Die Menschen auf Okinawa und Kreta leben nicht nur am längsten, sie haben auch noch Spaß dabei! Wir verraten Ihnen den Lang-Lebe-Das-Leben-Cocktail:
Satt aber nicht voll
Wir kennen das: eigentlich hatten wir gerade noch ein wenig Hunger, jetzt fühlen wir uns satt und das obwohl wir nichts Weiteres gegessen haben. Der Grund: der Magen reagiert immer verzögert und sendet das „Satt-Gefühl“ verspätet. Essen wir so lange, bis wir komplett satt sind, kommt in den Magen mehr, als eigentlich rein soll. Langfristig dehnt sich so der Magen immer weiter aus. Ein großer Magen hat großen Hunger: wir werden dick. Die Bewohner von Okinawa und Kreta essen immer ein bisschen weniger als ihr Bauchgefühl ihnen sagt. Sie bleiben auf diese Weise schlank und gesund.
Nahrungsmittel = Medizin
Traditionell ist die Nahrung auf beiden Inseln ausgewogen. Wird Nahrung richtig eingesetzt, wirkt sie wie Medizin. Ein Beispiel dafür ist das Olivenöl in Kreta und die fischreiche Nahrung in Okinawa. Olivenöl und Fische sind reichhaltig an den gesunden Omega-3-Fettsäuren. Die wirken positiv auf den Stoffwechsel im Körper. Studien beweisen: in Japan und auf Kreta gibt es eine niedrigere Herz-Erkrankungs-Rate als in Europa.
Fördern durch Fordern
Fühlt der Mensch sich nutzlos, hat er keine Lust mehr zu leben. Die Familientradition und Arbeitsphilosophie auf Kreta und Okinawa verhindern Frustration im Alter. Die Menschen arbeiten bis sie sterben. Selbst wenn sie nicht mehr ihren Beruf ausüben, bleiben innerhalb der Familie genügend Aufgaben zu erfüllen.
Fit durch Bewegung
Tägliche Arbeit ist gleichbedeutend mit Bewegung. Auf Kreta oder Okinawa rostet niemand ein. Viel Bewegung erhöht die Lebensfreude und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Auch Sport ist auf beiden Inseln sehr beliebt.
Familie ist viel aber nicht genug
Oft Menschen um sich zu haben, ist gesund. In Kreta und Okinawa sind das zum einen die Familie, aber auch Freunde. Soziale Kontakte sind genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung.
Glaube macht zufrieden
So deprimierend es für viele aus unserer aufgeklärten Gesellschaft klingt: es ist wissenschaftlich bewiesen, dass gläubige Menschen zufriedener sind. Ein ganz entscheidender Grund dafür ist: die Angst vor dem Sterben und älter werden, wird durch Vorstellungen von einem wie auch immer gearteten Leben nach dem Tod minimiert. Auch in Kreta und Okinawa sind die Bewohner sehr religiös.
Warum beeindrucken uns sehr alte Menschen so sehr? Warum ist es erstrebenswert möglichst lange auf der Erde zu verweilen? Sagen Sie uns Ihre Meinung.
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