Berühmte Grabstätten: Das Grab König Friedrich II. in Potsdam Sanssouci

Er hat die Kartoffel in Preußen eingeführt, weswegen dankbare Nachkommen ihm noch heute Erdäpfelpflanzen auf die Grabplatte legen. Obwohl erwiesen ist, dass der berühmte Herrscher zeitlebens nicht eine einzige Kartoffel angerührt hat, um sie zu verzehren. Lange ruht der „Alte Fritz“ noch nicht im Garten seines Lieblingsschlosses. Nach mehreren Zwischenstationen konnte sein letzter Wille, nämlich im Park des Schlosses neben seinen Hunden beigesetzt zu werden, erst nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten am 17. August 1991 feierlich erfüllt werden. Dabei geriet die Zeremonie zu einer Art Staatsbegräbnis – sehr im Gegensatz zum erklärten Letzten Willen Seiner Majestät. Friedrich II. hatte sich nämlich seinerzeit gewünscht, nachts bestattet zu werden, ohne großes Aufhebens, ganz wie es seiner Lebensphilosophie entsprach.

Besucher des Schlosses Sanssouci haben freien Zutritt zum Park.

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin – Brandenburg .
 

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