Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht in vielen Fällen nicht mehr aus. Private Vorsorge mit einer Zusatzversicherung ist geboten. Wir stellen die geeigneten Partner vor.
Das ist ein schöner Wunsch: Bis ins hohe Alter vital bleiben und aktiv die Früchte jahrzehntelangen Arbeitens genießen. Durch die Welt reisen und dabei selbstbestimmt zu bleiben - so, wie man es schon immer gewohnt ist. Doch die Wirklichkeit sieht nicht erst seit gestern teilweise anders aus: Einhergehend mit der zunehmenden Lebenserwartung sind es Krankheiten, die den Aktionsradius einschränken - schlimmstenfalls bis auf Null: Endstation Bett, nichts geht mehr. Der alte Mensch ist auf fremde Hilfe angewiesen. Die kostet Geld!
Fürsorglicher Gesetzgeber
Mit der Einführung der Pflegeversicherung in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der Gesetzgeber vorausschauend eine Sozialversicherung geschaffen, um die aus dem Ruder laufenden Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen und durch einen Pflichtbeitrag aller Versicherten die Fälle der Pflegebedürftigkeit als Maßnahme der Pflegevorsorge abzudecken. Sie erfasst im allgemeinen auch die häusliche Pflege. Doch die ist nicht ohne Eigenbeteiligung zu haben.
Kostenfaktor Eigenbeteiligung
Wo immer Menschen Hand anlegen müssen und keine Maschinen einspringen können, wird es zuverlässig eines: teuer. Und Pflegedienste sind, weil nur geschultes Fachpersonal zum Einsatz kommen kann, besonders teuer. So können auch die Eigenbeteiligungen bei der häuslichen Pflege zu einem Faktor werden, der eine ohnehin nicht üppige Rente gehörig unter Druck setzen kann.
Private Versicherungen helfen und schützen
Wer sich vorsorglich zusätzlich privat für den Fall versichert, dass er ans Bett gefesselt auf fremde Hilfe angewiesen ist, kann die bisweilen hohen Eigenbeteiligungen reduzieren. Auch wenn gerade junge Menschen nicht daran denken, ist die private Pflegezusatzversicherung eine sinnvolle Absicherung. Gerade für den Fall, den keiner will und den sich keiner wünscht.
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