Die PuroVivo-Checkliste hilft Ihnen, in dieser schweren ersten Zeit den Überblick zu behalten.
Wenn ein Mensch stirbt, sind durch die „nächsten geschäftsfähigen Angehörigen“ in kurzer Zeit zahlreiche Aufgaben zu erledigen.
Verständigen Sie einen Arzt, dieser stellt den Tod fest und füllt den Totenschein (den Leichenschauschein, die Todesbescheinigung) aus. Dann verständigen Sie ein Bestattungsunternehmen. In der Regel sind diese immer erreichbar, Tag und Nacht. Den Leichnam können Sie zum Abschied bei Ihnen zuhause aufbahren. Das kann wichtig sein für den Abschied vom Toten und für die nachfolgende Trauerarbeit. Spätestens 36 Stunden nach Eintritt des Todes muss der Leichnam überführt werden.
Viele Formalitäten erledigt die Einrichtung für Sie, lassen Sie sich den Totenschein, (den Leichenschauschein, die Todesbescheinigung) aushändigen. Verständigen Sie ein Bestattungsinstitut. In der Regel sind diese immer erreichbar, Tag und Nacht. Den Leichnam können Sie zum Abschied bei Ihnen zuhause aufbahren. Das kann wichtig sein für den Abschied vom Toten und für die nachfolgende Trauerarbeit. Spätestens 36 Stunden nach Eintritt des Todes muss der Leichnam überführt werden.
Informieren Sie umgehend Ihre Auslandreisekrankenversicherung, sofern diese vorhanden ist. Dann verständigen Sie ein einheimisches oder deutsches Bestattungsinstitut und veranlassen Sie die Überführung des Leichnams. Sie können sich im Bedarfsfall an die Deutsche Botschaft im Ausland oder an den Reiseveranstalter wenden.
Dazu brauchen Sie folgende Unterlagen:
Sie brauchen zusätzlich bei verheirateten Personen:
Sie benötigen zusätzlich bei verwitweten Personen:
Zusätzlich erforderlich bei geschiedenen Personen:
Lassen Sie sich mehrere gebührenfreie Abschriften der Sterbeurkunde geben. Bei vielen Institutionen reicht später die Vorlage einer Fotokopie der Sterbeurkunde für Ihr Anliegen.
Die Rentenversicherung muss verständigt werden und gegebenenfalls muss die Witwenrente beantragt werden. Verständigen Sie die Krankenkasse, Banken, den Arbeitgeber, die Versicherungen, insbesondere Lebensversicherung und Sterbegeldversicherung. Auch das zuständige Amtsgericht muss verständigt werden. Dort sollten Sie nachfragen, ob ein Testament hinterlegt ist.
Nehmen Sie mit dem Finanzamt Kontakt auf, zum Beispiel wegen der Erbschaftssteuer. Nun können Sie sich auch um die
kümmern. Die Verträge sollten dementsprechend verändert oder gekündigt werden.
Das Girokonto, vorhandene Daueraufträge, Bausparverträge sowie Leasingverträge müssen gekündigt oder eventuell übertragen werden. Außerdem sollten Sie die Scheckkarte sperren, bestehende Ratenzahlungen klären sowie Ratensparverträge neu ordnen. Vergessen Sie auch nicht eventuell vorhandene Bankschließfächer ändern oder kündigen zu lassen.
PuroVivo-Tipp: Lassen Sie sich helfen und begleiten. Bitten Sie einen guten Freund oder andere Angehörige, denn Sie müssen nicht alles selber erledigen, wenn Sie Zeit für sich brauchen oder nicht in der Lage dazu sind, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.
Hier können Sie unsere Checkliste Todesfall kostenlos herunterladen:
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