Fasten

Hungerkur für die Seele

Fasten

Wollen wir nicht alle gesund leben und uns richtig ernähren? Wollen wir. Tun wir aber nicht. Eine Fastenkur bietet uns die Möglichkeit, das schlechte Gewissen loszuwerden und eine Zeit lang sehr vorbildlich zu leben.



Leber und Niere eine Pause gönnen!

Die Leber und die Niere sind im menschlichen Körper verantwortlich, den täglichen Giftinput zu entsorgen. Vor allem durch ein Übermaß an Körperfett können die Organe überfordert werden. Dann bleiben Giftreste im Körper zurück. Eine Fastenkur, die der Verdauung eine Pause gönnt und schädliche Stoffe aus dem Körper schwemmt, erscheint zunächst logisch. Wie der Körper die giftigen Substanzen wieder loswird, darüber sind sich die Fachleute jedoch uneinig. Die Mediziner streiten außerdem heftig über die wissenschaftlich nachweisbaren Wirkungen des Fastens. Fest steht jedoch: die Menschen fühlen sich nach erfolgreichem Fasten fitter und gesünder.

Fasten ist gut!

Ob nun wissenschaftlich nachweisbar oder nicht: Was zählt sind die Ergebnisse und die sind bei den meisten Kuren sehr gut: die Menschen fühlen sich körperlich entlastet, energiegeladen und fitter. Eine Nahrung mit weniger Fett, weniger Eiweiß, weniger Zucker und keinem Alkohol führt zu Gewichtsabnahme und einer gut funktionierende Verdauung. Fastenerprobte Menschen sind glücklichere Menschen.

Wie faste ich erfolgreich?

Suchen Sie also sich am besten eine Fastenform heraus, die ihnen spontan zusagt. Bevor sie starten, beachten Sie bitte noch folgende Grundregeln:

  1. Halten Sie drei Tage durch, dann ist das Gröbste überstanden!
  2. Sie brauchen viel flüssige Nahrung. Am besten trinken Sie 2 – 2,5 Liter am Tag.
  3. Bewegung ist auch in der Fastenzeit gut. Die Fettverbrennung wird durch Bewegung angeregt, daher ist es sinnvoll täglich zu wandern oder spazieren zu gehen.
  4. Der Körper erwartet, was er gewohnt ist. Handeln wir gegen seinen Willen, ist er   gerade zu Anfang der Fastenzeit „not amused“. Es können beispielsweise  bei Kaffeeentzug Kopfschmerzen auftreten.
  5. Die Umstellung der Nahrungsaufnahme in der Fastenzeit belastet auch die Psyche. Der Mensch bricht mit seinen Gewohnheiten. Sorgen Sie deshalb für Ersatzgenuss während der Fastenzeit, indem sie Dinge tun, die Ihnen Spass machen.
  6. Menschen, die Medikamente nehmen, stark übergewichtig sind oder unter Essstörungen leiden, sollten auf keine Fall fasten ohne vorher einen Arzt aufzusuchen.
  7. Auf feste Nahrung komplett zu verzichten, ist eine radikale Form des Fastens, die nicht ohne fachliche Betreuung angegangen werden sollte.
  8. Wenn Sie ohne fachmännische Betreuung fasten, sollten Sie nicht länger als eine Woche planen. Sonst dauern Kuren meist um die drei Wochen.

Haben sie schon einmal Erfahrungen mit Fastenkuren gesammelt? Teilen Sie uns und anderen Usern gerne Ihre Empfehlungen und Fragen mit.

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