Haben Sie bereits Erfahrungen mit Geschlechtskrankheiten gemacht? Was machen Sie für ihren eigenen Schutz? Was für eine Einstellung zum geschützten Verkehr beobachten Sie in ihrem Umfeld? Glauben Sie, dass das Thema derzeit noch präsent genug ist oder vertreten Sie auch die Meinung, dass man derzeit allzu unbedarft mit diesem Thema umgeht? Teilen Sie uns ihre Meinung zu diesem Thema in unserem Forum mit.
Ich finde es schlimm, dass Männer zu einem Urologen und Frauen zu einem Gynäkologen gehen müssen, d.h. dass ein Paar praktisch bei den verschiedenen Ärzten behandelt werden muss. Gynäkologen praktizieren die sog. Partnerbehandlung: der Partner wird "mitbehandelt", er geht dann gar nicht zum Arzt, wird auch gar nicht untersucht, er lässt sich "mitbehandeln". Diese Vorgehensweise bewirkt das ohnehin schon schwache Gesundheitsbewusstsein der Männer, die oft keine Symptome bei einer Geschlechtskrankheit haben oder „nichtkranke“ Überträger sind.
Ich finde, dass es viel sinnvoller ist, Männer für die Geschlechtskrankheiten zu sensibilisieren als Kondom-Werbekampagnen zu multiplizieren. Ich bezweifele es stark, dass der Prozent der Männer und Frauen, die nur auf ein pures Rein-und-Raus, und zwar mit einem Kondom, stehen, heute noch so groß ist, dass sich eine Kondom-Werbekampagne noch lohnen würde.