In der heutigen Zeit sollten sich auch junge Leute Gedanken um ihre spätere finanzielle Situation machen. Aber welche Anlageformen sind noch sicher? Oder kann man doch ein bisschen Risiko eingehen?
Fakt ist, dass die Gesellschaft überaltert, da die Geburtenzahlen zurückgehen und die Lebenserwartung steigt. Das heißt, es gibt mehr Rentenbezieher als Leute, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
Und das hat Auswirkungen auf das sogenannte Umlageverfahren. Die Renten steigen nicht mehr so stark wie früher, und die heutigen jüngeren Versicherten werden erst mit 67 Jahren in Rente gehen.
Hinzu kommt, dass ab dem Jahr 2040 die Rente voll versteuert werden muss. Daher ist es wichtig, schon rechtzeitig mit der privaten Altersvorsorge anzufangen, damit Sie ihren dritten Lebensabschnitt gut gestalten können.
Je früher Sie anfangen zu sparen, umso mehr bekommen Sie am Ende ausgezahlt. Außerdem können Sie es sich so leisten, kleine Beträge einzuzahlen.
Wenn Sie darauf achten, dass die Beiträge flexibel veränderbar sind, können Sie diese bestimmten Lebenssituationen, wie Studium, Arbeitslosigkeit oder besonderen Reisen anpassen. Oder sogar unterbrechen. Sie können ja dann schnell wieder anfangen, wenn Sie wieder genug Geld übrig haben.
Es gilt: Je jünger Sie sind, umso risikobereiter können Sie ihre Altersvorsorge gestalten. Denn eventuelle Kursverluste können Sie durch die lange Laufzeit gut wieder ausgleichen. Mit Bereitschaft zum Risiko können Sie in Aktienfonds und Auslandsanleihen investieren. Achten Sie nur darauf, nicht Ihr ganzes Vermögen anzulegen. Halten Sie sich immer etwas für den Notfall bereit.
Wem Sicherheit wichtig ist, für den eignen sich
Bedenken Sie, dass staatlich geförderte Produkte eine lange Laufzeit haben und Sie somit ein Leben lang binden. In der Regel erfolgt die Auszahlung erst ab dem 60. Lebensjahr und Einmalauszahlungen sind meist nicht möglich.
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