Augen-Laser-Technik auf dem Prüfstand

Augen-Laser-Technik auf dem Prüfstand

Lasern ist im Trend. Sechs von zehn Deutschen, die eine Brille tragen, überlegen, diese mit Hilfe des Lichtstrahls loszuwerden. Wir zeigen Ihnen die neuesten Erkenntnisse der Augen-Laser-Technik.

Das Visuelle bestimmt die heutige Mediengesellschaft. Leider gehört das Auge zu den fehlerhaftesten Organen im menschlichen Körper. Die Sehnsucht der Menschen nach einem sicheren „Reparieren“ des schwächelnden Sehorgans ist groß. Hoffnung machen die Erlebnisberichte der glücklichen Patienten, die sich einer erfolgreichen Laserbehandlung ihres Auges unterzogen haben. Doch überall gibt es skeptische Stimmen, die zur Geduld auffordern und warnen, die Augen-Laser-Technik sei noch nicht ausgereift.

Gespaltene Fachwelt

Lasern ja oder nein, das beantworten die Experten unterschiedlich. Fest steht, vielen Menschen konnte geholfen werden. Fest steht aber auch: das Risiko die Augen durch einen Eingriff zu schädigen,  lässt sich minimieren, aber nicht ausschließen. Wir präsentieren Ihnen beispielhaft zwei Expertenmeinungen.

Contra: Langzeitstudien fehlen

Augenphysiologe Andreas Berke steht dem Hype skeptisch gegenüber. Dem Spiegel gegenüber bemängelte er das Fehlen langfristiger Studien und wies auf die Gefahren der durch den Laser entstehenden Schnittwunden im Auge hin. Bei der brillenfreien Alternative zum Laser, dem Einsetzen künstlicher multifokaler Augenlinsen, rät Experte Berke zu multifokalen Kontaktlinsen. Denn die lassen sich, sollten sich lästige Nebenwirkung zeigen, problemlos absetzen. Allerdings besitzen sie die üblichen Nachteile von herkömmlichen Monatslinsen.

Pro: Femto-Lasik

Augenchirurg Thomas Kohnen äußerte sich im Focus deutlich positiver zu den Entwicklungen der Augen-Laser-Technik. Angesprochen auf die Schnittwunden und die mögliche Instabilität der Hornhaut bei hohen Dioptrien-Behandlungen, kommt Kohnen zu der Empfehlung, sich nur bis zu acht Dioptrien lasern zu lassen. Dann  sei eine Instabilität der Hornhaut so gut wie ausgeschlossen. Außerdem verwies er auf die moderne Femto-Lasik, bei der gefährliche Schnittkomplikationen nicht vorkommen.

Resümee

Die Femto-Lasik als sichere, wenn auch kostenintensive Alternative zu Brille und Co.? Die Augenärzte der NASA zumindest vertrauen auf die Ergebnisse der angesprochenen Femto-Lasik-Geräte. Ihre angehenden Astronauten dürfen sich damit behandeln lassen. Die NASA ist als Befürworter der Technik so interessant, da ihre Meinung als unabhängig und genau geprüft gilt. Die Augen ihrer Angestellten müssen im All extreme Bedingungen, insbesondere große Druckschwankungen aushalten, auf die das Sehorgan empfindlich reagiert. Würde ein Astronaut patzen, weil sein Auge versagt, entstünden Millionenschäden.

Viele Kliniken bieten die computergesteuerte Femto-Lasik-Op an. Informieren Sie sich trotzdem eingehend, bevor Sie eine Behandlung antreten.  Gegen einen im Vergleich zu den OP-Kosten geringen Betrag gibt es die Möglichkeit sich von einem unabhängigen Experten für die modernste Augen-Laser-Technik speziell zu ihren Augenproblem beraten lassen.

Haben Sie Erfahrungen mit Augenlasik gemacht? Diskutieren Sie mit uns im Forum.

 

 

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