In Deutschland sind 27 weitere Menschen an der Schweinegrippe erkrankt. Das sind insgesamt 278 offiziell bestätigte Fälle seit dem Auftreten des Virus im April 2009 in Mexiko und den USA. Im Unterschied zu anderen Ländern sind die deutschen Grippeerkrankungen allesamt mild verlaufen, trotzdem ist es zu früh Entwarnung zu geben.
Die große Virus-Gefahr
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Krankheit in bisher 100 Ländern aufgetaucht und hat mehr als 52.000 Menschen mit dem H1N1-Virus infiziert. 231 Menschen starben an der Schweinegrippe.
Auch wenn das Virus bei gesunden Menschen häufig nur Symptome einer herkömmlichen Grippe verursacht, ist das H1N1 Virus gefährlich. Das Robert Koch Institut spricht von möglichen „großen Auswirkungen auf eine Gesellschaft“. Das Virus breitet sich konstant aus und ist einfach von Mensch zu Mensch übertragbar. Gleichzeitig mutiert der Erreger der Schweinegrippe immer wieder. Jede Mutation birgt die Gefahr, dass dadurch ein echtes Killervirus entsteht. Die WHO weist darauf hin, dass das Virus in der bevorstehenden Grippesaison gerade „auf der Südhalbkugel Gelegenheit zum Austausch genetischen Materials“ habe. In der global vernetzten Welt ist das ein Problem, das alle angeht. Die Gefahr besteht, dass über Transportwege oder Einreisende gefährliche Viren über die Metropolen in die ganze Welt gelangen.
Schutz vor dem Schweinegrippe-Virus
Die WHO geht davon aus, dass keine oder kaum Menschen immun gegen das Virus sind. In unserem ersten Artikel zum Thema Schweinegrippe haben wir Vorsichtsmaßnahmen beschrieben, die einen vor dem H1N1 Virus schützen können.
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