei bzw. Versicherung eine Liste Ihrer Wertgegenstände: Erstellen Sie deshalb eine Wertgegenstandsliste – und markieren Ihr Eigentum zusätzlich mit einem nicht sofort erkennbarem Zeichen. Schwer zu beschreibendes (z.B. Bilder oder Musikinstrumente) sollten Sie auch fotografieren.

Tipp 20: Vor Computerkriminalität schützen

Kriminelle haben leichtes Spiel, wenn sie an PIN-Codes Ihrer Kreditkarten oder die Passwörter für Ihr Online-Banking kommen. Deshalb Zugangsdaten und Kreditkarten immer getrennt voneinander aufbewahren, ebenso Schecks und Scheckkarten.

Tipp 21: Das Know-how der Polizei nutzen

Sie haben Fragen zur Einbruchs- oder Diebstahlsicherung oder Schutz vor Kriminalität? Wenden Sie sich an die Beratungsstelle Ihrer Polizei.

Lesen Sie hier den ersten Teil des Artikels: Sicherheitstipps zur Einbruchsicherung