Es ist wieder so weit. Die Sommerferien haben angefangen und viele Familien zieht es an den Strand und das Meer. Viele Urlauber nutzen die Zeit zum Entspannen und zum Sonnenbaden. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der die Sonnenstrahlung stark durch eine gestörte Ozonschicht mit UV-Strahlen belastet ist, sollte man auf längere Sonnenbäder besser verzichten. Wir geben wertvolle Tipps, damit Sie sicher und vor allem geschützt durch den Sommer kommen.
Durch die zunehmend gestörte Ozonschicht dringen immer mehr schädliche UVA- und UVB-Strahlen durch die Atmosphäre. Unsere Haut ist dadurch gefährdet. Schützt man sich nicht entsprechend vor den ungesunden Strahlen, sind Hautschäden wie Hautalterung, Pigmentstörungen und vor allem gefährliche Zellveränderungen, die zu Hautkrebs führen können, die Folge.
Wie lange man sich in der Sonne aufhalten kann, ist je nach Hauttyp und Strahlungsintensität sehr unterschiedlich. Dennoch gibt es wichtige Grundregeln, die man bei einem Aufenthalt in der Sonne beachten sollte:
Die Sieben Sonnen-Regeln:
1. Meiden sie die Mittagssonne.
Ihre Strahlung ist besonders aggressiv, da sie im direkten Einfallswinkel große Kraft hat. Gerade in Ländern nahe dem Äquator ist das sehr gefährlich. Halten Sie sich deswegen von elf bis fünfzehn Uhr lieber im Schatten oder in geschlossenen Räumlichkeiten auf.
2. Nicht ohne Hut, Hemd und Hose!
Eine leichte, die Haut bedeckende Kleidung, ist ein wichtiger Schutz vor Sonnenstrahlen. Auch eine Sonnenbrille sollte niemals fehlen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ÖNORM EN 1836 geprüft ist. Nur dann ist die Brille zum Schutz gegen Sonnenstrahlung vorgesehen.
3. Gehen Sie nur eingecremt in die Sonne!
Achten Sie dabei darauf, dass das gewählte Produkt ihrem Hauttyp entspricht. Am besten cremen Sie sich gleich am Morgen sorgfältig ein. Vergessen Sie nicht, im Laufe des Tages den Sonnenschutz regelmäßig aufzufrischen. In jedem Fall sollten Sie sich 30 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen, damit voller Schutz besteht. Gehen Sie ins Wasser, sind wasserfeste Produkte mit hohem Sonnenschutz angebracht. Insbesondere im Wasser (wie auch im Sand oder Schnee) ist man starken Strahlen (85 Prozent erhöhte Intensität) durch Reflektion ausgesetzt.
4. Auch im Schatten oder bei Bewölkung...
sollte man sich durch Kleidung und Cremen vor der Sonne schützen. Übrigens: Die im Schatten erworbene Bräune hält länger und ist wesentlich schonender.
5.Sonnenbrand – was hilft?
Hat es Sie doch erwischt, sollten Sie zu Produkten aus der Apotheke greifen. Sehr gut funktionieren aber auch altbewährte Mittel wie Quark, da er kühlt, der Haut die Wärme entzieht und Fette spendet. Auch zu empfehlen sind Salben oder Cremes aus Aloe Vera. Die Pflanze hat heilende Wirkung und beruhigt die geschädigten Hautstellen. Bei starken Verbrennungen oder Blasenbildung sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
6. Nehmen sie Medikamente?
Auch in diesem Fall sollten Sie sehr vorsichtig sein. Einige Medikamente haben starke Auswirkungen auf die körperlichen Reaktionen bei Sonneneinstrahlung. Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei ihrem Arzt oder Apotheker.
7. Optimal Vorsorgen – regelmäßige Hautkontrollen
Gerade Hautkrebsfälle durch Sonneneinstrahlung kommen sehr häufig vor. Prüfen Sie deshalb in regelmäßigen Abständen ihre Haut nach besonderen Veränderungen. Am besten gehen Sie mindestens zweimal im Jahr zur Kontrolle zu einem Hautarzt. Neunzig Prozent aller Hautkrebsfälle können durch Früherkennung vollständig geheilt werden.
Unser Tipp: Am besten setzen Sie sich Sonnenbädern gar nicht oder nur in sparsamen Dosen aus.
Ein Solarium ist kein sinnvoller Ersatz! Denn entgegen manchem Glauben, ist die künstliche Bestrahlung eine noch viel gefährlichere Bräunungsvariante. Die künstlichen Strahlendosen dringen tief in die Haut ein und können schwere Hautkrebsformen auslösen. Zudem beschleunigt die Sonne aus der Röhre die Hautalterung nahezu um das Doppelte.
Welche Erfahrungen haben Sie mit der Sonne schon gemacht? Hatten Sie vielleicht schon einen schweren Sonnenbrand und haben spezielle Tipps aus Omas alter Hausapotheke? Verraten Sie uns in unserem Forum was Ihnen geholfen hat und was Sie selbst tun, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.
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