Jüngst haben sich die Zigarettenpreise wieder erhöht. Rauchen in der Öffentlichkeit gilt schon seit längerem als verpönt. Ob in Bars, Kneipen oder Discotheken – die Zeiten in denen man in geselliger Runde beim abendlichen Bier eine Zigarette qualmen konnte, sind Vergangenheit. Wer seiner Gesundheit wirklich einen Gefallen tun will, sollte den Beschluss: „Endlich Nichtraucher“ noch heute fassen und umsetzen. Wir geben Ihnen wichtige Tipps für einen gelungenen Rauchstopp.
Rauchstopp verbessert die Gesundheit
Schon nach wenigen Stunden reagiert der Körper nach dem Rauchstopp mit positiven körperlichen Reaktionen.
Wir zeigen Ihnen einige der wichtigsten Veränderungen im zeitlichen Verlauf:
Nach 24 Stunden: Das Risiko eines Herzinfarktes nimmt von diesem Zeitpunkt kontinuierlich ab.
Nach 48 Stunden: Geruchs- und Geschmackssinn verbessern sich erheblich.
Nach 2 bis 3 Wochen: Die Lungenfunktion verbessert sich.
Nach 2 Monaten: Haare und Haut regenerieren sich. Man wirkt frischer und ist seltener müde oder niedergeschlagen.
Nach 1 bis 9 Monaten: Die Lunge regeneriert sich. Die Infektionsgefahr nimmt deutlich ab und die Energiereserven werden aufgetankt.
Nach 1 Jahr: Das Risiko eines Herzinfarktes sinkt auf die Hälfte zu dem eines Rauchers.
Nach 5 Jahren: Das Risiko an Lungenkrebs zu sterben sinkt fast um die Hälfte.
Zwischen 5 und 15 Jahren sinkt das Krebs- und Herzinfarktrisiko auf das eines Nichtrauchers.
Die Reduktionsmethode: Schritt für Schritt Zigarettenkonsum reduzieren und am Ende ganz einstellen.
Die Schlusspunktmethode: Ab einem festgelegten Zeitpunkt das Rauchen komplett einstellen.
(Die Schlusspunktmethode gilt nach wissenschaftlichen Auswertungen als effektiver)
- Beobachtung des eigenen Rauchverhaltens
- Schreiben Sie sich als Motivation die Gründe auf, die für ein Rauchentzug sprechen
- Ersatz-Strategie: Finden Sie etwas wie z.B. Sport, Hobby mit dem sie das Rauchen ersetzen
- Suchen Sie ggf. in Nichtrauchergruppen oder Raucherstopp-Seminaren soziale Unterstützung
- Arbeiten Sie eine Strategie aus um vermeintlichen Rückfällen vorzubeugen
- Wählen Sie für den Rauchstopp einen möglichst stressfreien Termin, z.B. Urlaub oder Wochenende
- Teilen Sie ihren Entschluss mit dem Rauchen aufzuhören möglichst vielen Freunden, Arbeitskollegen und Familienangehörigen mit und bitten Sie um deren Unterstützung
- Nikotinpflaster (eignen sich für stark abhängige Raucher/ 20 und mehr Zigaretten pro Tag)
- Nikotinkaugummi (für mittelstarke oder sogenannte Konfliktraucher/ 5 bis 15 Zigaretten pro Tag)
- Lutschtablette als Alternative zum Kaugummi
- Zelebrieren Sie die letzte Zigarette z.B. mit einem Glas Sekt oder etwas Ähnlichem als krönenden Abschluss
- Machen Sie Sport und Entspannungstechniken
- Halten Sie Kaugummis und zuckerfreie Bonbons griffbereit
- Kaufen Sie frische Blumen oder Pflanzen, das beruhigt und entspannt
- Halten Sie ihre Zimmer als raucherfreie Zonen, aus denen Sie jegliches Rauchzubehör entfernt haben. Zimmerdüfte können helfen, die Sinnesorgane abzulenken und zu stimulieren
- Essen Sie viel Obst um sich abzulenken
- Machen sie sich in kritischen Momenten bewusst, das Verlangen nach einer Zigarette vergeht wieder
- Meiden Sie ihre alte Rauchergesellschaft, insbesondere in der kritischen Zeit der ersten Wochen
- Loben Sie sich für jeden rauchfreien Tag
- Belohnen Sie sich mit Kleinigkeiten wie einem Kinobesuch, Sauna, einem entspannenden Bad, Sport, Blumen oder einem Kurztrip, ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Viel Erfolg auf dem Weg in ein neues Leben! Sie schaffen das!!!
Haben Sie vielleicht selbst schon mit dem Rauchen aufgehört? Herzlichen Glückwunsch! Verraten Sie uns doch ein paar hilfreiche Tipps oder beschreiben Sie, welche Situationen für Sie besonders schwierig waren. Falls Sie Gleichgesinnte suchen, die ebenfalls planen, mit dem Rauchen aufzuhören, schauen Sie in unser Forum zum Thema Rauchstopp.
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